{"id":121,"date":"2006-12-19T03:44:06","date_gmt":"2006-12-19T03:44:06","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=121"},"modified":"2011-12-28T17:29:51","modified_gmt":"2011-12-28T17:29:51","slug":"wahrheiten-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=121","title":{"rendered":"Wahrheiten"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">SIE sitzt zu meiner Linken. Katinka heisst sie, Malekin ist sie. Wenn ich meine Augen leicht schlie&szlig;e und aufh&ouml;re bewu&szlig;t zu sehen habe ich das Gef&uuml;hl zwischen ihr und mir schimmert die Luft, als ob da was w&auml;re dass f&uuml;r niemanden anderes ersichtlich ist. <br \/>Vor guten 6 Monaten habe ich sie zum ersten Mal? Getroffen. Eine Absurde Nacht sehr unwirklich f&uuml;r mich und dennoch. Katinka war echt &#8211;&nbsp; ist echt.&nbsp; Ihr Gesicht in der Spiegelung der Fensterscheibe. Sie war so blass, so zierlich und ihre Augen so tief und traurig dass ich dachte sie muss wohl das Leid der Welt auf ihren Schultern tragen. Und noch etwas anderes&#8230;<br \/>Mir war sofort klar dass ich zu ihr geh&ouml;re. Ihre Stimme war mir&nbsp; so vertraut als h&auml;tte sie schon ein Leben lang zu mir gesprochen um mich zu tr&ouml;sten und zu halten wenn mir schlimmes droht. Katinka lud mich auf einen Spaziergang ein und mit jedem Schritt den ich ihr folgte verlie&szlig; ich meine alte Welt und betrat eine neue. Schrecklicher, Echter&#8230; Und viel&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; zu nah an meinem Selbst. Damals habe ich nicht verstanden. Wir gingen scheinbar zielos durch M&uuml;nchen und sie lies regelm&auml;&szlig;ig Brotkrumen fallen. Wie bei H&auml;nsel und Gretel. Ich fragte sie wof&uuml;r das gut sei. Sie antwortete mir&#8230;f&uuml;r den Weg zur&uuml;ck. Zur&uuml;ck&#8230;.Sie schien mir so menschlich und verletztlich, warm und lebendig&#8230;.f&uuml;rsorglich. Einige dieser Ansichten musste ich bereits revedieren. Wie viele noch?<br \/>Ich betrachte sie, wie sie in die italienische Speisekarte blickt als k&ouml;nnte sie sich aussuchen auf welche art und weise sie sterben m&ouml;chte. Der Schalk in meinem Nacken fl&uuml;stert Bl&ouml;dsinn und ich grinse&#8230;<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;Sieht lecker aus hm?&rdquo; Frage ich mit einem Schelmischen l&auml;chel, weiss ich doch dass sie nichts &uuml;ber hat f&uuml;r italienisches Essen &#8211; oder sollte ich lieber italienische Gerichte sagen?<br \/>Katinka sieht mich ein wenig ungl&uuml;cklich an und zuckt leicht mit ihren Schulter.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo; Ich kann mich garnicht entscheiden, es h&ouml;rt sich alles so lecker an&rdquo; Antwortet sie gefasst und ich weiss dass sie l&uuml;gt, zumindest was das lecker anh&ouml;ren angeht. Alles an ihr sieht so echt aus. Es gibt sie wirklich obwohl das garnicht sein kann. Manchmal kann ich mich garnicht satt sehen an ihr. &ldquo;F&uuml;r was haben sie sich entschieden Herr Kantner?&rdquo; Spricht sie den Mann zu meiner Rechten an.