{"id":144,"date":"2006-12-19T04:15:12","date_gmt":"2006-12-19T04:15:12","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=144"},"modified":"2011-12-28T17:29:52","modified_gmt":"2011-12-28T17:29:52","slug":"sex","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=144","title":{"rendered":"Sex"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">18.10.2002&nbsp;<\/div>\n<div align=\"left\">&nbsp;<\/div>\n<div align=\"left\">Raus aus meinem Haus.<br \/>Rein ins Auto.<br \/>T&uuml;r zu.<br \/>Zigarette an.<br \/>Stille.<\/p>\n<p>Hab mich Heute Morgen ins Bett gelegt und bin mit demselben Gef&uuml;hl wieder aufgewacht. Ich kann nicht mehr! Luft&#8230;ich brauche Luft zum Atmen. Eine Verschnaufpause. Irgendwas. Diese kleine Gespr&auml;ch mit Georg gestern. So, an und f&uuml;r sich simpel wie es war. Hat mir gezeigt, wie labil ich bin. Ich halt es nicht mehr aus. Ich muss raus!<br \/>Mein Leben ist so daneben. <br \/>( Das reimt sich und was sich reimt ist gut&#8230;.oder?)<br \/>Das Fenster meines Wagens lasse ich hinab.<br \/>Freiheit.<br \/>Die Luft drau&szlig;en ist schon wieder k&uuml;hl. Leicht zu f&uuml;hlen, wie warm der eigene K&ouml;rper ist. Noch. Ich genie&szlig;e es inst&auml;ndig. Carpe noctem, hab ich meine Tage, doch schon hinter mir gelassen&#8230;irgendwie. Ich schlucke leicht, starte den Motor und w&auml;hle aus meinem CD Angebot Marilyn Manson. Wundervoll krank. Die Musik kriecht in mein Gehirn. Der Rauch kriecht in meine Lunge, ich krieche aus mir raus und nehme mich so klar wahr wie nur selten. Anspannung, mein Kopf f&uuml;hlt sich an, als w&uuml;rde er jede Sekunde platzen.&nbsp; Kaum dass ich mit meinem Auto auf der Schnellstra&szlig;e bin gebe ich Gas, ohne R&uuml;cksicht auf Verluste. Entweder ich komm gesund an oder nicht. Adrenalin in meinem Blut. Mein Puls der ansteigt, die Angst, dass mir etwas passieren k&ouml;nnte bei meinem rasanten Fahrstil tritt in den Hintergrund und leise etwas anderes hervor, dass alles &#8211; von einem anderen Standpunkt betrachtet. Noch schneller. Ich MUSS heute tanzen gehen.<br \/>&#8230;<br \/>Mein Haar ist nass. Mein Herz schl&auml;gt 130 mal die Minute. Ich nehme meine Muskulatur in jedem kleinen Detail wahr, so empfinde ich es. Die wenige Male, in denen ich meine Augen &ouml;ffne um mich umzublicken sehe ich nicht viel. Egal. Dieser Rausch ist sch&ouml;ner als alles andere. Nichts in meinem Leben macht mich so verl&auml;sslich gl&uuml;cklich wie tanzen.<br \/>Heute tr&auml;ume ich nicht.<br \/>Heute leben ich.