{"id":135,"date":"2006-12-19T04:02:25","date_gmt":"2006-12-19T04:02:25","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=135"},"modified":"2011-12-28T17:29:52","modified_gmt":"2011-12-28T17:29:52","slug":"anna-und-der-tod","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=135","title":{"rendered":"Anna und der Tod"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">Da sitzt ich nun, inmitten von Papierschnipsel.<br \/>Mittlerweile ist es Nacht geworden und die letzten Strahlen der&nbsp; Sonne werfen einen ungenauen Schatten&nbsp; auf das kleine aber feine Chaos das mein &lsquo;Denken&rsquo; hinterlassen hat.<br \/>Im Hintergrund dudelt immer und immer wieder das Lied von diesem Musical&#8230;.:&rdquo;Wie wird man seinen Schatten los?&rdquo;&nbsp; Ich bin mir sicher, egal wie sch&ouml;n ein Lied ist, wenn man es nur oft genug anh&ouml;rt entwickelt man einen geradezu unnat&uuml;rlichen Ekel davor. Ich kann es schon nicht&nbsp; mehr ertragen. L&auml;uft es zum 50sten mal, oder zum 100sten mal durch?<br \/>Ich sitzt hier wie gel&auml;hmt, bet&auml;ubt.<br \/>Heute Morgen habe ich angefangen.<br \/>All die h&uuml;bschen kleinden Gedichte oder Lieder.<br \/>Habe sie feins&auml;uberlich abgetippt und wieder ausgedruckt. In mehrfacher Version. In verschiedenen Formen. <br \/>Die englischen Texte in deutsche &uuml;bersetzt.<br \/>Die deutschen ins englische.<br \/>Die ersten Worte fettgedruckt.<br \/>Nur die ersten Buchstaben fett gedruckt.<br \/>Jede zweite Zeile auslassend.<br \/>R&uuml;ckw&auml;rts.<br \/>Gespiegelt.<br \/>Jedes zweite Wort fett.<br \/>Alles wieder klein.<br \/>Die Versform ver&auml;ndernd.<br \/>Da war es schon nach Mittag. Man will garnicht glauben wie relativ die Zeit wird, wenn man sich ausgiebig mit etwas besch&auml;ftigt.<br \/>Zuerst ist es ein Spiel.<br \/>Als ich noch schreibe im Spielen bin ich gut. Was denke ich mir eigentlich? F&uuml;r wen halte ich mich? Diese vermaledeiten Texte sind mir ein R&auml;tsel. <br \/>Irgendwann nehm ich den ganzen Haufen an ausgedruckten Exemplaren und verfrachte ihn in mein Wohnzimmer.<br \/>{&ldquo;Wie wird man seinen Schatten los?&rdquo;}<br \/>Ich verteile die Bl&auml;tter um mich herum, taktisch&#8230; Wohl geordnet. <br \/>Gleiches zum gleichem.<br \/>Aneinander. Nebeneinander.<br \/>Aufeinander, &uuml;berlappend.<br \/>Zugegebenerma&szlig;en hat mich ein gewisser Fanatismus ergriffen.<br \/>Ich kann die bl&ouml;den Zeilen schon auswendig aufsagen und trotzdem wollen sie mir nicht verraten, was in ihnen steckt und es l&auml;sst mir keine Ruh.<br \/>{&rdquo;Wie wird man seinen Schatten los? Wie sagt man seinem Schicksal nein?&rdquo;}<br \/>Ich knie in diesen Texten. Mit einem scharfen Messer schneide ich verschieden W&ouml;rter aus. Oder nur Buchstaben. Zeichen. &Uuml;berall Zeichen. Dass ich dabei meinen Laminatboden geringf&uuml;gig ruiniere ist mir nicht bewu&szlig;t. Ich bin mir sicher. Wenn ich alles nur klein genug zerlege, bis ins kleinste Detail &#8211; dann MUSS ich es erkennen. Den Sinn. Die Aussage. Manche Verse drehe ich um. Hinter die Dinge sehen. Sagen sie dass nicht immer? Man muss hinter die Dinge sehen. Aber hinter den Dingen, ist nur weiss&#8230;weiss und sanft durchscheinende Druckerschw&auml;rze.<br \/>Zorn.