<br \/>Thomas Kantner.Ein Imposanter Mann. Auf ihn traf ich zum erstenmal nicht viel Zeit nach Katinka. Am Anfang war er unwichtig f&uuml;r, obwohl ich sofort erkannte, dass er ein sehr intelligenter&#8230;.intelligentes Wesen ist. Und er war von der ersten Sekunde an sehr freundlich zu mir und ich glaube ehrlich. Mittlerweile ist er neben Katinka der einzige hier dem ich vorbehaltlos vertraue, obwohl man einem Giovanni nicht trauen soll hab ich mir sagen lassen. Aber was &lsquo;man&rsquo; soll ist mir egal, ICH denke er ist ehrlich und daf&uuml;r&nbsp; schenke ich ihm meine Aufmerksamkeit und meine Zuneigung. Ich drehe meinen Kopf und blicke zu ihm. Er sieht nicht weniger unmotiviert in die Speisekarte wie Sie. Dabei ist er offensichtlich italienischer Abstammung. Mein Gott, ich kann mir garnicht vorstellen dass mir echtes Essen nicht mehr schmecken soll. Wenn ich dar&uuml;ber nachdenken mit wem ich hier sitzte wird mir f&uuml;r einen Moment schwindelig. Was soll die Maus sagen wenn die Katze sie zum Abendessen einl&auml;dt?<br \/>Ich f&uuml;hl mich nicht wie die Maus aber eigentlich bin ich es. Doch bevor ich diesen Gedankenganz zu ende denken kann kommt der Kellner an unsere Tisch und fragt nach unserer Bestellung.<br \/>Wir bestellen.<br \/>Das Essen kommt.<br \/>Wir essen,d.h. Ich essen, die anderen beiden bringen es wohl mehr hinter sich. Wir machen Witze und alles in allem ist es recht unterhaltsam. Wie Freunde unter sich. <br \/>3 Freunde das sind wir&#8230;Katinka Tom und Anna. <br \/>Als der Tisch wieder freiger&auml;umt ist beginnt Thomas zu reden und an dem Klang seiner Stimme h&ouml;re ich schon dass er jetzt nicht unterbrochen werden will.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo; Der Grund warum wir heute hier sitzten&#8230;Katinka&#8230;Anna&#8230;.ich suchte schon auf den letzen Elysien nach einer passenden Gelegenheit um in Ruhe mit euch zu reden. Aber ihr wisst wie dass ist&#8230;&rdquo;Wir nicken. Weiss ich es? Ja. Manche Dinge sind unab&auml;nderlich, egal welches Leben und welche Welt. Ich schmuntzle und blicke ihn aufmerksam an.<br \/>Thomas erz&auml;hlt uns eine Geschichte aus vergangener Zeit. Eine Insel &#8211; Hvar. Von Malekin und Giovanni.Von Toth.(Drei Freunde das sind wir, Giovanni Malekin und Toth)<br \/>&nbsp;Einige Dinge kenne ich bereits aus einem Traum , andere sind mir neu. Da und dort l&auml;uft mir eine G&auml;nsehaut &uuml;ber den R&uuml;cken und das Gef&uuml;hl von Schuld legt sich auf mein Gem&uuml;t. Innerlich begehre ich dagegen auf. Was ist es mein Problem wenn jemand in meiner Vergangenheit Dinge verspricht.? Aber das &auml;rgerliche an Schicksalen ist, man kommt nicht aus egal was du denkst und tust. Alles was man tut tut man freiwillig&#8230;oder? Ich sitzte freiwillig hier. Ich h&ouml;re freiwillig zu und ich habe freiwillig diese Welt betreten. Ich h&auml;tte nicht mit Katinka mit gehen M&Uuml;SSEN (Nein?). Ich h&auml;tte den Einladungen auf ihre Feste nicht folgen M&Uuml;SSEN. (Nein??) Ich h&auml;tte nicht erfahren M&Uuml;SSEN, was sie sind.(Keine andere Chance) F&uuml;r eine Sekunde bekomm ich das Spielball gef&uuml;hl. Was f&uuml;r einen Sinn hat denken und handeln wenn es sowieso so kommt wie es kommen soll? Ich sch&uuml;ttel mich und richte meine Aufmerksamkeit wieder Thomas zu.&rdquo;&#8230;.. Man verlangt nach deinem Blut Anna&#8230;.&rdquo; Thomas sieht mich an.