{"id":130,"date":"2006-12-19T03:56:25","date_gmt":"2006-12-19T03:56:25","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=130"},"modified":"2011-12-28T17:29:52","modified_gmt":"2011-12-28T17:29:52","slug":"anna-und-der-bose-wolf","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=130","title":{"rendered":"Anna und der b\u00f6se Wolf"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">8. Mai. 2002<\/p>\n<p>&lsquo;La Bouf&rsquo; hei&szlig;t der Laden. Er ist&nbsp; am Ende der langen Zeile in Erding. So gut wie jedes andere Caf&eacute;. Vielleicht besser. Nicht so viel los. Nichtsagenden Hintergrundmusik Nicht ganz so hell.<br \/>Ich krame mein Handy raus und blicke auf die Uhr. 21:24.<br \/>Einen Moment lang bin ich unschl&uuml;ssig, dann suche ich mir eine etwas ruhigere Ecke, lege meine Jacke dort ab und begebe mich zum Nase pudern. Nat&uuml;rlich nicht wirklich. <br \/>&Uuml;ber das langweilige Waschbecken Dekor hinweg gebeugt, betrachte ich mein Spiegelbild auf der Damentoilette. Ein bisschen nerv&ouml;s bin ich&nbsp; schon. Au&szlig;erhalb eines Elysiums bin ich&nbsp; faktisch Freiwild. Kein Recht, nein&#8230; Kein kainitisches Recht sch&uuml;tzt einen Menschen. Mehr bin ich ja nicht.<br \/>Ich grummle kurz, aber als ich dar&uuml;ber nachdenke, wen ich gleich treffe, bessert sich meine Laune&nbsp; zusehends.<br \/>Wei&szlig; der Himmel woher ich diese Weisheit habe, aber Thomas Wolfenstein f&uuml;gt mir sicherlich keinen Schaden zu.<br \/>Schlie&szlig;lich ist er ja nett. Das leise aufmerken meines Unterbewusstsein, dass &lsquo;nett &rsquo; nicht unbedingt ein fundiertes Argument ist, ignoriere ich geflissentlich. Eh zu sp&auml;t.<br \/>Als ich wieder zu meinem Sitzplatz zur&uuml;ck kehre, sitzt er schon dort. Und nicht nur das. Die Bedienung bringt Red Bull mit Eis und Zitrone. Nicht dass man Hellseher sein muss, um zu ahnen was ich wohl trinken werde. Trotzdem bin ich positiv angetan.<br \/>Ich setzte mich wieder an den Tisch. L&auml;chle verlegen.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo; Und? &rdquo; Frage ich. &ldquo; Zufall oder wusstest du dass ich hier sitzte? &rdquo; <br \/>Er l&auml;chelt seinerseits und sieht mir so tief in die Augen, dass ich nicht umhin komme meinen Blick umgehend auf die &auml;u&szlig;erst interessante Tischplatte zu lenken.<br \/>Schon &auml;rgere&nbsp; ich mich ein bisschen, dass ich sofort zur&uuml;ckstecke.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo; Ist nicht alles irgendwie eine Art&#8230;. Zufall ? &rdquo; Antwortet er. Wobei es ja keine Wirkliche Antwort ist.<br \/>Malekin?<br \/>Wir floskeln eine&nbsp; Begr&uuml;&szlig;ung und ein wenig Small Talk..<br \/>Ich habe mir fest vorgenommen, dem b&ouml;sen Wolf dass Messer auf die Brust zu setzten. Ich wei&szlig; nicht genau warum ich ihn Thomasso gegen&uuml;ber so vehement verteidige. So unrecht hat er schlie&szlig;lich nicht. Und ich bin nicht so dumm, dass nicht zu erkennen.<br \/>Ich werde herausfinden was er will und ob er von Andraschke geschickt wurde.<br \/>Doch w&auml;hrend wir so dahin plappern, &uuml;ber dieses und jenes sprechen, verliert sich dieser Vorsatz irgendwie. Es ist einfach zu sch&ouml;n, v&ouml;llig frei heraus reden zu k&ouml;nnen. &Uuml;ber die Dinge, die mich besch&auml;ftigen, was lustiges geschieht, &uuml;ber Vampire im Allgemeine, &uuml;ber manche im speziellen. Er scheint mir ein unersch&ouml;pfliches Wissen zu haben und den Willen mir alles zu erz&auml;hlen. Ich bin im Schlaraffenland. Und was er sagt, oder r&auml;t ist, na einfach sinnvoll. V&ouml;llig unabh&auml;ngig von ihm. Ratschl&auml;ge die mir ein Freund geben w&uuml;rde. Und so blind bin ich wirklich nicht, dass ich mir das einbilden w&uuml;rde.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;Wie schmeckt Blut? &rdquo; Meine Stimme ist leise. Muss ja nicht jeder h&ouml;ren welche Gespr&auml;che hier am Tisch laufen. Gebannt betrachte ich ihn. Sein Blick schweift beil&auml;ufig durch den Raum, als w&uuml;rde er die Bedienung suchen. Dabei sticht er einem seiner seltsamen Ringe in sein Handgelenk, schneidet es ein St&uuml;ck auf und leckt das Blut gen&uuml;sslich ab.