{"id":151,"date":"2006-12-19T04:23:47","date_gmt":"2006-12-19T04:23:47","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=151"},"modified":"2011-12-28T17:29:52","modified_gmt":"2011-12-28T17:29:52","slug":"ist-tot","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=151","title":{"rendered":"&#8230;ist tot."},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">Hold me, kiss me, thrill me, kill me!<br \/>Tick.<br \/>Tack.<br \/>Tick<br \/>Tack.<br \/>Once upon an time&#8230;<br \/>Tick.<br \/>Tack.<br \/>Tick.<br \/>Tack.<br \/>&#8230;the time runs &#8230;<br \/>Tick<br \/>Tack.<br \/>Take a look into my world.<br \/>Tick<br \/>Tack.<br \/>Killed by Death.<br \/>Tick<br \/>Tack.<br \/>Angel, come to me&#8230;<br \/>Tick.<br \/>Mirror Mirror on the wall..<br \/>Tack.<br \/>Was einst war, vergeht, zerf&auml;llt, verfliegt&#8230;<br \/>Tick.<br \/>&#8230;durchdringt&#8230;<br \/>Tack.<br \/>&#8230;erkennt&#8230;<br \/>Tick<br \/>&#8230;verbindet sich&#8230;<br \/>Tack.<br \/>&#8230;zerbricht daran&#8230;<br \/>..und dann&#8230;<br \/>Tick.<br \/>&#8230;keine Erl&ouml;sung&#8230;keine Rettung..<br \/>&#8230;zu lange&#8230;<br \/>Tack.<br \/>&#8230;Zerissen in der Wahrheit&#8230;Verdorben durch die Erkenntnis &#8230;<br \/>&#8230; In Allem&#8230;in Nichts&#8230;<br \/>Tick.<br \/>..Untertr&auml;glich&#8230;Vergiftet&#8230;F&uuml;r alle Zeit&#8230;<br \/>F&uuml;r alle Zeit&#8230;bereut..befreit&#8230;<br \/>Tack.<br \/>Was ist Zeit..was ist Zeit&#8230; Ein Wahn, Kein Sinn.<br \/>Tick.<br \/>Tack.<br \/>Tick<br \/>Tack.<br \/>Die Feuer von Innen.<br \/>(Koste meine Verdammung, auf das SIE Dich erwecken kann. Du wirst in den G&auml;rten wandeln k&ouml;nnen wie kein Kainit. In der Zeit, die kommen wird?)<br \/>Die Feuer von Innen.<br \/>Ich brenne. Gier! Ein Unwust an Eindr&uuml;cken die in mich flie&szlig;en. Alles flie&szlig;t&#8230;meine Kehle hinab, hinunter&#8230;Leben geht unter und in mich hinein. Will schrein. Schmerzen. Wahrheit. Zuneigung. Erkenntnisse die t&ouml;ten und leben schenken. Verborgen. Allein und doch ein Teil. Gesch&uuml;tzt&#8230;.versiegend.<br \/>(Komm, Anna. Du hast genug gesehen von der anderen Seite des Spiegels. Trinke nun von Katinkas Blut und vom Blut aller Malekins. Erwache.)<br \/>&#8230;.<br \/>&ldquo;Mehr!&rdquo; Ist mein erster echter Gedanke.<br \/>Ich h&auml;nge an ihr, wie eine S&uuml;chtige und genau das bin ich &#8211; s&uuml;chtig! Aber nicht nach Ihrem Kuss, sonder nach dem, was sie mir damit schenkt, ihr Blut in mir! Ich f&uuml;hle es pulsieren &#8211; in meinen Adern &#8211; noch bevor ich irgendetwas anderes f&uuml;hlen kann. Ich m&ouml;cht sie nimmer loslassen &#8230;es ist erregend, so atemberaubend dass ich nicht mehr atmen kann&#8230;nie wieder muss. <br \/>&ldquo;Mehr!&rdquo; Ist mein zweiter Gedanke.<br \/>Ich vergrabe mich tiefer unter ihre Haut, schmecke sie, m&ouml;chte mich in ihr baden, mich in ihr winden und sie hemmungslos in mich einsaugen&#8230;mich laben&#8230;an ihrem Blut..es tut so gut..sie SO zu schmecken. Alles ist anders. Was wichtig war, ist unwichtig&#8230;es z&auml;hlt nur noch&#8230;die warme dickliche rote Fl&uuml;ssigkeit auf meinen Lippen, ihr Leben&#8230; in meinem Mund, in meinem K&ouml;rper&#8230;. <br \/>&ldquo;Mehr!&rdquo; Ist mein dritter Gedanke.