{"id":124,"date":"2006-12-19T03:48:34","date_gmt":"2006-12-19T03:48:34","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=124"},"modified":"2011-12-28T17:29:51","modified_gmt":"2011-12-28T17:29:51","slug":"sieben-jahre-ungluck","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=124","title":{"rendered":"Sieben Jahre Ungl\u00fcck"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">Da steht sie vor mir. Ich sehe wie sie mich ungl&auml;ubig fragend ansieht und langsam ihre H&auml;nde hebt. Von Ihren Fingern rinnt Blut, &uuml;ber den Handr&uuml;cken hinweg leise und schweigsam den Unterarm entlang. Sie dreht ihre H&auml;nde, wie um sie zu betrachten, aber sie sieht mich an, unentweg. Als k&ouml;nne ich ihre Fragen beantworten. Ihr Blick ist krank, er macht mir beinahe Angst. Sie hat Angst. Zitternd streckt sie mir ihre Handfl&auml;chen entgegen. Aus den Augenwinkeln sehe ich dass sie zerschnitten sind, kleine Furchen aus denen Leben heraus sickert. Ich wage nicht den Kopf zu senken um die Verletzungen genauer zu betrachten, denn sie starrt mich an als w&auml;re ich ihr letzer Halt in der Wirklichkeit. Und das mir. Wo ich selbst nicht weiss wo ich steh. Wohin ich geh&ouml;re. Irgendwie habe ich Mitleid mit ihr. Was mag ihr geschehen sein? Ihr weisses Nachthemd blendet mich, obwohl es nur das Mondlicht reflektiert dass durchs Fenster f&auml;llt. Leicht bl&auml;ulich, wie wundersch&ouml;n. Mich &uuml;berf&auml;llt eine ungeheure Zuneinung f&uuml;r diese Frau. Ein warmes Gef&uuml;hl. Ich will ihr ihre Angst nehmen und sie sch&uuml;tzend im Arm halten. Ich kann das. Ich bin stark. Ich war es schon immer.<br \/>Ein zuversichtliches liebevolles L&auml;cheln auf meinen Lippen. Kraft will ich ihr geben. Die Antwort ist eine schmerzlich verzogene Grimasse. Hat sie geweint? Betroffen sch&uuml;ttel ich meinen Kopf und geh auf sie zu. Das arme Kind kommt mir entgegen.<br \/>Da f&auml;llt mein Blick auf ihre F&uuml;&szlig;e, oder besser die blutigen Spuren die sie im fahlen Licht auf dem Boden hinterl&auml;sst. Sie ist durch Scherben gelaufen, wie schmerzhaft muss dass sein&#8230;<br \/>Ein mitf&uuml;hlendes St&ouml;hnen entweicht meiner Kehle und ich halte mir instinktiv die H&auml;nde vor den Mund &#8211; nicht dass sie mir erschreckt und wegl&auml;uft wenn sie mich h&ouml;rt.<br \/>In meinem Kopf knackt es, so laut dass ich schmerzverzerrt das Gesicht verziehe und die Augen schlie&szlig;e. So verharre ich einige Sekunden &#8211; aber es bleibt still. Ich entspann mich wieder, doch die Augen &ouml;ffne ich nicht. Eine seltsame Stimme in mir fl&uuml;stert mir zu dass ich nicht sehen will was ich sehen w&uuml;rde. Intuition. Ein Gef&uuml;hl dass mich beraten will.<br \/>Ich lache &uuml;ber mich selbst. Lass dich nicht von Emotionen leiten! Das f&uuml;hrt zu nichts als Selbstbetrug.<br \/>Ich atme ein. Ich atme aus&#8230;dieser K&ouml;rper ist (nur) ein Haus.<br \/>Meine H&auml;nde sinken von meinem Gesicht und falten sich and&auml;chtig. Ich st&uuml;tze meine Kopf darauf und &ouml;ffne meine Augen &#8211; auf dass ich sehen werde.<br \/>Ich sehe sie an.<br \/>Sie sieht mich an.<br \/>Ihre Augen in meinen Augen sind meine Augen sind ihre Augen&#8230;.