{"id":123,"date":"2006-12-19T03:46:44","date_gmt":"2006-12-19T03:46:44","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=123"},"modified":"2011-12-28T17:29:51","modified_gmt":"2011-12-28T17:29:51","slug":"briefwechsel-ii","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=123","title":{"rendered":"Briefwechsel II"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">Stephano schrieb:<\/p>\n<p>Bona sierra, Senora Toth<\/p>\n<p>&nbsp;Wie Sie sicherlich noch wissen, trafen wir uns am 16.03. in der N&auml;he der Stadt <br \/>M&uuml;nchen &#8211; abends. Sie werden mich als den Mann im Armani-Anzug in Erinnerung <br \/>haben; mein Name ist, an ihn k&ouml;nnten Sie sich ebenfalls entsinnen, Stephano.<\/p>\n<p>&nbsp;Verzeihen Sie mir bitte, wenn ich erst jetzt schreibe. Ich hatte viel Gesch&auml;ftliches zu tun und bin erst vor kurzem aus Italien zur&uuml;ckgekehrt; und Sie, liebe Anna (ich darf doch Anna sagen?), sind die Erste auf die sich mein Blick richtet, wenn ich nun wieder nach Norden schaue.<br \/>&nbsp;Nun wei&szlig; ich nicht, wie es in M&uuml;nchen um Sie steht, doch soweit ich informiert <br \/>bin stehen Sie immer noch vor einer schwierigen Entscheidung. [Verzeihen Sie <br \/>erneut, wenn ich mich verdeckt ausdr&uuml;cke, doch wissen wir beide, da&szlig; wir ein <br \/>zum Teil &ouml;ffentliches Computernetz ben&uuml;tzen.] <br \/>&nbsp;Das hei&szlig;t die Wahl zwischen einer Blutlinie von selbsternannten &quot;Orakeldeutern&quot;<br \/>und der Familie ist noch zu treffen. Verstehen Sie mich richtig, ich m&ouml;chte der <br \/>Ehre dieser Blutlinie keinen Abbruch tun, und deshalb mu&szlig;, wie Sie ja wissen <br \/>die Fehde zwischen uns und diesen endlich beigelegt werden &#8211; und Sie, wie Sie <br \/>ja bereits wissen, sind der Schl&uuml;ssel dazu.<br \/>&nbsp;Sie sind die letzte der Nachfahren der Familie Toth &#8211; das Bindeglied zu einer <br \/>alten Rechnung (wenn ich so wirtschaftlich sprechen darf), die zu begleichen <br \/>nun an Ihnen ist: Ich denke, Sie sind sich des vollen Ausma&szlig;es der <br \/>Vergangenheit Ihrer Familie bewu&szlig;t &#8211; diese hat gegen meinen Clan, der bald der <br \/>Ihre sein kann, Krieg gef&uuml;hrt und Sch&auml;ndliches getan; man hat einen Teil meiner <br \/>Familie ausgerottet.<br \/>&nbsp;Mir und Ihnen ist klar, da&szlig; Sie &uuml;berhaupt nichts mit den Untaten Ihrer Familie <br \/>zu tun haben &#8211; nacerto! Und doch haftet an Ihnen das Blut der Unschuldigen, wie <br \/>Ihr Name an Ihnen haftet. Sie haben sicher schon geh&ouml;rt, da&szlig; wir &quot;&Auml;lteren&quot; der <br \/>menschlichen Rasse in diesem Sinne sehr &#8211; sagen wir konservativ &#8211; sind; man <br \/>tr&auml;gt die Schuld seiner V&auml;ter auf seinen Schultern<br \/>&nbsp;&#8230; bis da&szlig; diese Schuld von Ihnen reingewaschen ist!&nbsp; <\/p>\n<p>Nun die Schuld Ihrer Vorfahren k&ouml;nnen Sie mit unserer Familie nur begleichen, <br \/>wenn Sie, wie es Ihnen angeboten wurde, zu uns kommen und in den Scho&szlig; der <br \/>Familie eintreten! Es ist, und ich habe mich im vergangenen Monat viel <br \/>besch&auml;ftigt, nachgedacht und &uuml;berlegt, die einzige M&ouml;glichkeit, die Ihnen nun <br \/>bleibt. Es ist nicht so, da&szlig; ich Ihnen nicht die Wahl der anderen Blutlinie <br \/>lassen will &#8211; nein, ich bin um Ihr Wolhergehen besorgt.