<br \/>Alles von vorn. Ich r&auml;ume alles auf einen Haufen und beginnen mit einer neuen Ordnung, vielleicht so. Von jedem Text, das erste Wort, nach einander. Dann von jedem Text das zweite. Einige W&ouml;rter sind ja schon zerschnitten. Aber ich fiesel sie zusammen. Akribisch.<br \/>{&rdquo;Wie wird man seinen Schatten los? Wie sagt man seinem Schicksal nein? Wie kriecht man aus der eignen Haut?&rdquo;}<br \/>Meine Finger arbeiten schon ganz von allein. Flink. Spinn R&auml;dchen, spinn. Ich muss an Katinka und ihren M&auml;rchen Tick denken und lache.<br \/>Katinka und die Brotkrumen.<br \/>Anna und der Tod.<br \/>Malekin und das Tier.<br \/>Thomasso und seine Gier.<br \/>Der Schlayer und das Leid.<br \/>Der Zorn der Brujah?<br \/>Sam und die gespaltene Zunge von Thomas&#8230;.<br \/>So s&uuml;&szlig;, wie lockend. Verlockend.<br \/>Der Samarita im schwarzen Tuch. Ein Fluch, nicht wahr?<br \/>Sie sind alle verr&uuml;ckt. Komplett. Durch die Bank,<br \/>V&ouml;llig durchgeknallt.<br \/>Spinn R&auml;dchen spinn. Buchstaben, die sich schieben. W&ouml;rter, die sich bilden . Ordnung.<br \/>Nur ich bin normal. Ich bin die einzige, die erkennt, was f&uuml;r ein v&ouml;llig absurdes Theater das alles ist. Was mache ich da unter ihnen? Bei ihnen?<br \/>Erinnerungen in meinen Kopf, die so nah sind, dass es nicht unechter ist, als das tats&auml;chlich erlebte.<br \/>{&rdquo;Wie wird man seinen Schatten los? Wie sagt man seinem Schicksal nein? Wie kriecht man aus der eignen Haut?Wie kann man je ein anderer sein?}<br \/>Katinkas Gesicht im Fenster. Malekins Blick, nachdem Malfeis von ihm trank. Thomasso, als er &uuml;ber diesen Mann herfiel. Meine H&auml;nde die bluten, als ich mein eigenes Spiegelbild zertr&uuml;mmere. Die Maskerade, in der Maskerade, auf diesen Elysien. Mein K&ouml;rper. &Uuml;ber und &uuml;ber beschrieben mit SEINEN Worten. Der Verf&uuml;hrer, wie er in sein Handgelenkt schneidet und mir sein Blut bietet. Ach ich schmeck es fast. Diese unfassbare Gef&uuml;hl von N&auml;he. In mir brennt es, meine Kehle hinauf. Ich schluchtze und Tr&auml;nen rinnen &uuml;ber meine Wangen. Malekin frisst Katinka, Katinka frisst Anna, Anna frisst&#8230;.? So nah, als w&auml;r ich in ihnen, sie mir mir. Tr&auml;nen auf den Texten, Buchstaben die verw&auml;ssern. Tears on my pillow. Malfeis holt Malekin und der Wahnsinn ist greifbar. Als ich zum erstenmal f&uuml;hle..nein weiss. Ich kann kein Mensch mehr sein. Nicht wieder.Meine Erhabenheit. Meine, ach wie tolle St&auml;rke. Glauben zu Wissen. Wissen ist Macht. Merk dir das.<br \/>{&rdquo;Wie wird man seinen Schatten los? Wie sagt man seinem Schicksal nein? Wie kriecht man aus der eignen Haut?Wie kann man je ein anderer sein? Wen soll man fragen, wenn man sich selber nicht versteht? Wie kann man frei sein, wenn man seinem eigenen Schatten nicht entgeht?&rdquo;}<br \/>Ich hebe meinen Kopf, kann durch die Nase schon nicht mehr atmen, weil die Tr&auml;nen nicht aufh&ouml;ren wollen zu laufen. Das Fensterglas spiegelt meine Gestalt ganz sacht. So als w&auml;re ich noch nicht wirklich. Aber ich weiss wie es geht. Es muss erst richtig Nacht werden bevor ich mich im Fenster erkennen kann. Solange es noch etwas hell ist, bleibt meine komplettes Ich verschlossen. Was f&uuml;r eine L&ouml;sung.<br \/>Anna im Fenster schiebt immernoch die Papierschnipsel herum, fanatisch ihren Blick darauf gerichtet. V&ouml;llig konzentriert. Die Anna in mir schreit, hebt ihre H&auml;nde gen Himmel. Tr&auml;nen&uuml;berstr&ouml;mtes Gesicht. Sie nimmt das Messer und schneidet das Leid aus sich herraus.