<br \/>Doch anstatt, wie sonst wenn ich tanze, mich auszupowern, f&uuml;hle ich mich mit jeder Sekunde, mit jedem Lied noch genauer gezeichnet. Als w&uuml;rde ich an Substanz gewinnen. Die Lieder kenn&#39; ich nicht alle. Sie sind laut und heftig, dass reicht. Dann ein Cut. Stille. Und, als ob ich es gewusst h&auml;tte, bleibt mein K&ouml;rper stehen. Ich atme wie in Zeitlupe. Sauerstoff f&uuml;r mein Blut. Leben. Eine kleine elektrische Spannung, die &uuml;ber meine verschwitze Haut kriecht, dieses Gef&uuml;hl, in meinem R&uuml;cken, an der Stelle zwischen den Schulterbl&auml;ttern. Dort wo der Drache wacht. Jemand betrachtet mich. Nicht nur. Er verschlingt mich mit Blicken, bohrt sich durch die Oberfl&auml;che meines Seins und w&uuml;hlt sich in mein Inneres. Ein L&auml;cheln auf meinen Lippen, ich f&uuml;hle mich&#8230; von einer eigenartigen Macht erfasst &#8211; eine Macht die ICH aus&uuml;be. Ich!<br \/>Ich wei&szlig;, dass er mich betrachtet, ich konnte so was schon immer wahrnehmen. Der k&uuml;nstliche Nebel f&auml;llt &uuml;ber mich hinweg zu Boden und im selben Atemzug wende ich in aller Ruhe meinen Kopf, um ihn zu ertappen. Das einsetzende Stroboskoplicht nimmt mir die Sicht&#8230;.irgendwie..und dennoch sehe ich..was ich sehen will&#8230;muss.<br \/>Was eigentlich?<br \/>Dieser Mann, der dort an der Wand lehnt. Sein Kopf leicht gesenkt, aber er sieht mich an.<br \/>Als mein Blick den seinen trifft beginnt die Musik zu spielen. Eine leise lauernde Melodie, die langsam lauter wird. So anders. Der Nebel, der gerade noch am Boden waberte scheint an mir herauf zu krabbeln, als w&uuml;rde er mich streicheln und ber&uuml;hren. Mein K&ouml;rper beginnt wieder zu tanzen. Ich lenke ihn zwar, aber bin nicht mehr in ihm. Irgendwie. Mir wird bewusst, dass ich den Mann noch immer ansehen. Und er noch immer mich. Ich kann gar nicht erkl&auml;ren, wie er aussieht. Aber wenn es in meinem Kopf jemals eine Vorstellung von dem perfektem Mann gab, dann sah sie so aus wie dieser Mensch. Sogar in dem Moment, in dem ich dar&uuml;ber nachdenke, wie ich ihn beschreiben k&ouml;nnte, fehlen mir die Worte, als w&auml;re er unscharf gemalt, nicht so wie ich. Keine klaren Linien. Die Musik &uuml;bermannt mich. Ich kann nicht anders&#8230; Ich schlie&szlig;e meine Augen und lasse mich aufsaugen in das Gedankenlose Sein des Tanzens. Dennoch besteht zwischen ihm und mir was. Ein Band. <br \/>Wie bei Katinka&#8230;und ganz anders.<br \/>Meine Augen? Ge&ouml;ffnet noch bevor ich mich wendete, um ihn bewusst wahrzunehmen. Aber die Art und Weise wie er mich betrachtet st&ouml;rt mich nicht. Sie ist nicht ekelhaft oder anbiedernd. Er scheint meinen K&ouml;rper nur Sekund&auml;r wahr zunehmen. Als w&auml;re das, was ihn wirklich interessiert, in mir. Der Gedanke, dass er mich erregend finden k&ouml;nnte l&auml;sst meinen Bauch sich winden. Ein seltsames Kribbeln&#8230; <br \/>Vergiss Schmetterlinge&#8230;Spinnenbeine&#8230; 666 St&uuml;ck!