<br \/>&nbsp;Ich sagte bereits, da&szlig; ich in Italien war. Lassen Sie mich erkl&auml;ren, warum ich <br \/>derma&szlig;en besorgt bin:<br \/>&nbsp;Ich habe geh&ouml;rt, Ger&uuml;chten gelauscht und das Wissen meiner V&auml;ter benutzt, um <br \/>herauszufinden, da&szlig; einige (nicht alle!) der &Auml;ltesten der Familie es nicht <br \/>akzeptieren w&uuml;rden, sollten sie sich f&uuml;r die falsche Seite entsscheiden! <br \/>&nbsp;&#8211; Kennen Sie den Ausdruck &quot;Goodfella&quot;? Wenn Sie so wollen, dann k&ouml;nnten sie <br \/>etwa meinen Vetter 2. Grades als solchen bezeichnen &#8211; mit ihm ist nicht gut <br \/>Kirschen essen, wenn Sie verstehen was ich meine. Dieser und einige andere <br \/>werden Ihnen Ihr neubegonnenes Leben derart verk&uuml;rzen, wenn Sie sich falsch <br \/>entscheiden sollten,&#8230; Sie verstehen den Ernst der Lage?<br \/>&nbsp;Meine liebe Seignora, bedenken Sie! In meiner Familie fackelt man nicht lange <br \/>mit Blutsfeinden oder Verr&auml;tern&#8230;&nbsp; und doch &#8211; sie ist herzlich zu ihren Kindern!<br \/>Ich w&uuml;rde sagen, darin liegt auch ihre St&auml;rke: Nach au&szlig;en hart, nach innen warm <br \/>und besch&uuml;tzend. Die Familie brigt viele ungekannte Vorteile und Gen&uuml;sse mit <br \/>sich. Sie k&ouml;nnen&nbsp; zu uns kommen, Anna, wenn Sie es m&ouml;chten, und sich richtig <br \/>entscheiden. <br \/>&nbsp;Wenn Sie sich f&uuml;r die Familie entscheiden, werden sie weiterexistieren und <br \/>Ihren Zielen nachgehen k&ouml;nnen &#8211; und nur dann, verstehen Sie?<br \/>&nbsp;Seignora Anna, bitte verstehen Sie, Sie sind etwas Besonderes und Sie sind <br \/>wichtig! Wichtig f&uuml;r die Familie &#8211; stellen Sie sich nur vor, wenn die Fehde <br \/>nicht beendet w&uuml;rde, das w&auml;re doch fatal! Nicht nur f&uuml;r Sie, Sie verstehen &#8211; <br \/>Nein, auch f&uuml;r die besagte Blutlinie der Mondkinder&#8230; <br \/>&nbsp;&#8230;welche ja nun schon seit langem zu unseren Freunden geh&ouml;ren sollen &#8211; denn <br \/>wir wollen die Blutfehde auch nicht mehr; wir wollen Frieden haben &#8211; es sei <br \/>denn, wir m&uuml;&szlig;ten diese Fehde aufgrund einer falschen Entscheidung weiterf&uuml;hren.<br \/>&nbsp;Sollte dieses &Uuml;bel geschehen, so w&uuml;rde f&uuml;r viele eine dunkle Zeit <br \/>heranbrechen, und wir wollen doch nur ein friedliches Zusammensein!&nbsp; <br \/>&nbsp;Sie, liebe Seignora Anna, haben auch auf der anderen Seite einige, die Sie <br \/>m&ouml;gen, denen Sie sich verpflichtet f&uuml;hlen: Nun k&ouml;nnen Sie auch denen gegen&uuml;ber <br \/>Ihre Pflicht erf&uuml;llen, und diese und auch sich selbst sch&uuml;tzen und beh&uuml;ten.<\/p>\n<p>&nbsp;Anna, Sie m&uuml;ssen wissen, da&szlig; mir das sehr schwer f&auml;llt, Ihnen so zu schreiben, <br \/>noch dazu Sie damit derart zu &uuml;berfallen &#8211; Verzeihen Sie mir.<br \/>&nbsp;Nun, es schien mir allerdings nur allzu angebracht, Sie vor einem m&ouml;glichen <br \/>fatalen Schicksal zu bewahren, von dem ich gerade selbst erst h&ouml;rte &#8211; ich <br \/>m&ouml;chte Sie davor sch&uuml;tzen, Anna.