<br \/>Blut auf den Staben. Der Scharlachrote Buchstabe.<br \/>{&rdquo;Wie wird man seinen Schatten los? Wie l&auml;sst man alles hinter sich? Wie jagt man sein Gewissen fort?&rdquo;} <br \/>Kann ich t&ouml;ten? Will ich t&ouml;ten? Kann ich NICHT t&ouml;ten?Zwiegespalten. <br \/>{&rdquo;Wie flieht man vor dem eigenen ich?&rdquo;}<br \/>Toth im Spiegel. Exakt. &Uuml;berlegen. Unbeirrt ihr Ziel verfolgend. Stark und Stolz. <br \/>Und Anna im Chaos. Weinend, blutend. Schwach und unkonntrolliert.<br \/>Was ist echt? Was wahr? Was bringt mich weiter?<br \/>Um mich herum liegen, Verse und W&ouml;rter und Buchstaben. Getr&auml;nkt in Blut und Tr&auml;nen.<br \/>Hier sitzte ich nun, inmitten von Papierschnipsel.<br \/>Mittlerweile ist es Nacht geworden und die allerletzten Strahlen der&nbsp; Sonne werfen einen ungenauen Schatten&nbsp; auf das kleine, aber feine Chaos das mein &lsquo;Denken&rsquo; hinterlassen hat.<br \/>Im Hintergrund dudelt immer und immer noch das Lied von diesem Musical&#8230;.:&rdquo;Wie wird man seinen Schatten los?&rdquo;&nbsp;&nbsp; L&auml;uft es zum 50sten mal, oder zum 100sten mal durch?<br \/>Hier sitzte ich wie gel&auml;hmt, bet&auml;ubt.<\/p>\n<p>Ach wie eiskalt ist dein H&auml;ndchen,<br \/>ach wie traurig ist dein Blick,<br \/>graut dir etwa vor dem Leben?<br \/>Komm zieh mit uns,<br \/>komm zieh mit uns in Krieg.<\/p>\n<p>Durch die dunkle Nacht l&auml;uft ein kleines M&auml;dchen,<br \/>wei&szlig; nicht recht warum, und nicht wohin.<br \/>In der Stille von tausen bunten Tr&auml;umen<br \/>liegt doch sowieso kein Sinn mehr drin.<\/p>\n<p>Das Papier, weiss wie Schnee, rot wie Blut, ihr Haar so schwarz wie Ebenholz.<br \/>Katinka. <br \/>Tr&auml;ume ohne Sinn. Oder Doch? Visionen. Ich finde Katinka in diesem Gedicht. Tausend Beweise daf&uuml;r.<br \/>Ich lache und betrachte mein Werk. Alles so klar auf einmal.<\/p>\n<p>Fuck their expectations<br \/>You&#39;re the only one who reigns<br \/>Create your own thing<br \/>Don&#39;t care if they say you won&#39;t succeed<\/p>\n<p>Ich bilde mir das nicht ein. Die Worte die ich lese werden gesprochen, von Wolfenstein. Niemanden etwas schuldig oder?<\/p>\n<p>Hellfire rages in my eyes<br \/>Blood will fall like rain this night<br \/>The coming curse, the anti-Christ, I am the Watcher&#39;s eye<br \/>I vindicate and cleanse the Earth of all mankind<\/p>\n<p>Thomasso, teurer Freund, spricht &uuml;ber die Vampire, sagt mir die Wahrheit, warnt mich und fasziniert mich im selben ma&szlig;e mit diesen Grausamkeiten. Spricht von dem was ich in Malekins Augen sah.<\/p>\n<p>The voices are calling <br \/>Out of this life, I&#39;m falling<br \/>There is one choice, that I see<br \/>In raging flames, The Dark One awaits<\/p>\n<p>Existence of one man<br \/>Hatred with no end<br \/>My madness, my sadness<br \/>I am my own savior<br \/>Malekin.<\/p>\n<p>{&rdquo;Wie wird man seinen Schatten los? Wie l&auml;sst man alles hinter sich? Wie jagt man sein Gewissen fort? Wie flieht man vor dem eignen ich? Wie kann man fl&uuml;chten, wenn man sich selbst im Wege steht?