<br \/>Meine Knie werden weich. DAS ist mir neu. Obwohl das Lied sehr langsam und gef&uuml;hlvoll ist, will mein Puls nicht sinken. Noch immer ruhen seine Augen auf mir. Ohne nachzusehen wei&szlig; ich dass. Die H&auml;rchen auf meinem K&ouml;rper richten sich auf, als st&uuml;nde die Luft unter Strom und als ich ein weiteres Mal meine Blick hebe, wei&szlig; ich auch warum. Er kommt zu mir. Seine Gedanken, sein Inneres liegt&nbsp; klar vor mir. Oder? Wie meine eigenen Gedanken. Mein eigenes Innerstes. Er will mich. Keine Fragen. Keine Diskussionen. Und zum ersten Mal in meinem Leben, nehme ich in mir ein Gl&uuml;hen wahr, dass mir klar macht, dass ich mit ihm gehen werde &#8211; gehen will. <br \/>Ich habe meine Jungfr&auml;ulichkeit nie f&uuml;r einen besonderen Zweck oder besonderen Menschen bewahrt. Es gab nur einfach nie einen Mann, der in mir das Bed&uuml;rfnis geweckt h&auml;tte, mich zu geben. Die wenigen Male, in denen ich ansatzweise in Situationen geriet, in der ich die Gelegenheit gehabt h&auml;tte,&nbsp; mit einem Mann zu schlafen, habe ich mich nur gefragt. Ist es wirklich dass was du willst? Und jedesmal war die Antwort&nbsp; &#8211; Nein. Nicht mehr und nicht weniger.<br \/>Seine Hand ber&uuml;hrt mein Gesicht. Sie ist ein wenig k&uuml;hler als meine Haut, aber nur kurz, dann kann ich nicht mehr unterscheiden, wo meine Lippen enden und seine Finger beginnen. <br \/>Der Tanz geht weiter. Wie in Trance. Nur ohne das ich mich dabei viel bewege. Es tanzt in mir.&nbsp; Mein Kopf kippt wie von selbst nach hinten, und bietet ihm Gelegenheit &uuml;ber mein Kinn hinab, sacht &uuml;ber meinen Hals zu streicheln. Es tut so ungemein gut! Was diese kaum wahrnehmbare Ber&uuml;hrung mit mir anstellt ist nicht zu fassen. Er l&auml;sst mich zittern und gleichzeitig entspanne ich mich. Ein Gef&uuml;hl wie Alkohol und K&uuml;hlschrank zusammen. Seine Finger, sind lang und schmal. Jeder scheint f&uuml;r sich ein eigenes Leben zu besitzen und sie erz&auml;hlen mir..meiner Haut&#8230;Geschichten.. Von sich, die mich l&auml;hmen &#8211; bezaubern.<br \/>Schmeckt nach mehr.<br \/>Seine Hand gleitet in mein Haar, greift sich fest und zwingt mich sanft ihn wieder anzusehen.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;Komm mit!&rdquo; Ist alles was er sagt. <br \/>Seine Worte, so unwirklich wie sein Anblick. Doch der Klang seiner Stimme pflanzt sich &uuml;ber meine Aura hinweg, wie die Wellen &uuml;ber Wassers ziehen&#8230;<br \/>Ins Wasser f&auml;llt ein Stein.<br \/>Ich LEBE! <br \/>Er wartet eine Zustimmung nicht ab, muss er auch nicht. Mir ist klar, dass er sich dar&uuml;ber bewusst ist, dass er mich kriegt, egal was seine Gr&uuml;nde sein m&ouml;gen. Es tut nichts zur Sache. <br \/>I will follow him&#8230;.<br \/>Ich will!!<br \/>Wo ich bin? Ich wei&szlig; nicht &#8211; bei ihm. Ein Hotelzimmer? Oder sind wir nicht doch in ein Haus gegangen?. Wir sind noch in M&uuml;nchen, dass vermute ich zumindest. Auf der Fahrt in SEINEM Auto &#8211; und ich h&ouml;rte noch irgendwo die mahnende Stimme meines Onkels: &ldquo; Steige niemals zu Fremden ins Auto!