{"id":143,"date":"2006-12-19T04:12:35","date_gmt":"2006-12-19T04:12:35","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=143"},"modified":"2011-12-28T17:29:52","modified_gmt":"2011-12-28T17:29:52","slug":"zwischenspiel-ii","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=143","title":{"rendered":"Zwischenspiel II"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">17.10.2002<\/div>\n<div align=\"left\">&nbsp;<\/div>\n<div align=\"left\">Donnerstag Nacht.<br \/>Etwas um 24:00 rum.<br \/>Das Doom, im Kunstpark Ost.<br \/>Warum bin ich hier? Gehe normalerweise nicht hier her. Katinka hat mir erz&auml;hlt, dass sie fr&uuml;her wohl mal hier war. &Ouml;fters Sogar.<br \/>Bin ich deswegen in diesen Laden gefahren?<br \/>Der Raum ist gro&szlig;, relativ dunkel&#8230; Sie spielen alte Heavy Metal schinken, etwas Gruftig da und dort. Eigentlich ganz nett. Es sind nicht all zu viele Leute hier. Ist halt doch unter der Woche. Mir ist das ganz recht. Mehr Platz zum tanzen.<br \/>Daheim halte ich es kaum aus. Meine Gedanken sind so wechselhaft. Es macht mich wirklich verr&uuml;ckt. Ich brauch professionelle Hilfe glaub ich. &Auml;rzte haben Schweigepflicht oder?<br \/>Ich kichere.<br \/>Selbsthilfegruppe f&uuml;r Menschen mit sonderbarer Wahrnehmung. <br \/>Heute: &ldquo; Hilfe mein Vampir beisst!&rdquo;<br \/>Wenns sies nur endlich t&auml;te. Ein Zwischending. Ich bin ein Zwischending. Kein Mensch, kein Tier. Mein t&auml;gliches Leben&#8230;das &ldquo;echte&rdquo; kommt mir vor, wie ein Traum. Ich kaufe Nachts an Tankstellen ein, was ich zum Essen brauche. Gehe zu Bett, wenn die Sonne aufgeht und wasche die Toten, wenn sie untergegangen ist. Meine Freundin habe ich von mir gewiesen. Und das schlimme ist, es sticht bei weitem nicht so viel, wie der Gedanke daran, was Katinka wohl gerade tut. Abh&auml;ngigkeit hat viele Namen. Aber, alles was man tut, tut man freiwillig &#8211; ob man will oder nicht. Ich h&auml;tte &#8211; immernoch?- die Option zu verschwinden. Sie ahnen es alle nicht (nein?), aber es gibt jemand, der mir helfen w&uuml;rde&#8230;und ich glaube fast&#8230;k&ouml;nnte. Doch, allein die Vorstellung nicht bei ihr zu sein, l&auml;sst mich nicht ernsthaft dar&uuml;ber nachdenken. All die seltsamen Umst&auml;nde, die Grausamkeit, die in mein Leben getreten ist verblasst, wenn sie l&auml;chelt. Auch Gl&uuml;ck hat viele Namen. <br \/>Obwohl mir Thomasso am Herzen liegt, obwohl ich die Rache der Giovannis durchaus f&uuml;rchte&#8230; Nichts&#8230;Nichts schreckt mich so, wie der Gedanke, mich nicht mit ihr zu verbinden. Bin ich krank?<br \/>Es ist schwer vern&uuml;nftig nachzudenken, wenn sich st&auml;ndig Gedanken aufdr&auml;ngen.(Malekin) Oder Bilder. (Ihr entstelltes Gesicht) Oder Gef&uuml;hle. (Angst) In manchen Momenten f&uuml;hle ich mich, so wie es sein sollte. Betrachte alles von einem, vern&uuml;nftigen Standpunkt. Realistisch. Unemotional. Wie war das? Lass dich nicht von Emotionen leiten? Das ich nicht lache. Seit sie in mein Leben getreten sind, hab ich mehr gef&uuml;hlt als in den 20 Jahren davor. Echter. Besser? Schrecklicher. Aber, ich kann diese Situation betrachten und sagen&#8230; Es ist gut so. Es ist das was du willst. Es ist dein Schicksal. Und was noch wichtiger ist &#8211; es ist ehrlich. F&uuml;r mich ist es ehrlich.