{"id":10,"date":"2006-12-10T00:42:19","date_gmt":"2006-12-10T00:42:19","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=10"},"modified":"2011-12-28T17:29:48","modified_gmt":"2011-12-28T17:29:48","slug":"der-kuss-meines-gottes","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=10","title":{"rendered":"Der Kuss meines Gottes"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"><font color=\"#000000\">&bdquo;<font face=\"Bernhard Modern Roman, serif\"><font size=\"3\">Wie seltsam dieser Tag doch ist!&ldquo; Ich stand in dem Garten meiner Mutter und sog die Luft in tiefen Z&uuml;gen in mich ein. An Tagen wie diesem zog es mich wie magisch nach draussen. Es war als h&auml;tte die Welt einen ganz eigenen Geruch entwickelt um ein besonderes Ereignis, das bevorstand anzuk&uuml;ndigen. Und heute war es f&uuml;r mich bestimmt. Es war keine Fantasie oder Vermutung. Alles um mich herum schien mir diese eine Botschaft zu vermitteln. &bdquo;Heute bist du es! Heute wird es wahr!&ldquo; Ich huschte in meine Wohnung zur&uuml;ck, duschte und zog mir das Kleid an, dass ich f&uuml;r gew&ouml;hnlich bei meinen selbsterfundenen Ritualen trug. Ich war verliebt in alles was Mystisch und zauberhaft war und versuchte mein Leben so zu gestalten, dass es sich von dem allt&auml;glichen grau in grau abhob. <\/font><\/font><\/font> <\/p>\n<p style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"><font color=\"#000000\"><font size=\"3\">Aufgeregt wie eine junge Braut vor der Hochzeitsnacht machte ich mich auf den Weg in die Au. Der Wald an der Isar, die nicht unweit von meinem Haus floss. In diesem Wald hatte ich viele der kleinen Erlebnisse gehabt, die mich davon &uuml;berzeugt hatten, dass es mehr geben mu&szlig;te als das, was wir auf den ersten Blich wahrnehmen konnten. Nichts kurioses, aber auff&auml;llig genug um mich zu befl&uuml;geln. Ich lauschte den Ger&auml;uschen, die um mich waren. Schon verbl&uuml;ffend. Diese Ruhe war beschwingender als jedes Lied. Als ich an der kleinen Kapelle angelangt war hielt ich inne. Der Zugang zu meinem Alten Weg war schon fast zugewachsen.<\/font><\/font><\/p>\n<p style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"><font color=\"#000000\"> &bdquo;<font size=\"3\">Da hast du&rsquo;s &bdquo; sagte ich zu mir selbst, &bdquo;So lang warst du schon nicht mehr hier!&ldquo; und schlug mich ins Geb&uuml;sch.<\/font><\/font><\/p>\n<p style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"><font color=\"#000000\"><font size=\"3\">Die Zweige griffen begeistert nach meinen Haaren. Nat&uuml;rlich. Aber anstatt an ihnen zu zerren, mich zur&uuml;ckzuhalten und zu schikanieren,war es wie ein sanftes Streicheln. Wie die Konkurbinen eines gro&szlig;en Scheichs ,die die Neue Frau streichelten um sie zu beruhigen. Als ob ich Angst h&auml;tte. Ich, die seid bestimmt&#8230;.na auf alle F&auml;lle ziemlich viel Zeit,mir nichts mehr W&uuml;nsche als dieses Erlebnis. Die Besonderheit, die mir bewei&szlig;t das ich recht hatte.  Es gibt &#8230;mehr.<\/font><\/font><\/p>\n<p style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"><font color=\"#000000\"><font size=\"3\">Der Weg f&uuml;hrte mich durch das hohe Gras an dem kleinen Teich vorbei. Es gab unmengen von dieses Teichen hier in der Au. Doch man mu&szlig;te schon wissen wo sie waren, um sie zu finden. Hier hatte ich fr&uuml;her oft Trainiert. Angestachelt von diversen Kampfsportfilmen, in denen stets der held, zu traumhafter Musik in der freien Natur  seine<span style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"> &Uuml;bungen absolvierte. Zu meinem Leidwesen hatte ich sehr schnell festgestellt, da&szlig; Hartgummimatten immernoch angenehmer waren als spontan hervorstehende Wurzelst&uuml;mpfe, die bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen hatten. Der Teich war kein bl&uuml;hendes Paradies. Er stand bestimmt schon kurz vorm umkippen. Doch den Geruch den er verbreitete