&rdquo; &#8211; ist alles was mich interessiert er. Seinen Namen hat er mir genannt, glaube ich. Aber auch dass ist mir, in Anbetracht der Situation, entfallen. Dieses, mir neue Gef&uuml;hl, erfordert meine gesamte Aufmerksamkeit. Ich genie&szlig;e es. Gier in mir. Begierde. Brennendes Verlangen, ich denke so muss ein S&uuml;chtiger empfinden, der auf Entzug war und nun dass, was er braucht, zum greifen nah sieht. Wir reden auch &#8211; irgendwie. Doch die Dinge die ich sage, sind so beil&auml;ufig, wie der Text eines Statisten. Das was wir nicht aussprechen ist wesentlich intensiver. Ein dunkler Raum. Eine schwarze Ledercouch, mit wei&szlig;en Kissen.Ein Tisch mit einer Bordeauxroten Decke. Irgendwo ein Bett. Diverse Kerzenst&auml;nder und ich frage mich nicht mal, warum die Kerzen schon brennen, als wir eintreten. Auch nicht warum dort Wein und ein Glas bereit steht. Er umschmeichelt mich, umgarnt meine Sinne, als w&uuml;sste er in jeder Sekunde was ich mir w&uuml;nsche, und als w&uuml;sste er auch die Dinge, die ich nicht mal wagen w&uuml;rde mir zu w&uuml;nschen. Ich habe keine Einw&auml;nde als er mich von meiner Kleidung befreit und meinen nackten K&ouml;rper im Kerzenschein betrachtet. Ich sch&auml;me mich nicht. Alles scheint mir so vertraut als m&uuml;sste es genau so sein und nicht anders. Hat er mich &uuml;berhaupt gek&uuml;sst?<br \/>Ist das wichtig?<br \/>Seine Augen sind so&#8230;..wahnsinnig&#8230;so&#8230;zum eintauchen&#8230;.untergehen&#8230;ertrinken&#8230;<\/p>\n<p>(&#8230;.ich sehe mich halb liegend auf der Couch, in der einen Hand das Weinglas, in der anderen eine Zigarette. Sein Kopf zwischen meinen Schenkeln und dieser Teufel wei&szlig; was er tut, so gut wie ich selbst &#8211; besser. Unf&auml;hig jeglichen Gedanken zu denken. Das Nikotin zieht durch meine Lungen hinein ins Blut und vermischt sich dort mit dem Alkohol.&nbsp; Als ich zu ihm kriechen will, um mich zu revanchieren, um ihm gutes zu tun, weist er mich von sich und bes&auml;nftig mich mit noch mehr Wahnsinn. Ich f&uuml;hle seine Zunge, an mir, in mir . Mein Gott. Noch nie in meinem Leben war ich derart feucht&nbsp; &#8230;.)<\/p>\n<p>(&#8230;Seine Fingern&auml;gel auf meinem R&uuml;cken, sie graben sich durch meine Haut, ziehen blutige Striemen. &Uuml;ber die er genussvoll dr&uuml;ber leckt. Nie h&auml;tte ich geahnt, das Schmerz so &#8230;ansprechend&#8230; sein k&ouml;nnte. Sein Geschlecht an meinem Po. Ich will ihn anflehen mich endlich zu nehmen. Stattdessen nimmt er mir die Worte, in dem er sich am mich schmiegt, von hinten herum meinen Busen liebkost. Ich blicke an mir runter und sehe, wie sich seine H&auml;nde auf meiner Haut ein Sonett spielen. War nicht alles Wahnsinn? Ich lache.&nbsp; Der Anblick und gleichzeitig das Gef&uuml;hl treiben einen Keil in meine Wahrnehmung und ich verliere die wirkliche Welt vollkommen&#8230;)<\/p>\n<p>(&#8230;Meine Augen verbunden und obwohl ich ohnehin nicht mehr normal sehen konnte stellt sich eine zus&auml;tzliche Unruhe ein. Ein Gift. Vergiftet. Ungezielte Ber&uuml;hrungen, als wollte er mich necken. Mal z&auml;rtlich. Mal schmerzhaft. Er spielt sich, aber das ist mir nicht mehr bewusst. Die Zeit verloren, wie lange qu&auml;lt er mich jetzt schon damit mir nicht alles zu geben? H&ouml;r nicht auf&#8230;..)