<br \/>&nbsp;Ich m&ouml;chte Sie bitten: W&auml;hlen Sie richtig &#8211; im Sinne eines gr&ouml;&szlig;eren Ganzen &#8211; <br \/>Sie k&ouml;nnen nun viel Mut beweisen, Anna. Sie k&ouml;nnen ein neues Leben beginnen, im <br \/>Schutze einer Sie beh&uuml;tenden und herzlichen Familie, die Sie, liebe Seignora, <br \/>sch&auml;tzt! Sie wissen: Alles weist sie schon darauf hin &#8211; Ihre Ziele und W&uuml;nsche, <br \/>die sie mir bereits offenbart haben &#8211; all das deutet nur darauf hin&#8230;! <br \/>&nbsp;Es ist Ihr Schicksal &#8211; Sie geh&ouml;ren zu uns, werte Anna, bitte &ouml;ffnen Sie sich <br \/>dem, was ist, und was sein wird.&nbsp; <\/p>\n<p>&nbsp;Und, liebe Seignora, es wird auch Zeit, N&auml;gel mit K&ouml;pfen zu machen: Ich werde <br \/>Onkel Thomaso bitten (so er es noch nicht getan hat), f&uuml;r Sie alles zu <br \/>veranlassen: <br \/>&nbsp;Wer Ihr Erschaffer werden soll; welchen Weg Sie einschlagen k&ouml;nnen (das k&ouml;nnen <br \/>Sie mit Thomasos Hilfe am besten gemeinsam tun); wer sie lehren wird, was Sie <br \/>sich zu k&ouml;nnen w&uuml;nschen; und man mu&szlig; Sie dem Don vorstellen; Sie werden auf <br \/>jeden Fall in M&uuml;nchen bleiben k&ouml;nnen, daf&uuml;r setze ich mich ein.<br \/>&nbsp;Ich wei&szlig; Sie bei meinem Onkel in besten H&auml;nden &#8211; schlie&szlig;lich ist er auch kein <br \/>v&ouml;lliger Italiener (wie auch Sie) und kann aufgrund dessen sicherlich besser zu <br \/>Ihren W&uuml;nschen Zugang finden.<\/p>\n<p>Gesch&auml;tzte Seignora Anna, ich wei&szlig;, ich kann stolz auf Sie sein &#8211; ich m&ouml;chte <br \/>Ihnen auch weiterhin auf Ihrem Weg eine St&uuml;tze und Hilfe sein. Also, nun wissen <br \/>Sie wie Sie mich erreichen k&ouml;nnen &#8211; Innsbruck ist ja nicht weit. Es w&auml;re mir <br \/>eine wirkliche Ehre, Sie bei Ihrem Werdegang als eine der Unseren als Mitglied <br \/>der gro&szlig;en und einigen Familie meines Clans begleiten zu k&ouml;nnen. Wie ich Ihnen <br \/>schon zu verstehen gab:&nbsp; Sie sind etwas Besonderes!<\/p>\n<p>&nbsp;Nun werde ich Sie wieder f&uuml;r kurze Zeit verlassen. Lassen Sie von sich h&ouml;ren &#8211; <br \/>nur keine Scheu! Ich erwarte gerne Ihre Antwort. Falls Sie sonstwie Hilfe <br \/>ben&ouml;tigen, finanziell oder b&uuml;rokratisch oder sei es etwas anderes, lassen Sie <br \/>es mich wissen oder sagen Sie es Thomaso! <br \/>&nbsp;Es ist nat&uuml;rlich nicht alles leicht zu verstehen, das wei&szlig; ich, wenn wir <br \/>verschl&uuml;sselt schreiben m&uuml;ssen, doch ist es jetzt noch auf diese Weise sicherer.<br \/>&nbsp;Und ich m&ouml;chte Ihnen noch sagen, Sie m&ouml;gen wissen: Wir, die Familie, k&uuml;mmern&nbsp; <br \/>uns um Sie &#8211; wir halten Sie und st&uuml;tzen Sie, Anna, in Ihren Entscheidungen, die <br \/>gewichtig sind f&uuml;r Sie und gewichtig sind f&uuml;r viele von uns. Tun Sie das <br \/>Richtige, Anna!<\/p>\n<p>&nbsp;Senora Toth, ich gr&uuml;&szlig;e Sie!<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp; Averiderci,<\/p>\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ihr Stephano<\/p>\n<p>Anna schrieb:<\/p>\n<p>*Anna liest Stephanos Email bestimmt ein Dutzend mal durch bervor sie sich <br \/>aufraffen kann zu antworten.**<\/p>\n<p>Sehr geehrter Stephano,<\/p>\n<p>ich bin ehrlich veranlagt und werde aus diesem Grunde die Dinge einfach schreiben <br \/>wie sie mir durch den Kopf gehen. Falls ich mich im Ton oder in der Etikette <br \/>vergreifen sollte bitte ich Sie im vornherein um Verzeihung.