war derselbe, wie fr&uuml;her. Seltsam Algig, vielleicht etwas modrig, aber nicht unangenehm. Hier entlang zu gehen war fast wie ein Blick in die Vergangenheit. Ich l&auml;chlete und mein ganzes Herz f&uuml;llte sich mit Freude. Die Welt war zauberhaft. So wie ich sie mir w&uuml;nschte. Voll zauberrei. In meiner Begeisterung beschloss ich, das letzte St&uuml;ck barfuss zu laufen, so dass meine F&uuml;sse  in die Erde unserer Mutter Natur versinken konnten. Es war schon 9 Uhr Abends und die Sonne stand immer noch am Himmel, eine wohlige W&auml;rme verbreitend. Sommersonnwend halt. Ich dachte an einige B&uuml;cher die ich gelesen hatte, &uuml;ber Frauen die mit der Natur im Einklang lebten und sich zu Sommersonnwend hingaben. Viel Mysterie, viel zauberhaft, genau richtig f&uuml;r mich. Wieder musste ich grinsen. Ich tauchte meine H&auml;nde in die Erde und hob eine Hand voll aus um daran zu riechen. Es roch nach Erde&#8230;doch ein klein wenig roch es auch nach Gras&#8230;bl&uuml;ten&#8230;bet&ouml;renden Kr&auml;utern, die meinen Geist in Visionen&#8230;.na ja, es roch gut. <\/span><\/font><\/font> <\/p>\n<p style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"><font color=\"#000000\"><font size=\"3\">Getrieben von diesem Drang, dass HEUTE dieser Tag war, kletterte ich durch das etwas dichtere Geh&ouml;lz. Auch wenn der Wald sehr liebevoll mit mir umging, konnter er es dennoch nicht lassen und f&uuml;gte mir zwei ,drei kleinere Kratzwunden zu. Doch in Anbetracht dessen, was mir bevorstand war es in meinen Augen v&ouml;llig in Ordnung. Die Natur kostete ein paar Tropfen meines Blutes, daf&uuml;r durfte ich heute derart intensiv leben und  f&uuml;hlen. Das war schon gut so. <\/font><\/font> <\/p>\n<p style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"><font color=\"#000000\"><font size=\"3\">Als ich vor der kleinen Anh&ouml;he stand, die ich noch erklimmen mu&szlig;te , bevor ich meine Lichtung erreichen w&uuml;rde, stellte ich fest, dass von dort oben eine leichte Rauchschwade <span style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\">davonzog. Einen Augenblick sp&auml;ter konnte ich es schon riechen. Da brannte ein Feuer. Auf MEINER Lichtung. Die sonst Niemand kannte. Promt war ich ver&auml;rgert. Mein Tag. Mein Erlebnis und Meine Lichtung. Da passte kein Fremder dazu, der in meiner Geschichte Feuer machte. Ich machte mir sorgen, das meine Chance auf eine &sbquo;Zauberrei&lsquo; damit vertan war. Entschlossen dem Ganzen auf den Grund zu gehen schlich ich auf einem kleinen Umweg nach oben und n&auml;herte mich leise meinem Ziel.<\/span><\/font><\/font><\/p>\n<p style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"><font color=\"#000000\"><font size=\"3\">Dann erstarrte ich. Pl&ouml;tzlich war ich mir nicht mehr sicher, ob das nicht doch alles ein Traum oder so war.<\/font><\/font><\/p>\n<p style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"> <\/p>\n<p style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"><font color=\"#000000\"><font size=\"3\">Auf der Lichtung brannte ein kleines Lagerfeuer. Fein s&auml;uberlich von einigen gro&szlig;en Steinen einges&auml;umt. Davor  kniete ein Mann mit geschlossenen Augen. Durch die aufsteigende D&auml;mmerung spiegelte sich der Schein des Feuers in seinem Gesicht und seinem Oberk&ouml;rper, der unbedeckt war. &Uuml;berall auf der Lichtung steckten im Gras R&auml;ucherst&auml;bchen die ein bet&ouml;renden Geruch verstr&ouml;mten. Ich musste Schlucken. Dieses Bild&#8230;Mein Blick fiel auf den Talismann, der um seinen Hals hing, er glich den meinen. <\/font><\/font> <\/p>\n<p style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"><font color=\"#000000\"><font size=\"3\">Er griff in ein kleines Beutelchen und streute ein Pulver in das Feuer, das mit einem Brunzeln antwortet, so als wollte es sich bedanken. Mein Herz klopfte mir bis zum Hals. Er schien mir wunder sch&ouml;n. Die Ruhe die er aussrahlte. Die Erhabenheit, die in den Dingen lag, die er tat. Er war&#8230;.pefekt.