<br \/>Sein Blick ist &#8211; schwer zu deuten. Trauer liegt darin &#8211; denke ich. K&auml;lte, er l&uuml;gt mich nicht an. Da ist es wieder das Gef&uuml;hl von Schuld. Ich merke dass auch Katinka mich ansieht und ihre Augen, die ich auf mir f&uuml;hle, geben mir ein wenig halt. Mein Blut. Ich hebe meine Kopf um zu sprechen &#8230;<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;Ich weiss&#8230;.&rdquo; Und ich weiss es tats&auml;chlich. Mein Tod ist&nbsp; fast nicht mehr zu vermeiden.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo; Anna&#8230; Man l&auml;sst dir die Wahl. Keiner Zwingt dich. Wobei man nat&uuml;rlich tiefes Vertrauen in mich setzt dass ich&#8230;&rdquo; Er sucht die passenden Worte.&rdquo; Dich dazu bewegen kann dass richtige zu tun. Ich sehe wie du an Katinka h&auml;ngst und es liegt mir fern dort dazwischen zu gehen. Aber ich MUSS&#8230;&rdquo; Seine Augen brennen auf meiner Haut. &ldquo;Dir auch sagen was die Konzenquenzen deiner jeweiligen Entscheidung sind. Man wird es unter Umst&auml;nden nicht wortlos dulden wenn du dich f&uuml;r die Malekin entscheidest. &rdquo; <br \/>Ich nicke folgsam. Wer ist eigentlich dieser omin&ouml;se &lsquo;man&rsquo;?<br \/>Was will er eigentlich von mir.<br \/>Toth war auf Hvar. <br \/>Malekin war auf Hvar. <br \/>Giovanni war auf Hvar.<br \/>Toth t&ouml;tete viele Giovannis mit&nbsp; Malekins Hilfe. Und die Giovanni wollen diesen Verlust ausgeglichen wisssen. Sonst finden sie keine Ruhe. Deswegen bin ich heute hier. Deswegen bin ich &uuml;berhaupt hier?&#8230;..und diese Stimme in meinem Kopf dass das noch nicht alles ist&#8230;.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;Anna.. Alles worum ich dich bitte ist. Es dir sehr genau zu &uuml;berlegen, f&uuml;r wen du dich entscheidest, wenn du dich entscheidest&#8230;.und alle Konsequenzen einmal durchdenkst. Mehr will ich nicht.&rdquo; Er sieht mich an ehrlich und ich kann ihm nicht b&ouml;se sein. Obwohl er mir mehr oder minder missverst&auml;ndlich klar gemacht hat WAS geschehen kann\/wird&nbsp; wenn ich mich nicht dazu durchringen kann mein Leben, meinen Tod an die Giovanni zu binden. Was f&uuml;r eine Wahl&#8230;.?<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo; Die schlauen Bauernstocher. Nicht nackt, nicht bekleidet, nicht zu fuss und nicht beritten&#8230;&rdquo; Kantinka.Ich blicke sie an, gerade f&uuml;hle ich mich ein wenig erschlagen und ihre Worte, so verwirrt sie auf Anhieb klingen treffen es genau. Ich sehe mich gen&ouml;tig zwei widerspr&uuml;chlichen S&ouml;gen nachzugehen und kann mich nicht teilen. Wie ichs mach, mach ichs falsch&#8230;<br \/>Tu was du willst ist das ganze Gesetzt! Ich will Katinka. Giovanni will mich. Malekin k&ouml;nnte schaden erlangen oder gar sterben wenn ich tu was ich will.<br \/>Lass dich nicht von Emotionen leiten! Vergiss dein Herz. Giovanni kann dir noch mehr bieten als sterben. Malekin wird nichts geschehen und es gibt schlimmeres als Thomas an meiner Seite zu wissen. Oder ich mich an seiner. Aber gegen meine Intution?<br \/>Katinkas Brotkrumen fallen zu Boden. In einer aberwitzigen Vision sehe ich wie sie &#8211;&nbsp; genau wie sie es am ersten Abend tat &#8211; in ihre Tasche greift und ein St&uuml;ck Brot fallen l&auml;sst.<br \/>F&uuml;r den Weg zur&uuml;ck&#8230;.. Ob ich die Krumen noch finde?