&rdquo;}<\/p>\n<p>Meine Euphorie &uuml;ber meine vermeitliche Erkenntnis verebt. Es ist nicht wichtig. All die Warnungen, die Zureden, die Hilfe Angebote, die Verlockungen, die Liebe, die Angst und der Hass. Hate ist just a four letter word. Alles v&ouml;llig egal. Ich f&uuml;hle mich mich Bastian Balthasar Bux in der unendlichen Geschichte, der alles erlebt, nur um erkennen zu m&uuml;ssen, dass es nicht um das Ziel geht, sondern um den Weg. Der Weg ist das Ziel. Ich k&ouml;nnte kotzen.<br \/>Mich w&uuml;rgt es in der Tat.<br \/>Die Klarheit, die sich in mir ausbreitet, verh&ouml;hnt mich. Von Anfang an. Von Anfang an h&auml;tt ich es wissen m&uuml;ssen. Hab ich es gewusst. Wozu mich gequ&auml;lt? Wozu gelitten?<br \/>Some Kind of masochism?<br \/>Toth im Spiegel nickt zufrieden und kehrt zu mir zur&uuml;ck.<\/p>\n<p>Wie kann man fl&uuml;chten, wenn man sich selbst im Wege steht?<br \/>WIE kann man fl&uuml;chten, wenn man sich selbst im Wege steht?<br \/>Ich will nicht fl&uuml;chten. Ich will mir nicht im Wege stehen.<\/p>\n<p>Die Papierschnipsel liegen weiss und unbefleckt um mich herum.<br \/>Ich l&auml;chle sanft.<br \/>Ich bin die einzige, die noch normal ist.<br \/>Die einzige mit gesundem Menschenverstand.<br \/>Ich nehme das Messer, setzt es an meinem Handgelenk an und zwinge die Klinge durch die Haut.<br \/>Es tut erb&auml;rmlich weh.<br \/>Blut quillt sogleich aus dem Stich. <br \/>Will ich ein Monster sein?<br \/>Noch ein St&uuml;ck tiefer. Fast sehe ich, wie das kalte Metall in mir durch das Fleisch, die Sehnen, die Adern dringt.<br \/>Will ich t&ouml;ten?<br \/>Darf ich zulassen, dass sie mich t&ouml;ten?<br \/>Mir meine Menschlichkeit nehmen?<br \/>Mir meinen Verstand rauben?<br \/>Ein Brennen, meine Hand f&uuml;hlt sich taub an.<br \/>Diesmal tropft echtes Blut zu Boden.<br \/>Wir sehen uns im Fenster.<br \/>Wir sehen uns im Spiegel.<br \/>Will ich ein Tier sein?<br \/>Will ich das Tier in mir kennenlernen?<br \/>Fr&uuml;her oder sp&auml;ter&#8230;&#8230;..grinst das Tier&#8230;<br \/>Ich lache unh&ouml;rbar, ziehe das Messer aus meinem Unterarm und trinke was ich mir selbst gebe. Ich hasse diesen Geschmack. Aber die leise Ahnung, dass es das wichtigste sein wird f&uuml;r mich, l&auml;sst mich schlucken&#8230;solange bis meine Quelle versiegt.<br \/>Dann &uuml;bergebe ich mich.<\/p>\n<p>&#8230;.geh&ouml;rst du mir!<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da sitzt ich nun, inmitten von Papierschnipsel.Mittlerweile ist es Nacht geworden und die letzten Strahlen der&nbsp; Sonne werfen einen ungenauen Schatten&nbsp; auf das kleine aber feine Chaos das mein &lsquo;Denken&rsquo; hinterlassen hat.Im Hintergrund dudelt immer und immer wieder das Lied &hellip; <a href=\"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=135\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[],"class_list":["post-135","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-die-tagebucher-der-anna-t"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/135","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=135"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/135\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":339,"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/135\/revisions\/339"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=135"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=135"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=135"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}