<\/font><\/font><\/p>\n<p style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"><font color=\"#000000\"><font size=\"3\">Es musste wohl ein Gott sein. Bei diesem Gedanken stiegen mir beinah Freundentr&auml;nen in die Augen. Es war irgendwie ein Schock. So wie&#8230;wie wenn man verzweifelt das Auto sucht, das man auf diesem Parkplatz abgestellt hat und es nicht findet.Und irgenwann trifft einen die Erkenntnis, das es wohl gestohlen sein mu&szlig;. Man kann es nicht glauben und doch ist es Wirlichkeit. Und genauso ging es mir in diesem Moment. Ich sah ihn dort stehen, einen Gott, und konnte es nicht glauben. Es konnte nicht wahr sein. Denn junge M&auml;nner setzten sich nicht allein im Nirgendwo an ein Lagerfeuer und tun&#8230;ja was eigentlich. Absurd. Ich machte mir schon ernsthaft Gedanken, ob ich meinen Sinnen wirklich trauen sollte, als er mich bemerkte. ER runzelte die Stirn und stellte den Kopf schief. Ich f&uuml;hlte mich ertappt. Ertappt von meiner eigenen Fantasie. Bl&ouml;dsinn.<\/font><\/font><\/p>\n<p style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"><font color=\"#000000\"><font size=\"3\">Ich machte einen Schritt auf die Lichtung. Es waren bestimmn noch 5 Meter bis zu dem Feuer, aber ich konnte dessen W&auml;rme schon sp&uuml;ren.. Ich &uuml;berlegte was ich sagen sollte, aber was sagte man zu einem Gott??? Also schwieg ich. ER erhob sich und kam mir einen Schritt entgegen. Langsam musterte er mich, von oben bis unten. Mit einem Blick der mir durch und durch ging. Einen Moment war mir, als wollte<span style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"> er etwas sagen, aber auch er schwieg. Da standen wir nun. Beide im Scheine des Feuer umgeben von diesem Geruch, und sahen uns schweigend an. Mein Gott und ich. Ich wollte etwas tun, doch ich wagte nicht, mich ihm weiter zu n&auml;hern, aus Angst er k&ouml;nnte verschwinden. Ohne meinen Blick von seinen Augen zu lassen kniete ich zu Boden &#8211; und senkte dann den Blick. Ich h&ouml;rte wie er n&auml;her kam, einmal um mich herum schlich und sich dann mir direkt gegen &uuml;ber ebenfalls hinkniete.. Es verging einige Zeit, dann ber&uuml;hrte seine Hand mein Kinn um es ein wenig anzuheben. Eine derart sanfte Ber&uuml;hrung hatte ich noch nie erlebt. Ich sah ihn an und konnte in seinen Augen lesen. <\/span><\/font><\/font> <\/p>\n<p style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"><font color=\"#000000\"><font size=\"3\">Faszination.<\/font><\/font><\/p>\n<p style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"><font color=\"#000000\"><font size=\"3\">Neugier.<\/font><\/font><\/p>\n<p style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"><font color=\"#000000\"><font size=\"3\">Unglaube??? Schien mir fast.<\/font><\/font><\/p>\n<p style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"><font color=\"#000000\"><font size=\"3\">Und Verlangen. Aber nicht diese Art, die ich f&uuml;rchtete, die so verletztend und unpers&ouml;nlich war. Kein Verlangen nach meinem K&ouml;rper, sondern nach mir. Ich hielt die luft an. Eine Hitzewelle die noch heisser war als das Feuer neben uns durchfuhr meinen K&ouml;rper. ER wollte MICH. Und ich konnte noch etwas anderes in seinen Augen lesen.<\/font><\/font><\/p>\n<p style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"><font color=\"#000000\"><font size=\"3\">Ehrfurcht.