<br \/>Aber diese Sicherheit, wird immer weniger. In den letzten Wochen, hat sie stetig abgenommen. Die Achterbahnfahrt wird immer wilder. Ich steige nur selten und leicht auf, nur um noch tiefer und schneller zu fallen. Dann sind meine Gedanken wirr. Wahnsinn in meinem Kopf. Getrennt von meinem K&ouml;rper, erlebe ich Dinge, die ein Mensch eigentlich nicht ertragen kann. Und trotzdem atme ich. Und trotzdem lebe ich. Und &#8211; das v&ouml;llig bescheuerte daran ist. Auch dieser Zustand, geh&ouml;rt zu mir. Wenn es &#8211; mir gut geht &#8211; f&uuml;rchte ich es. Wenn es zu tickern anf&auml;ngt. Die Ordnung in meinem Kopf verschwindet. Geraden zu Kreisen und Wellen werden, die sich drehen und mich aufsaugen. Doch es ist ein seltsames Gef&uuml;hl von Macht anbei. Oder.. Wissen? Wissen ist Macht &#8211; merk dir das. Eine seltsame Befriedigung , durch das Chaos zu wandeln, keine Kontrolle zu haben, mit zu flie&szlig;en&#8230;alles flie&szlig;t&#8230; Aber nicht zu fallen. Nicht daran zu zerbrechen. <br \/>Gab es schon mal jemanden in meiner Situation?<br \/>Bin ich allein?<br \/>(Keine Selbsthilfegruppe f&uuml;r dich?)<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;Only the Good die young&#8230;.&rdquo;dr&ouml;hnt es aus den Lautsprechern.<br \/>(Only Evil seems to live forever&#8230;) Ich trinke eine Schluck von meine Red Bull und grinse komisch. Es ist wie mit den M&auml;rchen. Auch in Liedern liegt oft viel Wahrheit. Es ist alles irgendwie, das gleiche&#8230; Es kleidet sich nur anders. Das gleiche Lied und nur ne andere Melodie.<br \/>Der Drache auf meinem R&uuml;cken m&auml;kelt rum. Ich spanne mich an und sehe mich verstohlen um. Nichts zu sehen. Eine Zigarette in meiner Hand, ich entz&uuml;nde sie, ziehe den Rauch genie&szlig;erisch die Lunge hinab und h&ouml;re wie das Lied verklingt. Das n&auml;chste wird passen.<br \/>Meine Schritte f&uuml;hren mich auf die Mitte der Tanzfl&auml;che, beinahe als w&uuml;rde ich vor etwas, dass nicht da,&nbsp; ist fl&uuml;chten. Der Drache juckt mich immernoch, ich werde ihn gesund tanzen.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo; &#8230;.will you join me in death..&rdquo; H&ouml;re ich und muss l&auml;cheln. Es klingt fast wie ein Heiratsantrag. Tanzen macht mich gl&uuml;cklich. L&auml;sst mich wirklich abheben. Frei von Gedanken. Meine eigene kleine Welt, die noch echter ist, als alles andere.<br \/>Die Tanzfl&auml;che f&uuml;llt sich, mit schwarz angehauchten Volk. Die Haufen Grufties, die ach so viel lieber Tod w&auml;ren, die sich blutige Tr&auml;nen ins Gesicht malen und sich selbst Schmerzen zuf&uuml;gen, weil sie mit dem Leben nicht zurecht kommen. Oh Mann! Ich kann die verstehen.