<br \/>Alles was ich wahrnehme, dreht sich, wie ein Karusell rundherum und l&auml;sst sich nicht wirklich greifen,&nbsp; flutet ran und verebbt&#8230; Mein K&ouml;rper pocht, ich will mir an die Brust fassen, um das Schlagen meines Herzen zu f&uuml;hlen, um es zu b&auml;ndigen, auf dass es nicht so wild tobt &#8211; doch mein Herz ist es nicht, dass dieses innerliche Pochen verursacht&#8230; Schl&auml;gt es &uuml;berhaupt?<br \/>Ich halte den Atem an. Atemlos.Trinke.Koste. Schenk mir leben. <br \/>&ldquo;Kontrolle ist Alles. Hast du die Kontrolle?&rdquo;<br \/>Sagt jemand, doch diese Wort sind inhaltslos, ich h&ouml;re sie auf mich zu kommen..in mein Ohr dringen..zu laut, viel zu laut, doch als ich meine H&auml;nde heben will, um mich in die Stille zur&uuml;ckzuziehen, gehorchen mir meine Muskeln nicht.. Sie halten krampfhaft IHR Handgelenk..es an meine Lippen pressend. Die Worte flie&szlig;en durch meinen Kopf ohne Widerstand, ich bin nicht f&auml;hig sie zu halten oder sie zu &uuml;berdenken. Vielleicht sind sie wichtig&#8230;aber JETZT sind sie es nicht&#8230; <br \/>Ich wage noch immer nicht zu atmen. Mein K&ouml;rper f&uuml;hlt sich anders an..nicht nach meinem..nicht nach dem, den ich schon seit 22 Jahren bewohne..Panik bef&auml;llt mich. <br \/>&quot;Kannst du aufh&ouml;ren?&quot; <br \/>Aber sie in mir bes&auml;nftigt meine Angst. Die Stimme dr&ouml;hnt in meinem Kopf, es schmerz mich, diese Sinnlosen Worte.(Kannst du aufh&ouml;ren?) (NEIN!) Ihr Geschmack wird anders. Ihre N&auml;he schw&auml;cher und mir wird bewu&szlig;t&#8230; Ich nehme ihr Leben. K&ouml;nnte sie t&ouml;ten, wenn ich nicht ablasse&#8230; Wenn ich mich nicht der Qual des Verlangens stelle, werde ich sie nimmer mehr f&uuml;hle.<br \/>Will nicht und gebe sie doch frei. K&ouml;nnt weinen. Blicke auf, sehe eine rote absolut wundervolle &Ouml;ffnung in ihrer Haut, ihr&nbsp; Blut, mein Blut&#8230;.Blut. Anschreien will ich sie, MEHR!!!!!!!!!!! <br \/>Aber meine Lippen &ouml;ffnen und schlie&szlig;en sich, ohne dass auch nur ein einziger Ton von ihnen klingt&#8230;atmen ich muss atmen&#8230;mein Herz muss schlagen&#8230;atmen&#8230;sauerstoff&#8230;f&uuml;r meine K&ouml;rper&#8230;leben&#8230;Blut&#8230;.Schlage mein Herz! SCHLAGE!!! <br \/>Ist es DAS was ich wollte? <br \/>Ist DAS besser als Leben?? <br \/>Lebe ich?&#8230;.. <br \/>&quot;Lass uns jagen gehen!&quot; Sagt sie und leise und ergreift meine Hand. <br \/>Kein Herzschlag, Kein Atmezug, Ich weine und schreie seit es geschehen ist und bin stumm und Tr&auml;nen los &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.. lebe ich noch? <br \/>Meine Augen &ouml;ffnen sich, als h&auml;tte mir jemand befohlen es zu tun. Zu Hell. Viel zu Hell.Zu viel. Die Zimmerdecke &uuml;ber mir&#8230;ist ein Buch&#8230;mit tausend Worten&#8230;in tausend Sprachen und ich verstehen Sie. ICH KANN SIE LESEN und es sprengt meinen Kopf.<br \/>Wie unter Drogen drehe ich meinen Kopf..Millimeter um Millimeter, es f&auml;llt mir unendlich schwer, ich sehe sie an&#8230;versuche ihr zu folgen&#8230;vielleicht helfen mir ihre Worte..kann mich nicht konzentrieren..ich sehe sie an und sehe sie nicht&#8230;nur diesen kleinen roten Faden, der mich durch den Rest meines Lebens f&uuml;hren wird &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.. lebe ich noch? <br \/>Dieses Rot..dieses Blut..mir wird etwas klar in dem durcheinander in meinem Kopf.. <br \/>Ich werde niemals lernen&#8230;niemals wieder zuh&ouml;ren und verstehen..niemals die Kontrolle erlangen wenn ich nicht&#8230;first of all&#8230;.meine Gier stille&#8230;Alles andere kommt sp&auml;ter&#8230;was sie sagt&#8230;was