<\/p>\n<p>Sie haben mir, gelinde gesagt gerade den Boden unter den F&uuml;ssen weg gezogen.Ich <br \/>weiss nicht recht. <br \/>Soll ich in mein Auto steigen zu Ihnen nach Innsbruck fahren und Ihnen geh&ouml;rig <br \/>die Meinung dazu sagen mir derartig&#8230;.zu zusetzten?<br \/>Soll ich den kurzen Weg r&uuml;ber zum Fluss gehen und mich einfach hinein st&uuml;rzten?<br \/>Katinka bitten mir sofort ohne weitere Fragen ein neues Leben zu schenken?<br \/>Thomasso bitten mir das Denken aus dem Kopf zu reissen???<br \/>Meinen Namen &auml;ndern lassen?<br \/>Auswandern?<br \/>Was ist dass f&uuml;r eine Entscheidung wenn die Antwort schon festliegen MUSS???????<br \/>Wenn die Familie mich so sch&auml;tzen w&uuml;rde wie Sie sagen&#8230;. <br \/>Sie kennen sicherlich diese kleinen klugen Spr&uuml;che&#8230;einer davon lautet:<\/p>\n<p>Wenn du etwas liebst musst du es frei lassen<br \/>Geh&ouml;rt es zu dir, kommt es zur&uuml;ck<br \/>Kommt es nicht zur&uuml;ck hat es niemals zu dir geh&ouml;rt.<\/p>\n<p>Die Umst&auml;nde m&ouml;gen sich nicht perfekt einf&uuml;gen, aber im gro&szlig;en und ganzen trifft <br \/>es dass schon. Was hat die Familie davon wenn ich mich widerwillig in ihre Arme <br \/>begebe&#8230;<br \/>Ich sage es Ihnen wie es ist.<br \/>Die Androhung meines Todes schreckt mich nicht, lieber einmal sterben als eine <br \/>Ewigkeit an einer falsch getroffenen Entscheidung. Und den Menschen die&#8230;mir am <br \/>Herzen liegen&#8230;in die Waagschale zu werfen ist&#8230;ist&#8230;Oh ich k&ouml;nnte mir die <br \/>Haare ausreissen&#8230; Ich w&uuml;rde diese Menschen&#8230;also diese Herren, die da so <br \/>einfach mir nichts, dir nichts beschlie&szlig;en, hach wenn sie nicht so will wie wir <br \/>t&ouml;ten wir sie und den Rest gleich mit, gerne mal ins Gesicht sagen was ich davon <br \/>halte&#8230;Gerade h&auml;tte ich da die passende Laune daf&uuml;r. Wie kann man solange leben <br \/>und so..so&#8230; unausprechlich &#8230;unzug&auml;nglich f&uuml;r Argumente sein. DAS kann doch <br \/>nicht wahr sein!<\/p>\n<p>**Anna kann grad nicht mehr weiter schreiben und starrt aus Ermangelung besserer <br \/>Alternativen w&uuml;tend den Bildschirm an. Weil dass so viel nicht bringt, steht sie <br \/>auf, schenkt sich Whisky ein, z&uuml;ndet sich eine Zigarette an, liest alles noch <br \/>einmal durch und schreibt weiter**<\/p>\n<p>*seufz* Verzeihen sie mir Stephano, aber wenn mir etwas zuwider ist, dann das <br \/>Gef&uuml;hl ein willenloser Spielball zu sein. Mir sind die Umst&auml;nde meiner Situation <br \/>durchaus bewusst, nach ihrer Nachricht vielleicht etwas zu bewusst f&uuml;r meinen <br \/>Geschmack aber auch daf&uuml;r muss ich wohl dankbar sein. Denken sie nicht dass ich <br \/>Ihnen anlaste so ehrlich zu sein. Meine Emp&ouml;rung geht eher in die Richtung <br \/>der..wie sagt man..grauen Eminenzen?&#8230;die Herren im Hintergrund die mit einem <br \/>Fingerwink &uuml;ber alles Entscheiden, oh ich w&uuml;nschte ich h&auml;tte genug Macht in den <br \/>H&auml;nden um ihnen allesamt den Hintern zu versohlen.<br \/>Weiss Gott ich habe Angst.<br \/>Angst um mich.<br \/>Angst um diejenigen die mir am Herzen liegen.<br \/>Aber ich schw&ouml;re bei allem was mir heilig ist:<br \/>NIEMAND. Kein Giovanni, kein Malkavianer, kein Prinz und kein Mensch kann mich <br \/>zwingen&#8230; ich bin dem Tod mein Leben lange Nahe genug gewesen und ich habe <br \/>keine Hemmungen ihm noch n&auml;her zu kommen.