<\/p>\n<p>(&#8230;Stille. Ich h&ouml;re ihn nicht. Die Augenbinde ist weg , aber der Raum ist jetzt dunkel. Ich sehe ihn nicht.&nbsp; Ich sitze auf einem Stuhl meine H&auml;nde r&uuml;cklings an die Lehne fixiert. Irgendwann beginne ich zu frieren. Hat er mich vergessen. L&auml;sst er mich SO hier sitzen? Er l&auml;sst mich lange genug so &#8211; bis ich beginne w&uuml;tend zu werden. Was bildet der sich ein?Ich knurre und winde mich und da aus dem Nichts taucht er auf, wie ein Tier das auf der Lauer war. Oder ein Gott?&nbsp; Er spreizt fast mit Gewalt meine Schenkel und zwingt sich in mich&#8230;und mehr.)<\/p>\n<p>(&#8230;Schrecken. Adrenalin. Zerrei&szlig;en. Erf&uuml;llung. Bewegung. Tilt&#8230;)<\/p>\n<p>Wie lange?<br \/>Ich wei&szlig; es nicht.<br \/>Es ist Hell drau&szlig;en. Es ist Tag..nicht schon wieder Abends.<br \/>Ich erwache in diesem ungemein bequemen Bett und nichts qu&auml;lt mich.<br \/>Alles an und in mir tut mir weh. Jeder Muskel, jedes bisschen Haut &#8211; und es ist wundervoll. Ich f&uuml;hle mich gl&uuml;cklich. Unbeschreiblich. Ich muss mich nicht umsehen, um zu wissen, dass er nicht mehr da ist. Ich merke es. Aber es hinterl&auml;sst keinen faden Nachgeschmack auf meiner Zunge. <br \/>Was auch immer er getan hat. Jetzt bin ich gl&uuml;cklich. Mehr z&auml;hlt nicht.<br \/>Beil&auml;ufig f&auml;llt mir auf, dass der Raum ein wenig anders scheint als heute Nacht. <br \/>Mir ist ein wenig schwindelig.<br \/>Hab kaum geschlafen. Ein schmunzeln liegt auf meinen Lippen. So normal kann Leben sein.<br \/>Wundervoll.<br \/>Ich k&ouml;nnte mehr davon haben.<br \/>Will ich mehr?<br \/>(Henkersmahlzeit?)<br \/>Aber diese Gedanken k&ouml;nnen mich nicht beirren. Es ist gut so.<br \/>Ich kleide mich an verlasse das&#8230;ein Haus, es ist ein Haus und davor parkt mein Auto. Nun wundere ich mich doch. Doch da niemand da ist, dem ich Fragen stellen k&ouml;nnte, nehme ich es hin. Es spart mir immerhin das Taxi zur&uuml;ck zum Turm, wo ich es zur&uuml;cklie&szlig;.<br \/>Die Fahrt nach Hause lasse ich gem&auml;chlich angehen. Mein Leben scheint mir auf einmal v&ouml;llig relaxed und klar. Keine Ohm&auml;chtigkeiten. <br \/>Kaltes klares Wasser.<br \/>Und die Sonne scheint. W&auml;rmt mich. Wie wundersch&ouml;n! Sonnenstrahlen.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;Du solltest das noch hinter dich bringen bevor&#8230;.&rdquo; Erinnere ich mich an Katinkas Worte und l&auml;chle leicht. Bald ein Jahr her. Sie hatte recht damit. Sehr recht. Zufriedenheit&#8230; Oder nein Befriedigung! Ich f&uuml;hle mich zu ungeheuerlich weiblich. So sch&ouml;n. Wie eine G&ouml;ttin. Ich habe neue Kraft um mich dem Wahnsinn zu stellen, mit dem ich lebe.