<\/font><\/font><\/p>\n<p style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"><font color=\"#000000\"> <font size=\"3\">Er w&uuml;rde mich niemals gegen meinen Willen ber&uuml;hren. Mein K&ouml;rper war heilig und er wusste es. Und w&uuml;rdigte es.. Und als ich das erkannte, wusste ich, was ich wollte. Ich wollte einmal in meinem Leben einen Gott lieben. Da er es nicht wagen w&uuml;rde mir zu Nahe zu <span style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\">treten, musste ich diejenige sein die &#8230;<\/span><\/font><\/font><\/p>\n<p style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"><font color=\"#000000\"><font size=\"3\">Es kam mir vor wie einer meiner klein M&auml;dchen Tr&auml;ume. Ich beugte mich vor. Ganz langsam. Mein Blicke wechselten von seinen Augen, auf seine Lippen und wieder zur&uuml;ck. Um zu sehen ob er protestierte. Seine Lippen &ouml;ffneten sich einen Spalt und diese kleine Geste seines Willsens sich nicht zu wehren, erregte mich mehr, als alles was ich je zuvor erlebt hatte. <\/font><\/font> <\/p>\n<p style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"><font color=\"#000000\"> <font size=\"3\">Der Kuss&#8230;war&#8230;atemberauben. Vorsichtig am Anfang. Seinen Lippen schmeckten so s&uuml;&szlig;&#8230;. Ein Zittern lief durch seinen K&ouml;rper und dieses zittern lie&szlig; mich ebenfalls erschaudern.. Ich wollte ihn. Ber&uuml;hren. Verschlingen F&uuml;hlen..<\/font><\/font><\/p>\n<p style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"><font color=\"#000000\"><font size=\"3\">Er lie&szlig; von mir ab , hielt meinen Kopf in beiden H&auml;nden und sah mich<span style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"> an. Sein Atem ging schnell, wie der meinige. Wir sahen uns an und es war wie ein Sog. Ich lie&szlig; mich fallen und zog ihn mit mir. Er lag auf mir und ich sp&uuml;rte seine Erektion. Ein sch&ouml;nens Versprechen. Er beugte sich zu mir um mich abermals zu k&uuml;ssen, wie noch weitere hundert mal. <\/span><\/font><\/font> <\/p>\n<p style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"><font color=\"#000000\"><font size=\"3\">Es war wie in meinen B&uuml;chern. Wir liebten uns zur Sommersonnwend, im Wald, an einem Feuer und ich wollte nie mehr woanders sein, ausser hier. Ich f&uuml;hlte mich eins mit ihm und den Dingen um uns herum. Der Sch&ouml;nste aller Zauber. Irgendwann schlief ich in seinen Armen ein. Wirklich gl&uuml;cklich.<\/font><\/font><\/p>\n<p style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"> <\/p>\n<p style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"><font color=\"#000000\"><font size=\"3\">Als ich erwachte war es schon wieder hell.  Ich rechnete schon fast damit, allein zu sein. Aber er lag neben mir, hielt mich im arm und streichelte mein Haar. Ich war verwirrt. Wiso war er nicht verschwunden. Tr&auml;ume sind f&uuml;r die Nacht, nicht f&uuml;r den Tag&#8230;<\/font><\/font><\/p>\n<p style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"><font color=\"#000000\">&bdquo;<font size=\"3\">Wiso bist du noch da?&ldquo; fragte ich z&ouml;gerlich.<\/font><\/font><\/p>\n<p style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"><font color=\"#000000\">&bdquo;<font size=\"3\">Dasselbe wollte ich dich gerade fragen. Ich dachte&#8230;du mu&szlig;t wohl ein Nymphchen sein.&ldquo; Erwiederte er. &bdquo; Und versc hwinden wenn der Tag anbricht. Ich bin wach geblieben, damit du nicht heimlich gehen kannst.&ldquo;<\/font><\/font><\/p>\n<p style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"><font color=\"#000000\">&bdquo;<font size=\"3\">Ich dachte du mu&szlig;t wohl ein Gott sein&#8230;!&ldquo;<\/font><\/font><\/p>\n<p style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"><font color=\"#000000\"><font size=\"3\">Ich sah ihm in die Augen.Kein Gott also. Aber seltsamer Weise war ich nicht entt&auml;uscht, ganz im Gegenteil.<\/font><\/font><\/p>\n<p style=\"background: transparent none repeat scroll 0% 50%; margin-bottom: 0cm; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial\"> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&bdquo;Wie seltsam dieser Tag doch ist!&ldquo; Ich stand in dem Garten meiner Mutter und sog die Luft in tiefen Z&uuml;gen in mich ein. An Tagen wie diesem zog es mich wie magisch nach draussen. 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