<\/p>\n<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. Und in den Scherben werden sie tausendfach gebrochen, zerflie&szlig;en in eine unfassbare Zahl, in eine primale Masse mit tausend Augen. Und dann fl&uuml;stern sie&#8230;&#8230;&#8230;<\/p>\n<p>Blut auf ihren Lippen. Ich lecke &uuml;ber meine und kann es schmecken.<br \/>Blut auf meinen Lippen.<br \/>Der seltsame eiserne unwirkliche Geschmack liegt auf meiner Zunge. Ich bilde mir ein es riechen zu k&ouml;nnen. So s&uuml;&szlig; &#8230;angewidert r&uuml;mpfe ich die Nase. Aber zu sp&auml;t. Ich bin vergiftet. Ich kann f&ouml;rmlich f&uuml;hlen, wie der Geruch meine Luftr&ouml;hre hinab in meine Lungen gleitet, sich dort ausbreitet, mich ein nimmt. Wie er mit jedem Atemzug in mein Blut steigt dort brennt wie Feuer. Das Feuer kriecht durch meinen K&ouml;rper bis hinauf in meinen Kopf, mir wird schwindelig und ich bekomm Kopfschmerzen.<br \/>Es knackt ein zweites Mal. Noch lauter aber diesmal schlie&szlig;e ich meine Augen nicht mehr.<br \/>Mein K&ouml;rper spannt sich an, ich zittere und weigere mich mit allem was ich habe die Erkenntnis die sich in meinem Gehirn ausbreitet zu akzeptieren. Dieses j&auml;mmerliche Wesen vor meiner Nase bin ich. Soll ich sein? Soll ich? Muss ich?<br \/>Mir wird regelrecht &uuml;bel. Ich hasse es schwach zu sein. Sie ist es..Ich bin es. DAS will ich nicht sehen. Wutentbrannt stampfe ich mit dem Fuss auf den Boden. Schmerz. Aber das ist mir egal.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;WAS WILLST DU?&rdquo; Schrei ich sie an. Doch dieses bl&ouml;de Ding &auml;fft mich nur nach und schneidet mir Grimassen .Nicht mit mir meine Liebe..nicht mit mir. Ich sehe in ihren Augen ein boshaftes Glitzern. Entschlossenheit. Dann schlage ich ihr ins Gesicht.Mit geballter Faust. Hass lodert in mir.<br \/>Ihr Bild zerbricht. Zersplittert. Meine andere hand greift nach ihrem Herzen, wenn es so schwach ist muss es raus. <br \/>Der schneidene Schmerz f&uuml;gt mich wieder zusammen. Ich finde mich selbst in die Scherben meines Schlafzimmer spiegels gekrallt und es tut weh. Die Erinnerung an meinem Traum kehrt zur&uuml;ck mit einer Wucht die mir den Atem nimmt.<\/p>\n<p>&#8230;.. Erinnere Dich. Was wolltest Du noch? Was war es, wof&uuml;r Thot zahlen mu&szlig;? Was? Was? Was?&#8230;&#8230;..<br \/>&#8230;.. Achte gut auf Dich. Achte Dich. Malekin liebt Thot! Ja.<br \/>Wir werden immer da sein. Werden immer warten. <br \/>Du wei&szlig;t wo? In der Kapelle. Im Berg. Hinter dem Tor. In Dir&#8230;&#8230;&#8230;..<\/p>\n<p>Ich blute.<br \/>Vorsicht l&ouml;se ich mich aus den Scherben. Irgendwie tut der &auml;usserliche Schmerz gut. Er beruhigt den inneren. Mehr als nur ein Traum. <br \/>Ich gehe so wie ich bin, im dunklen zum Schreibtisch hole Stift und Papier und beginne zu schreiben, obwohl ich sicher bin DIESEN Traum nicht vergessen zu k&ouml;nnen. So wie man meistens Tr&auml;ume vergisst. Meine H&auml;nde hinterlassen r&ouml;tlich-braune Spuren auf dem Papier aber irgendwie passt es. &#8230;<\/p>\n<p>Sch&ouml;n dich wieder zu sehen. Ich h&ouml;re seine Worte nicht, ich f&uuml;hle sie in mir. Wiedersehen? Wiederhole ich leise. <br \/>Du kommst also zur&uuml;ck, kleine Thot? Schon wieder?