<br \/>Ich l&auml;chle und tanze weiter. F&uuml;hle mich wohl in der homogenen Masser der Menschen die sich im Takt der Musik hin und her wiegen. <br \/>Obwohl, beil&auml;ufig f&auml;llt mir auf, dass das Muster nicht ganz stimmt. Einige, vollenden ihre Bewegungen nicht so, wie sie&#8230;geh&ouml;ren. Weichen zur Seite, oder stoppen abrupt. Und diese Welle bewegt sich auf mich zu. <br \/>Himmel. Es lebe die Paranoia.<br \/>Unwillig sch&uuml;ttle ich diesen Gedankengang von mir ab und konzentriere mich darauf mich fallen zu lassen.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;Guten Abend&#8230;.Frau Toth!&rdquo; Spricht mein Drache und zwackt mich ins Fleisch.&rdquo;Sch&ouml;n dich zu sehen!&rdquo;<br \/>Die Stimme erkenne ich wieder. Mein Tanz h&auml;lt inne, als w&auml;re ich gegen eine Wand gelaufen, ich wirble herum und sehe Georg an. Wo kommt der denn so pl&ouml;tzlich her? Wieso ist er hier? Ist Josepha auch hier. Katinka vielleicht? Er guckt mich komisch an. Hat er heute schon gegessen?<br \/>Sein Blick schweift kurz durch die Menge und ich glaube zu ahnen, wie er die ganzen Menschen hier betrachtet. Wesen, die leben..deren Herzen schlagen&#8230;durch die Blut pulsiert. Verlockend oder?<br \/>Wir small talken. Ich hab den vagen Eindruck, dass er nur die H&auml;lfte von dem ausspricht, von dem was ihm durch den Kopf geht.<br \/>Katinka ist weg&#8230;und es ist schon fast l&auml;cherlich wie mir das Adrenalin ins Blut schiesst, meine Atmung beschleunigt und mein Herz aussetzt.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;Entschuldige&#8230;. In Freising..&rdquo; Sagt er. &ldquo;Weg aus M&uuml;nchen!&rdquo;<br \/>Ha ha. Dr&uuml;cken wir mal bei Anna den Katinka Knopf. Ich komm mir dumm vor.<br \/>Hab keine Lust mehr zu tanzen und ziehe mich zur&uuml;ck. Pflanze mich auf einen Stuhl neben irgendjemanden. Georg scheint alleine zu sein. Ist er zuf&auml;llig hier? Passt er jetzt auf mich auf? Irgendwie will mir das nicht leuchten. Er blickt den Mann, der neben mir sitzt an. Woraufhin der etwas murmelt von ..nat&uuml;rlich und gerne und dann seinen Stuhl kommentarlos an Georg &uuml;bergibt. Hach wie praktisch.<br \/>Wir reden &uuml;ber Dinge die gl&uuml;cklich machen. &Uuml;ber Seelen. Ob ich noch eine Seele habe.<br \/>Habe ich? Ist es wichtig? Ich glaube schon&#8230;aber&#8230; Sie geh&ouml;rt nicht mir allein &#8230; Bef&uuml;rcht ich fast.<br \/>Er sagt ein paar l&auml;stige Sachen<br \/>F&uuml;r Malekin bin ich nur ein besseres Spielzeug.<br \/>Die Giovannis wollen sich immernoch an mir r&auml;chen. An der Toth. F&uuml;r ihren Tod.<br \/>Es spricht noch so einige Dinge aus, manche will ich h&ouml;ren, andere nicht. Ich werd aus ihm nicht schlau. Ich beginne zu verstehen, dass die&#8230;allseits bekannte Verr&uuml;cktheit, der Malkavianer, viele Gesichter hat. Allesamt sehr verwirrend f&uuml;r mich. Was Malekin und Katinka mit Gef&uuml;hlen und Wahrnehmungen treiben, schaffen Georg und Malfeis mit ihren Worten. <br \/>Mich knacken. Ich Nuss. <br \/>(Walnuss, Haselnuss&#8230;. Oder..eine K&ouml;nigsnuss? Prinzessin?)