<br \/>(Mit dem du sterben wirst.)<br \/>&nbsp;Das tut so gut.<br \/>Ein Schrecken erwischt mich noch bevor ich die Haust&uuml;re aufschlie&szlig;e. Zum Teufel, er muss mir wirklich die Sinne vernebelt haben. Keine Sekunde dachte ich an Verh&uuml;tung oder gar Krankheiten. Nicht mitzudenken ist eigentlich&#8230;keins meiner prim&auml;ren Attribute.<br \/>Auch so bekommt man Adrenalin ins Blut. Aber meine Tage stellen sich noch am selben Nachmittag ein&#8230;perfekt. Und was die Krankheiten angeht&#8230;. Sollte ich mich f&uuml;rchten daran sterben zu k&ouml;nnen?<\/p>\n<p>&#8230;Als ich schlafen gehe erinnere ich mich an Worte die gesprochen wurden. Von wem wei&szlig; ich nicht, aber das Wiedererkennen,&nbsp; machen mir eine G&auml;nsehaut:<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fr&uuml;her oder sp&auml;ter, grinst das Tier, geh&ouml;rst du mir&#8230;<\/p>\n<p>((&Ouml;ffne Dich, mein Herz, mein Liebster<br \/>Deine Seele will ich rauben<br \/>Dich besitzen, Dich erf&uuml;llen,<br \/>Dein ganzes Sein in mich aufsaugen<br \/>Lass Dich fallen, mein Herz, mein Liebster<br \/>Dein ganzer K&ouml;rper soll erbeben<br \/>Dein Atem stocken, Dein Herz stillstehen,<br \/>die Qual, den Tod zugleich erleben<br \/>Schlie&szlig; die Augen, mein Herz, mein Liebster<br \/>f&uuml;rchte nicht was jetzt geschieht<br \/>Es wird sch&ouml;n, unendlich seltsam<br \/>weil sich&rsquo;s dieser Welt entzieht))<\/p>\n<p>((&Ouml;ffne Dich<br \/>Lass Dich fallen<br \/>Schlie&szlig;&rsquo; die Augen, vertraue mir<br \/>in meiner Welt, da bist Du alles<br \/>in meiner Welt geh&ouml;rst Du mir<br \/>Meine Sehnsucht, meine Gier<br \/>all mein&nbsp; Denken ist bei&nbsp; Dir<br \/>Du bist da wir sind allein<br \/>und vergessen zwei zu sein.))<\/p>\n<p>((Ich sehne mich, mein Herz, mein Liebster<br \/>fast schon schmerzhaft, in mir drin<br \/>was Du mit meinem K&ouml;rper machst<br \/>grenzt an Irrheit, grenzt an&nbsp; Wahnsinn<br \/>Ich denk an Dich, mein Herz, mein Liebster<br \/>Ich zehre mich nach Deiner Haut<br \/>mich giert&rsquo;s nach deinem ganzen Wesen<br \/>Deine N&auml;he <br \/>und Dein L&auml;cheln scheinen mir seit je vertraut))<\/p>\n<p>((Ich sehne mich <br \/>Ich denk an Dich<br \/>Mach das auch, vertraue mir<br \/>in meiner Welt geh&ouml;r&rsquo; ich Dir<br \/>Meine Sehnsucht, meine Gier<br \/>all mein Wollen ist bei Dir<br \/>Du bist bei mir wir sind allein<br \/>und beginnen eins zu sein))<\/p>\n<p>((Verlieb und gib was Du auch hast und bist, verpasst ist eine Chance schnell,<br \/>so hell ein Tag auch scheinen mag, verzag es k&ouml;nnt der letzte sein, alleine dies<br \/>ist Grund genug um es zu wagen&#8230; Ohne Z&ouml;gern&#8230;ohne Fragen.))<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>18.10.2002&nbsp; &nbsp; Raus aus meinem Haus.Rein ins Auto.T&uuml;r zu.Zigarette an.Stille. 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