<br \/>Diese Geste scheint mir so obsz&ouml;n, dass ich nicht recht wei&szlig; ob ich weg oder hingucken soll. Ich sehe vorsichtshalber einfach geradeaus, so dass ich zumindest aus dem Augenwinkel mitbekomme was er da tut. Es macht mir eine G&auml;nsehaut. Mein Herzschlag beschleunigt und beruhigt sich wieder.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;Es schmeckt wie Feuer, aber anders&#8230;. &rdquo; <br \/>All seinen Worten kann ich gerade nicht folgen.<br \/>Er IST ein Vampir. Vergiss das nicht. Und welche Gr&uuml;nde du auch hast, ihn sympathisch zu finden. Frage warum!<br \/>Meine kurze Unsicherheit l&auml;sst mich den Weg wieder finden, den ich doch gar nicht verlassen wollte.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;Hat Jana Andraschke dich geschickt? &ldquo; Frei heraus. So muss es sein.<br \/>Und ich suche seinen Blick, um eine m&ouml;gliche L&uuml;ge zu erkennen. Bei Menschen kann ich dass ganz gut.<br \/>Meinem Blick h&auml;lt er eine ganze Weile stand, w&auml;hrend er schon zu reden beginnt. Er erz&auml;hlt mir davon, wie lange beide schon in der Stadt sind. Wie es &uuml;blicherweise abl&auml;uft. Mutma&szlig;t &uuml;ber ihre Person. Getroffen hat er sie noch nicht, versichert er mir. Alles ganz logisch und ich habe nicht das Gef&uuml;hl, er h&auml;tte mich angelogen.<br \/>Doch wenn ich jetzt dar&uuml;ber nachdenke, f&auml;llt mir auf, dass er meine Frage ganz einfach nicht beantwortet hat. Er hat mir nur Dinge gesagt und mich eigene Schl&uuml;sse ziehen lassen.<br \/>Das Spiel kenn&#39; ich doch.<br \/>Trotzdem will ich mich nicht &uuml;ber ihn &auml;rgern. Im Gegenteil, ich bewundre ihn f&uuml;r seine Gewitztheit. <br \/>Hmpf.<br \/>Das n&auml;chste mal&#8230;..<br \/>Ich kann meinen Blick nicht so recht von dem Ring an seiner linken Hand lassen. Dem Ring, mit dem er sich geschnitten hat.<br \/>Die Gespr&auml;che ziehen sich von da nach dort. &Uuml;ber Josephas verunglimpftes Kind. Ein wenig Giovanni Geschichtsunterricht. Nichts, &uuml;ber was mich Thomasso nicht schon informiert h&auml;tte.<br \/>Thomas betont bei seinen Erz&auml;hlungen das Thomasso&#8230; H&auml;tten die sich nicht unterschiedliche Namen geben k&ouml;nnen? &#8230;sind sie doch sonst so unterschiedlich!&#8230; Dass dieser nichts mit der schlimmen Vergangenheit zu tun hat. Au&szlig;er das Blut zu teilen. Ich muss schmunzeln und mich fragen, ob er das betont, weil er das so meint, oder weil er wei&szlig;, dass ich das gut finden werde.<br \/>Wie wird man Ghul?<br \/>Warum trinken Menschen freiwillig das Blut der Vampire?<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;Willst du? &rdquo; Bemerkt er ganz nebenbei und setzt seinen Ring wieder an. <br \/>Und dieses eine mal wei&szlig; er nicht was seine Frage in mir ausl&ouml;st. Er wei&szlig;, dass ich dieses Angebot ablehnen werde. Auch wenn mir mittlerweile klar ist, dass ein einziges Mal noch nicht die Tragik w&auml;re. Er fragt halt mal. Wenn ich schon frage.<br \/>Doch die Versuchung, dass tats&auml;chlich zu tun&#8230; ihm zu helfen, seine Haut zu &ouml;ffnen und von dem rotem Leben zu versuchen&#8230; ist so gro&szlig;, dass es mich selbst v&ouml;llig aus der Bahn wirft.<br \/>Wirre Bilder in meinem Kopf, die mir sicherlich gar nicht geh&ouml;ren. Ich kann nicht beschreiben, warum es mich so verdammt anspricht. Es ist doch nur Blut. Ich ertappe mich dabei wie ich taktisch nach der Bedienung Ausschau halte und mir dabei &uuml;ber die Lippen lecke. In drei Teufels Namen. Nun ist gut Anna Toth.<br \/>Irgendwie gelingt es mir banal abzuwinken.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;Um Gottes Willen, Thomasso w&uuml;rde mir den Kopf abrei&szlig;en&#8230; und dir vermutlich gleich mit&#8230; &ldquo;&nbsp; lache ich ein bisschen k&uuml;nstlich. Zeit gewinnen.<br \/>Der Wolf lacht mit, nickt und schenkt mir einen Blick der mich Wissen l&auml;sst, dass es anders ist. Ein Wort &#8211; nein &#8211; ein Blick mit dem ich ihn bitte und er wird mir geben was ich will.<br \/>B&ouml;se Spielchen.