<br \/>Schon wieder zittert meine Hand und ich mag es nicht leiden, ich schwimme unter der Oberfl&auml;che der Normalit&auml;t und wenn jemand nur eine Kleinigkeit ins Wasser wirft, finde ich mich in den Wellen schon nicht mehr zurecht. Vorhin f&uuml;hlte ich mich gut.<br \/>Jetzt f&uuml;hle ich mich wieder schlecht. Es war nicht seine Absicht. Er erz&auml;hlt mir pers&ouml;nliche Dinge von sich. Von Josepha und was f&uuml;r ihn wichtig ist. Davon, dass ich nicht wie die anderen Menschen bin.<br \/>(Is wahr?) Warum sind sie so ehrlich zu mir? Ich bin die Schw&auml;chste von ihnen. Der am schlechtersten zu Berechnende Faktor in ihrer Gesellschaft. <br \/>Eine Gesellschaft, von wilden Tieren&#8230;und zu dem einzigen Lamm kommen sie und erz&auml;hlen von sich. Aber ich verstehe ihn durchaus. Kann mitf&uuml;hlen. Ich konnte sogar dem Wolf nachf&uuml;hlen, der obwohl er log, doch die Wahrheit sprach. Der Spieler, der sich in seinem eigenen Netz gefangen hat. Und er hat die Engelsstreiter auf Katinka gehetzt. Und wenn sich mir die Gelegenheit bieten sollte&#8230;t&ouml;te ich ihn nochmal. Denn dieser Punkt ist unantastbar. F&uuml;r jeden. Leider ist er schon tot. Wo Rache so s&uuml;&szlig; w&auml;re.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;Du bist ein Teil eines Spiels.&rdquo;sagt er. Wor&uuml;ber reden wir gerade?<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;Alles ist ein Spiel &ldquo; erwiedere ich. &ldquo;&#8230;aber langsam habe ich genug gespielt&#8230;&rdquo;<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;Ich kann das Spiel beenden! Willst du das ich es beende?&rdquo;<br \/>Die Vorstellung, sofort Frieden zu haben, ist schon verlockend. Ich wei&szlig; nicht was er meint, er sagt nicht alles. Will ich das er das Spiel beendet?<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo; Auch Schlayer hat mir angeboten das Spiel zu beenden&rdquo; (Auf seine Weise)<br \/>Und Pontes Sohn hat mir angeboten ,das Spiel zu beenden. (Auf seine Weise)<br \/>Und Thomasso w&uuml;rde das Spiel beenden. (Auf seine Weise)<br \/>Und Faruk k&ouml;nnte das Spiel beenden. (Auf seine Weise)<br \/>Nur Malfeis, der will weiter spielen, mich hineinziehen. (Auf seine spezielle Weise)<br \/>Und Malekin?<br \/>Und Malekin?<br \/>Und Malekin?<br \/>&#8230;&#8230;.und Katinka? Der Wolf im Schafspelz. Es gibt.. Sie ist&#8230; Das liebenswerte Wesen. So wie ich. Ach wie gut und ach wie brav. Aber, von mir wei&szlig; ich, dass es manchmal in mir lodert, so eine Sache&#8230; Und&#8230; Dann und wann&#8230; Wage ich zu bezweifeln, dass auch nur einer wei&szlig;, wer Katinka wirklich ist. Ausser vielleicht Malekin. (Malfeis?)<br \/>Georg spricht von Josepha, seiner Schwester und ich denke dar&uuml;ber nach, dass ich von ihr, noch nie&#8230;Leid kosten musste.. Sie ist immer gut zu mir. Sucht mich zu sch&uuml;tzen. Treibt mich nie in die Irrheit, sonder achtet auf mich. Nicht vergessen! Vielleicht brauche ich ihre Hand noch, wenn alles zusammengebrochen ist. <br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;Anna &ldquo; rei&szlig;t er mich aus meinen Gedanken.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;Georg?