<br \/>Es ist ein Traum. Es mu&szlig; ein Traum sein. Bitte la&szlig; es nur einen Traum sein!<\/p>\n<p>[Kr&auml;hen, Harpyien, Eryinnen. Gedanken. Ein Schwarm angezogen durch die Witterung des Blutes. Ihre Stimmen, die so lange Zeit nicht mehr dort drau&szlig;en &#8211; dort drinnen &#8211; kreischend erklangen, sie klirren durch einen anderen, verstrickten &Auml;ther. Andere verstummen, als Malekin an einen Ort strebt. Andere fl&uuml;chten vor ihnen, andere konfrontieren, wenige stellen Fragen, doch Malekin k&uuml;mmert sich nicht. Das tat er nie. Und in den Scherben setzen sie sich nieder und kratzen mit ihren Krallen am Glas, um an das Blut auf der anderen Seite zu gelangen. Ihr Blut. Das Kind. Die Erste. Und in den Scherben werden sie tausendfach gebrochen, zerflie&szlig;en in eine unfassbare Zahl, in eine primale Masse mit tausend Augen. Und dann fl&uuml;stern sie, doch nur eine Stimme gelangt durch den Spiegel.]<\/p>\n<p>Erinnerungen. In Dir. Gleich neben den &Auml;ngsten. In den &Auml;ngsten. Angstvolle Erinnerung. Wer hat gesagt, da&szlig; Sie sich nur von Blut n&auml;hren?<br \/>Erinnerungen von der Mutter zur Tochter, nein? Nein? Nein! Erinnerungen von Malekin zu Malekin. Ja!<\/p>\n<p>[Mein Blick f&auml;llt auf die Scherben und es beginnt, bevor ich begreifen kann, was ich gerufen habe. Aus der Masse formen sich Gestalten, spielen ihr Narrenspiel. Zwei werfen mit beinernen W&uuml;rfeln, andere schlagen einen der ihren auf ein blutiges Kreuz. Die W&uuml;rfel klappern und die Schemen murren in einem vergessenen Latein. Das Kreuz wird aufgerichtet und der Gekreuzigte lacht. Die Spieler f&uuml;hlen sich gest&ouml;rt und ein dritter sticht sein Pilum in den Brustkorb des Gekreuzigten. Die lange Spitze knickt unter dem Gewicht des Schafts, der wie eine St&uuml;tze den Boden ber&uuml;hrt. Der Gekreuzigte ist starr, sein Mund im starren Gel&auml;chter gefroren. Ein Schwamm wird mit begehrenswerter Fl&uuml;ssigkeit benetzt und alsbald herumgereicht, ohne jemals die Lippen des Gekreuzigten zu ber&uuml;hren.]<\/p>\n<p>Du bist nicht die Erste. So wie auch Katinka nicht die Erste war. Jetzt ist sie es. Kannst Du es auch sein?<br \/>Zweifel. Gleich neben den Erinnerungen. In den Erinnerungen. Zweifelhafte Erinnerungen. Vampyr. <br \/>Willst Du es sein? Willst Du uns? Oder willst Du die Nekromantie? Oder den Zorn der Brujah? Hm? Nein?<br \/>T&ouml;ten. Ein so kurzes Wort. Es war nur ein Schauspiel.<br \/>Willst Du das Wahre? Ja! In Dir willst Du es. Erforschen. Djovani! DjovanI&auml;! I&auml;!<br \/>Soviele Gespr&auml;che. So viele kurze Worte. Jedes Wort ein Tod. Thot.<\/p>\n<p>[Das Narrenspiel verschwindet, ein einziger Lichtreflex des Mondes, &uuml;ber den Wolken ziehen, wischt es hinfort. Gedanken stehen wieder alleine, in der Gruppe. Sie halten Dinge in den H&auml;nden. Und w&auml;hrend ihre Schemen undeutlicher werden, unsch&auml;rfer, sich dem Blick entziehen, wird ihre Last deutlicher. Eine Hand, aus dem Gelenk gerissen, die zersplitterten Knochen im Ansatz sichtbar, eine Knorpelscheibe h&auml;ngt an einigen Fetzen eines faserigen Bandes. Ein