<br \/>B&ouml;ser Wolf.<br \/>Aber ich bin nicht b&ouml;se. Im Gegenteil. Ich f&uuml;hle mich lebendig. Viele der Dinge, die er sagt und tut, glaube ich zu durchschauen, manche durchschaue ich tats&auml;chlich. Mir kribbelts unter den Fingern&auml;geln.<br \/>Er l&uuml;gt und spricht die Wahrheit im selben Atemzug. Ob das ein Ravnos Talent ist?<br \/>Es spinnt sich weiter, wie ich reagiere, wie er reagiert. Ein Tanz.<br \/>Hasch mich, ich bin der M&ouml;rder.<br \/>Es macht Spa&szlig;. Ich f&uuml;hl mich frei. Nicht unterlegen wie sonst so oft. Obwohl er mir nat&uuml;rlich &uuml;ber ist. K&ouml;rperlich sicher. Seine F&auml;higkeiten&#8230; Welche verr&auml;t er mir nicht so recht. Illusionen. Aber davon abgesehen &#8211; kann ich mithalten. Denke ich zumindest.<br \/>Ist das ein Fehler? Bestimmt.<br \/>Wir reden &uuml;ber Katinka. Von dem Tag an dem ich sie kennen lernte. Von dem Mann, von dem sie getrunken hat und ich dachte sie macht mit ihm rum. Danach wusste er von nichts. Sie hat es ihn vergessen lassen. Der Kellner, der uns damals nicht abkassierte, als Thomasso, Katinka und ich beim Essen waren. Hatter er es &#8230; Vergessen?&nbsp; Das fasziniert mich.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;Kannst du das? &rdquo; Frage ich ihn. &ldquo; Vergessen lassen? &rdquo; Er zieht an seiner Zigarette und sch&uuml;ttelt langsam seinen Kopf.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo; Es gibt wohl welche die K&ouml;nnen es, aber die Gefahr besteht dass die Erinnerung zur&uuml;ck kommt. &rdquo;<br \/>Ich nicke, aber zufrieden bin ich nicht.<br \/>Wie ein Kind bei&szlig;e ich mir auf die Unterlippe, st&uuml;tze meine Ellbogen auf den Tisch und grinse ihn verschmitzt an.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;Wie geht das? &rdquo; Frage ich leise. &rdquo; Das mit dem Vergessen lassen? &rdquo;<br \/>Er sieht mich an. L&auml;chelt ein wahrhaft charmantes L&auml;cheln. Was f&uuml;r Augen. Seine Stimme kling ein wenig tiefer wie sonst, als k&auml;me sie von ganz tief drinnen. Was f&uuml;r ein Blick.<br \/>Schmachte ich?<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;Was hast du mich gerade gefragt?&rdquo;<br \/>Ich stutze kurz, dann f&auml;llt es mir wieder ein.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;Na ob du das kannst?&nbsp; Wiederhole ich. &ldquo; Das mit dem Vergessen lassen&#8230;. &rdquo;<br \/>Er zieht an seiner Zigarette, l&auml;chelt ein zufriedenes L&auml;cheln und sch&uuml;ttelt seinen Kopf.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;Es gibt wohl welche die das K&ouml;nnen. Aber es ist gef&auml;hrlich, die Erinnerungen k&ouml;nnten zur&uuml;ck kommen. &rdquo;<br \/>Ich&nbsp; nicke, aber richtig zufrieden stellt mich die Antwort nicht.<br \/>Wir philosophieren uns durch noch hundert Themen. Ob Mensch und Kainit zusammen leben k&ouml;nnten. Katargo?&#8230; Vampire die so alt sind, dass sie kein Blut mehr brauchen. Diese j&uuml;ngste Tag Geschichte. Lyra kein Ghul mehr.<br \/>Die Zeit vergeht wirklich wie im Flug.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;Traust du mir? &rdquo; Will er aus einem Gespr&auml;ch raus wissen.<br \/>Ich lache.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo; Mit dem Kopf? Keinen Meter&#8230; &rdquo; Das ist mein Ernst. Irgendwie.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo; Und mit dem Bauch? &rdquo;<br \/>Ich nicke nur und sage nichts weiter. Und ich wei&szlig; dass ich damit richtig liege und v&ouml;llig daneben.<br \/>In einem Zug leere ich mein Glas und stelle es ab. Wende mich ihm zu und sehe ihn mit vergleichbar viel Ernst an.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;Irgendwann werde ich wissen, in welchen Punkten du mich belogen hast &rdquo; sage ich leise. Und es ist die Wahrheit.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;Ich hoffe es&#8230; &rdquo; Erwidert er und auch dass ist die Wahrheit.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>8. Mai. 2002 &lsquo;La Bouf&rsquo; hei&szlig;t der Laden. 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