&rdquo; Erwiedere ich leise.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;&#8230;bitte pass auf Dich auf..&rdquo; Sagt er, dreht sich um und schlendert zum Ausgang.<br \/>Ich blicke ihm nach. Viele Fragen in meinem Kopf. Obwohl es warm ist, stellen sich die H&auml;archen auf meinem Arm auf. Ich fr&ouml;stle. Warum? Die Musik klingt verzerrt, irgendwie zu langsam&#8230; Falsch. So, als g&auml;be sich jemand M&uuml;he, dieses sch&ouml;ne Lied derart zu mi&szlig;handeln, dass es&nbsp; nicht in der Ohren klingt, sondern ins Mark f&auml;hrt. Der Raum ist dergleiche und doch anders, als w&auml;re ich in einem parallel Universum, dass sich bem&uuml;ht mir vorzugaukeln,&nbsp; es w&auml;re meine Welt. Sogar das Stroboskoplicht scheint nicht mehr mit derselben Geschwindigkeit zu blitzen. Doch das ist es nicht, was mir eine G&auml;nsehaut macht. Die Leute sinds. Sie haben aufgeh&ouml;rt zu reden, zu trinken, zu tanzen&#8230; Sie blicken Georg nach und er bemerkt es nicht einmal. Dieser Anblick, wie sie ihm nachsehen, ist so v&ouml;llig surreal, als h&auml;tten all die Menschen Angst, sie w&uuml;rden aufh&ouml;ren zu existieren, sobald er den Raum verl&auml;sst.<br \/>Georg schreitet durch den Vorhang, der das &Auml;ussere vom Inneren trennt. Dieser f&auml;llt hinter ihm zur&uuml;ck, auf seinem angestammten Platz und wie auf Kommando wenden sich die K&ouml;pfe herum&nbsp; und ihren Blicke fallen auf mich. <br \/>Mir stockt der Atem. Beschuldigen sie mich oder bin ich ihre letzte Hoffnung?<br \/>Weiche Knie&#8230;.was?<br \/>Doch noch bevor ich meine Gedanken ordnen kann gibt es nichts mehr, was ich ordnen k&ouml;nnte. Denn alles ist, wie es sein sollte. Oder?<br \/>Ich sacke in meinem Stuhl zusammen.<br \/>Ich komm ihnen nicht aus. Egal wo ich bin. Egal was ich tu. Es ist immer einer hier. Und wartet darauf, dass es mir gut gehen k&ouml;nnte.<br \/>Ich mach das nicht mehr mit!<br \/>W&uuml;tend werfe ich die halbleere Red Bull Dose auf den Boden und ernte einige missbilligenden Blicke von Anderen. Was mir das Egal ist kann ich garnicht erz&auml;hlen.<br \/>Es kann doch nicht wahr sein.<br \/>Irgendwo muss doch dieser Nullpunkt sein?<br \/>Irgendwo?<br \/>Gebt mir einen Halt!!!<br \/>Lasst mich gl&uuml;cklich sein.<br \/>Zulange f&uuml;hle ich mich schon so. Es gibt keine Auszeit f&uuml;r mich. Keine&nbsp; Pause.<br \/>Wenigsten eine Nacht!<br \/>Ich will eine Nacht, in der ich mich nicht qu&auml;len muss.<br \/>In der ich mich nicht f&uuml;rchten muss.<br \/>In der nicht tausendmal der Name Malekin f&auml;llt.<br \/>In der mein Herz nicht unentwegt nach Katinka giert.<br \/>In der keiner kommt, mich zerw&uuml;hlt und als H&auml;ufchen Asche zur&uuml;ck l&auml;sst.<br \/>Sonst geb ich auf.<br \/>Sonst schaff ich es nimmer mehr. <br \/>Keine weitere Nacht.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>17.10.2002 &nbsp; Donnerstag Nacht.Etwas um 24:00 rum.Das Doom, im Kunstpark Ost.Warum bin ich hier? Gehe normalerweise nicht hier her. 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