<br \/>Das Essen liegt mir schwer im Magen. Wir reden noch. Auch dar&uuml;ber. Aber mehr als mir zustimmen dass es nicht leicht ist. Tun sie nicht, d&uuml;rfen sie nicht.<br \/>Wir packen uns zusammen. Der Keller versucht nicht uns abzukassieren. Schon komisch. Eine Ecke in meinem Kopf merkt sich das. Wenn ich Zeit f&uuml;r Kleinigkeiten habe werde ich da mal nachfragen. Draussen vor der T&uuml;r bleibt Thomas stehen. Er sieht erst Kantinka dann mich an.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;Wir werden noch etwas echtes Essen gehen&rdquo;Seine Stimme hat so einen Unterton von dem ich nicht weiss ob er mich anmachen oder dazu veranlassen sollte das Weite zu suchen. Ein Blitzen in ihren Augen dass mir Schauer &uuml;ber den R&uuml;cken treibt. Echtes Essen. Ich weiss was das heisst und ich weiss dass er von mir erwartet dabei zu sein. Klar ..warum nicht. Heute stresst mich nichts mehr..oder? Nat&uuml;rlich frage ich mich kurz ob ich der Hauptgang werden soll, aber l&auml;ge es in ihrer Absicht mich zu nehmen w&auml;re es schon l&auml;ngst geschehen. <br \/>Wieder dr&auml;ngt sich mir das Bild mit der Maus und der Katze auf. Sie lassen wir so viel Freiheit&#8230; Eine Wahl&#8230;die hat nicht jeder. Aber so recht sicher will ich mir nicht sein ob es einen Unterschied macht. Die Katze spielt sich mit der Maus. Wuff.<br \/>Ich folge den beiden durch die Stra&szlig;en mit einem Ohr lausche ich ihren Worten. Gedanklich bin ich noch&#8230;ein wenig durch den Wind. Was tun sprach Zeus. Ein Haus. Eine Treppe. Eine T&uuml;r die sich &ouml;ffnet. Wir treten ein.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;Erinnerst du dich was ich dir von Verdunkelung erz&auml;hlt habe!&rdquo; Kantinkas Stimme ganz nah an meinem Ohr . Ich nicke leicht , auch wenn ich nicht ganz verstehen. Dann nimmt sie mich an der Hand und wir folgen Thomas in ein Wohnzimmer. Dort sitz ein P&auml;archen auf der Couch und guckt einen schlechten schwarz weiss Gruselfilm. Der Kerl springt sofort auf als er Thomas sieht und macht den Diener. Alles klar. Da weiss man sofort wer wem was schuldet. Es geht um Geld. Der Mann schuldet den Giovanni Geld und er ist wohl schon seit l&auml;ngerem &uuml;berf&auml;llig. Ein Spieler. ER muss garnicht sagen dass er es verwettet hat.Man kann es riechen. Kurz sehen ich zu Katinka, fragend was das werden soll. Aber ihr Blick ist an Thomas geheftet als w&auml;re er ein Schlangebeschw&ouml;rer der sein Spiel spielt und sie w&auml;re aus Versehen in seinen Bann geraten. Und tats&auml;chlich. Thomas redet auf den Mann ein. Die Worte sind nebens&auml;chlich. Was ich sehe z&auml;hlt. Der Singsang seiner Stimme der mehr aussagt als alle Buchstaben zu sammen. Thomas Worte t&auml;nzelen um den Mann, lullen ihn ein . Irgendwo in dessen Unterbewu&szlig;t sein hat schon l&auml;ngst eine Alarmglocke geschrillt aber er h&ouml;rt nicht auf sich zu verteidigen, verhaspelt sich und verstrickt sich noch tiefer in das Netz dass Thomas feins&auml;uberlich f&uuml;r ihn ausgelegt hat. Es ist ein Schauspiel, eine Farce, der gute Mann hat keine Chance aber er weigert&nbsp; sich es zu glauben. Er sch&ouml;pft Hoffnung. Langsam begreife ich warum man den Giovanni nicht trauen sollte. Meine Denken ist ein wenig zwiesp&auml;ltig. Zum einen finde ich es fast am&uuml;sant wie er sich da windet. Macht liegt in der Luft. Zum anderen ist da dieses Mausefallen gef&uuml;hl und es ist beklemmend und unheimlich.