Unterarm, gesplittert, wo er den Ellbogen umfasste, gebrochen, wo er die Hand st&uuml;tzte. Eine Schulter, das Schulterblatt wie der einzelne Engel eines Fl&uuml;gels, die zerissenen Muskelb&auml;uche der R&uuml;ckenmuskulatur wir einzelne Federn. Zwei halten aufgedunsene Darmschlingen, die schwarz sind vor geronnenem Blut. Aus vielen Erosionen quillt die schwarze Fl&uuml;ssigkeit wie Wachs. Ein Herz, da&szlig; wie eine plumpe Marionette an den &Uuml;berresten von Gef&auml;&szlig;en baumelt. Teile eines Brustkorbes, der einer toten, wei&szlig;en Spinne gleich schwach im Griff zu zappeln scheint. Und in der Mitte, zwischen Armen, Beinen und Organen ein Kopf, sorgsam in ein Tuch gewickelt, damit nur das Gesicht und nicht die Wunden sichtbar sind. Und eine einzige Tr&auml;ne, die in den toten Augen schwimmt. Dann zwinkert ein Auge und die Scherben sind nur Scherben.]<\/p>\n<p>Du musst das nicht tun, vielleicht&#8230;vielleicht finden wir einen anderen Weg.<br \/>Oh! Einen anderen Weg? Aber Du bist doch zu uns gekommen? Wei&szlig;t Du nicht, was das f&uuml;r uns bedeutet? Wieviel Angst wir hatten als wir Deine Schritte h&ouml;rten unten im Tal? Wie sie n&auml;her kamen und wir an den kahlen Felsen kratzten weil Du kommst um uns holen. Wie konntest Du uns das antun? Wie? Jeden Kiesel unter Deinen Sohlen h&ouml;rten wir und das Stechen der Dornen in deiner Haut und das fliehende Schleichen der Schlangen den ganzen langen Weg zu uns eine Ewigkeit nach der anderen und wie wir Dich hassen daf&uuml;r.<\/p>\n<p>[Eine der Gestalten tritt vor, hat ihre H&auml;nde zu einer Schale geformt. Darin schwappt ein d&uuml;nner Schrei und hastig, durstig, beugt die Gestalt ihren Kopf und trinkt den Schrei. Eine andere tritt vor, greift mit beiden H&auml;nden nach dem Kopf des ersten und beugt sich vor, um ihn &#8211; sie? &#8211; zu k&uuml;ssen. Ein leises Wimmern ert&ouml;nt, als ein Echo dem Ku&szlig; entkommt und &uuml;ber ein bleiches Kinn rinnt, doch schon ist ein andere an der Stelle und leckt die kalte Haut, bis zu den Lippen, die sich zum Ku&szlig; &ouml;ffnen. Und weiter und wieder wird der Schrei weitergegeben und als der Ku&szlig; die Runde gemacht hat, speien sie den Schrei, der jetzt zerissen und zersplittert ist, durch ihre spitzen, scharfen Z&auml;hne. Er vergeht, bevor ein Wimpernschlag getan.] <\/p>\n<p>So kleine Freuden. Lustige Gespr&auml;che in den Elysien. Gro&szlig;e Augen. Diskurse mit den Djovani. Hm? Vergessen? Wie k&ouml;nntest Du vergessen? Malekin kann nicht vergessen, nein? Doch wir haben vergessen? Eine fehlt. Das gr&uuml;ne Buch sagt es. Malfeis. Wir werden nimmermehr vergessen. Wir werden uns an Dich erinnern. Immer. Du wolltest es so, nein?<br \/>Alle Zweifel durchlebt. Meine Ohren taub von der Stille. Mein K&ouml;rper ohne Gef&uuml;hl. Was ist schon Zeit? Wenn das der Preis ist will ich ihn zahlen. Die Zeit der Angst ist vorbei f&uuml;r mich. Nie wieder Knechtschaft. Freiheit f&uuml;r mein Kind und das Volk. Nein? Hm?<br \/>Vergi&szlig;t Du nicht etwas?