<br \/>Meine Familie, die mir diese Schuld auf die Schulter geladen hat, hat aus <br \/>&Uuml;berzeugung gehandelt. Und wenigstens diesem will ich treu bleiben. <br \/>Ich sage nicht, es war richtig was damals geschah<br \/>aber ich sage auch nicht es war falsch<br \/>es war&#8230;das reicht.<br \/>Im Moment schreit der Trotz und der Stolz in mir. Bevor ich eine Entscheidung <br \/>treffe, werde ich beides zum Schweigen gebracht haben.<br \/>Ich habe Sie als einen objektiven und angenehmen Gespr&auml;chspartner in Erinnerung <br \/>und ich werte ihre &#39;Warnung&#39; als&#8230;sagen wir&#8230; freundschaftliche Geste, auch <br \/>wenn ich mich trotzdem dar&uuml;ber aufregen muss.<br \/>Meine Wut richtet sich nicht gegen Sie *wiederholen muss*<br \/>Ich hatte mit Thomasso eine Briefwechsel und er hat darin etwas geschrieben was <br \/>ich ihm hoch anrechne. Im Vertrauen darauf, dass Sie das f&uuml;r sich behalten werden <br \/>teile ich ihnen das mit, weil es alles das ausdr&uuml;ckt was ich mir von der Familie <br \/>&nbsp;erhoffen w&uuml;rde.<br \/>Er schrieb f&uuml;r ihn w&auml;re es nicht mehr so wichtig f&uuml;r welche&#8230;wie ich mich <br \/>entscheiden werde. Er w&uuml;rde sich nur freuen einen Menschen wie mich in seinem <br \/>Umfeld zu wissen&#8230;egal unter welchen Umst&auml;nden&#8230;.die Ewigkeit ertr&auml;glicher <br \/>machen&#8230; Und w&uuml;rde ich mir w&uuml;nschen alles zu vergessen w&uuml;rde er alles Ihm <br \/>m&ouml;gliche tun um mein fortleben zu sichern.<br \/>Das hat mich bis jetzt mehr ber&uuml;hrt als jegliche Drohung.<br \/>Ich entnehme seinem Brief auch dass ihm Ihre Meinung sehr am Herzen liegt, <br \/>vielleicht dr&uuml;cke ich mich auch aus diesem Grund so&#8230;direkt aus. <br \/>Sie waren so frei mir ehrlich meine Alternativen zu schildern und ich habe <br \/>gen&uuml;gend Respekt vor Ihnen um Ihnen mit ebensolcher Ehrlichkeit zu antworten.<br \/>Ich hoffe inst&auml;ndig Sie kreiden mir dass nicht an.<br \/>Ich danke ihnen f&uuml;r ihr Angebot falls ich Hilfe br&auml;uchte mir entgegen zu kommen.<br \/>Vielleicht komme ich auf ihr Angebot zur&uuml;ck.<br \/>Ob ich mich richtig entscheide kann ich Ihnen nicht versprechen&#8230;aber ich kann <br \/>Ihnen versprechen mit ehrlich zu entscheiden.<br \/>WENN ich mich in Ihre Familie begebe, dann aus freiem Willen.<br \/>Wenn Sie Thomasso bitten&#8230;.alles zu veranlassen&#8230;soll mir das nur Recht sein. <br \/>Es macht keinen Unterschied wann ich die Augen schlie&szlig;e und mich der B&uuml;rde Toth <br \/>stelle. Das Denken bringt mich nicht mehr weiter.<br \/>Ich weiss wen ich liebe und es wird sich nicht &auml;ndern. Alles andere macht mich <br \/>verr&uuml;ckt&#8230;oder bin ich es schon?<br \/>Egal<br \/>Nichts desto trotz freue ich mich dass sie meiner Person ihre Aufmerksamkeit und <br \/>ihre Sorge widmen, es zeigt mir, dass es in Ihnen Seiten gibt die ich als <br \/>sch&auml;tztenswert erachte und l&auml;sst mich hoffen, davon gibt es noch mehr in der <br \/>Familie.<br \/>Genug geschrieben<br \/>bis wir uns wiedersehen<\/p>\n<p>Toth<\/p>\n<p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stephano schrieb: Bona sierra, Senora Toth &nbsp;Wie Sie sicherlich noch wissen, trafen wir uns am 16.03. in der N&auml;he der Stadt M&uuml;nchen &#8211; abends. 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