<br \/>Ein Knurren. Die Schlange beisst zu und da l&ouml;st sich Katinka von mir &#8211; geht zu der jungen Frau die da noch auf der Couch sitzt und mit gro&szlig;en ungl&auml;ubigen Augen auf ihren Freund blickt. Katinkas Gang erinnert mich an ein Kind dass sich heimlich ans S&uuml;&szlig;igkeitenregal ranschleicht. Wobei &uuml;ber Kindern nicht dieser Beigeschmack liegt. Katinka tr&ouml;stet sie. Sie weint. Mein Verstand ruckelt leicht als der Mann vor Thomas zu Boden sinkt. Leblos und der Giovanni sich mit dem Handr&uuml;cken &uuml;ber den Mund wischt. Ein Tier, Ich will wegblicken, da nehme ich im Augenwinkel wahr wie Katinka, klammheimlich&#8230;noch eben &uuml;ber das Haar der jungen Frau streichelnd in das selbe greift, den Hals der Beute streckt und sich daran laabt.<br \/>Ich glaub ich kotz gleich.<br \/>Da liegen zwei Leichen.<br \/>Dar&uuml;ber meine &lsquo;Freunde&rsquo;<br \/>&#8230;meine Zukunft. Alle Haare an meinem K&ouml;rper stellen sich auf und ich zereisse. Seine Anwesenheit. Das Tier. Ich f&uuml;hle mich angesprochen und angezogen und im selben Moment sehe ich sie, ihr Blick leicht unschuldig als k&ouml;nne sie f&uuml;r all das nicht, aber nicht unschuldig genug, dass ich nicht sehen k&ouml;nnte, dass Sie nicht weniger Tier ist als er. Bei weitem nicht weniger. Ich sacke in mich zusammen. Will schreien. Die beiden schlagen und die Toten zum Leben erwecken. Dann hab ich genug. Mit einem Ruck stehe ich auf und verlassen beinah panisch das Haus.<br \/>Thomas holt mich ein. Mein Gott wie schnell ist er eigentlich. Ich habe keine Angst . Ich bin w&uuml;tend. Ich folge ihm freiwillig zur&uuml;ck in das Haus. Ich h&auml;tte ohnehin keine Chance wenn er will dass ich mit ihm komme. Dort drin liegen immernoch die beiden Toten.. Thomas erweckt sie wieder zum Leben. Denke ich tats&auml;chlich f&uuml;r einen Moment. Dann wird mir klar was das sollte. Aber auch wenn ich entfernt ahne dass sie es nicht aus spass gemacht sondern mir zuliebe gemacht haben kann ich grad nicht die Rechte Dankbarkeit f&uuml;r die beiden aufbringen. Zum erstenmal ist mir ihre N&auml;he vergiftet. Der Fehler liegt sicherlich bei mir. Sie hat niemals behauptet gut und brav zu sein. Ich wollte es glauben. Dass sie gut ist. Menschlich. Thomas sieht mich an. Es liegt echte Reue in seinem Blick. Das ist mir aber egal. F&uuml;r heut hab ich den Rand voll.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo; Ist das alles?&rdquo;Frage ich trocken. Ihre Augen gl&auml;nzen immer noch so.&rdquo;Ich hab gerade nicht den Nerv mich weiter mit euch zu unterhalten.&rdquo; F&uuml;ge ich hinzu. Einigerma&szlig;en Fair bleiben. Dar&uuml;ber nachdenken und dann reden. Besser ist.<br \/>Die beiden nicken. Sie verstehen. Noch einige kurze Erkl&auml;rungen aber ich weigere mich aufmerksam zu folgen. Dann gehe ich und unbemerkt folgt mir etwas, dass darauf achten wird, dass ich keinen Bl&ouml;dsinn mache. Was f&uuml;r ein Gl&uuml;ck dass ich davon nichts weiss&#8230;<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>SIE sitzt zu meiner Linken. Katinka heisst sie, Malekin ist sie. 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