<br \/>Deinen Stolz? Du wolltest nicht vergessen werden, nein? Nicht von den Venezianern, nicht von den Djovani. Nicht von Hvar. <br \/>Der Tod nicht der ganze Preis? Es will jeden Toth? Irre nicht, kleine Thot. Der Preis f&uuml;r Venedig war nicht teuer. Nein, daf&uuml;r gab es keinen Preis. <br \/>Nicht f&uuml;r Hvar.<br \/>Erinnere Dich. Was wolltest Du noch? Was war es, wof&uuml;r Thot zahlen mu&szlig;? Was? Was? Was?<\/p>\n<p>[Wieder beginnt das Fl&uuml;stern. Ideen werden formuliert und verworfen, bevor sie gereift sind. Eine Scherbe zersplittert in der Hand, schneidet in den Handballen. Die Gestalten verlieren sich, alte, fremde Gedanke vergehen. Es waren keine Worte. Nur furchtbare, anankastische Gebilde. Ein widerspr&uuml;chliches Gef&uuml;hl der Trockenheit. Ha&szlig;. Lust. Durst. Liebe. M&uuml;digkeit. Zwang. Apathie. Katatonie. Manie. Nur Worte, die nur erahnen, was sich jetzt en<br \/>tfernt. Nur der Schmerz in der Hand, ein spitzer, dauernder Schmerz, h&auml;lt ab, den leeren Worth&uuml;lsen zu folgen, um zu fassen, was sie verbergen. Was diese Dinge wie eine Legende um sich ziehen. Dann ist es vorbei. Und eine Stimme, die sich noch nicht verloren hat.]<\/p>\n<p>Das Schicksal f&uuml;r alle die nach mir kommen besiegeln? Nein?<br \/>Achte gut auf Dich. Achte Dich. Malekin liebt Thot! Ja.<br \/>Wir werden immer da sein. Werden immer warten. <br \/>Du wei&szlig;t wo? In der Kapelle. Im Berg. Hinter dem Tor. In Dir&#8230;&#8230;&#8230;.<\/p>\n<p>Die Worte flie&szlig;en so leicht aus meinem F&uuml;ller als w&uuml;rde jemand hinter mir stehen und mir zufl&uuml;stern was ich schreiben soll So wahr und wirklich und&nbsp; nicht weniger echt als ich ,da ich hier sitze und schreibe. So wirklich wie der Tag an dem ich Katinka zum erstenmal traf.<br \/>Zufrieden betrachte ich mein Werk. Worte mit Bedeutung gefasst mit Farbe auf Papier. Feine schnitte auf meinen H&auml;nden. Verkrustet. Der Fluss schon versiegt und f&uuml;r eine Sekunde bin ich mir nicht mehr sicher warum das geschehen ist&#8230;was zuerst war.<br \/>Hab ich getr&auml;umt weil ich den Spiegel zerbrochen habe?<br \/>Habe ich den Spiegel zerbrochen weil ich getr&auml;umt habe?<br \/>Egal. Wichtig ist was &uuml;ber bleibt. Scherben&#8230;<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da steht sie vor mir. Ich sehe wie sie mich ungl&auml;ubig fragend ansieht und langsam ihre H&auml;nde hebt. Von Ihren Fingern rinnt Blut, &uuml;ber den Handr&uuml;cken hinweg leise und schweigsam den Unterarm entlang. Sie dreht ihre H&auml;nde, wie um sie &hellip; <a href=\"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=124\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[],"class_list":["post-124","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-die-tagebucher-der-anna-t"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/124","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=124"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/124\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":328,"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/124\/revisions\/328"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=124"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=124"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=124"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}