ich bin&#8230;warum..wo..wie&#8230;egal&#8230;.. <br \/>Ich erhebe mich, lasse all meine Fragen, die &Auml;ngste und Gedanken auf dem Boden&nbsp; zur&uuml;ck. Auf dem Sessel in dem ich starb. So schwer es mir gerade noch fiel den Kopf zu drehen&#8230;so leicht f&auml;llt mir diese Bewegung jetzt..getrieben von der Gewissheit was mein erster Schritt ist&#8230;was ich zu tun habe&#8230;Fast Leichtigkeit..Euphorie..der Schmerz in meinem K&ouml;rper..nur ein Grund mehr um das zu tun was wichtig ist&#8230;am wichtigsten. <br \/>Toth bin ich&#8230;Tot bin ich&#8230;(Malekin!) aber das unausprechliche Verlangen gibt mir mehr Kraft als ich jemals zuvor f&uuml;hlte&#8230;und irgendwie genie&szlig;e ich dieses Gef&uuml;hl. <br \/>Ich hebe meinen Kopf..meine Haare fallen mir ins Blickfeld&#8230;.ich blicke zu ihr..denn SIE versteht mich&#8230; <br \/>Sekunden.<br \/>Dann sind wir draussen. &ldquo;Jagen!&rdquo; sagt sie.&nbsp; Jagen. Erlegen. Nehmen. Die Gier stillen. Wir tanzen. Sie in meinem Arm. Ihr Geruch. DIESER Geruch. Ich rieche es . Noch mehr in ihr. Schmiege mich an sie&#8230;an ihre Haut. Ber&uuml;hre. F&uuml;hle. Im Kreis herum. Sich drehend. Wir sind uns drehend, um mich selbst und in jedem Augenblick muss ich daran denken, wie sie meine Lippen benetzt. Ich schmeckte ihre Schmerzen, ihre Liebe..ihre Gier. Ein Teil von mir. Sie schuf mich. Schuf sich selbst durch mich. Nur einmal. Einmal noch. Kralle mich in sie, ziehe sie n&auml;her&#8230; Doch ihre Stimme, ganz sacht und leise, verbietet es mir und ich muss gehorchen.<br \/>Wo?&#8230;Wo?<br \/>Mich drehend. <br \/>Ob ich t&ouml;ten kann?<br \/>Jaha.<br \/>Ob ich aufh&ouml;ren kann?<br \/>Jedesmal. Ich werde mir diese Frage jedesmal stellen. Stellen m&uuml;ssen. Ich kann es nicht. Aber zwingen kann ich mich. Mit Gewalt. Kontrolle. Kontrolle ist alles. Aber&#8230; Nur &#8230;nur wenn ich daran denke wie sie schmeckt&#8230;dann&#8230;w&auml;chst es in mir&#8230;kriecht nach oben, will raus. Wie m&auml;chtig. Ergreifend. Erf&uuml;llend.<br \/>Ich sehe das Bild deutlich vor mir. Mein Gesicht rot von ihrem Blut, ein wohliger Schauer auf meinem K&ouml;rper. Ja &#8211; da war noch was. Ich bin jetzt ein Parasit, beinahe h&auml;tt ichs vergessen. Was f&uuml;r ein Gl&uuml;ck dass ich mich doch noch erinnere &#8211; Oder? <br \/>Parasit! <br \/>G&ouml;ttin! <br \/>Todbringende Spassbrigarde! <br \/>Malekin et Katinka et Anna ist alles gleich, ist alles Malekin.. Bin Malekin und er gibt mir mehr. Aus einem Toten Gef&auml;&szlig;. Nichts, dass sich windet. Nichts, dass mir nah ist. Nichts, dass ich liebe. Wie kann ich DAS trinken. Aber es ist Blut. Es ist Leben und ich sch&uuml;tte es uners&auml;ttlich in mich. So schal und doch so erregend. Genug um mir zu geben, was ich vermisse. Ich k&ouml;nnte laut schreien. Doch die Fl&uuml;ssigkeit in meinem Mund, l&auml;sst mich nur immerzu schlucken. Es rinnt &uuml;ber meinen K&ouml;rper, &uuml;ber meine H&auml;nde. Und ich kann nicht aufh&ouml;ren. Will nicht aufh&ouml;ren. Bis es leer ist.<br \/>Lecke die Reste von mir und schon sucht mein Blick nach mehr. Was ich sehe, wei&szlig; ich nicht. Aber ich wei&szlig;, dass ich nichts sehe was mich befriedigen w&uuml;rde&#8230;zumindest nichts was ich nehmen darf. Satt bin ich nicht, aber ruhig genug um ihr zu folgen. Zeit habend, die zahllosen B&uuml;cher um mich herum zu bestaunen, da und dort reinzulesen. So viel.<\/p>\n<p>Mein Leben war nichts&#8230;ich heisse Toth, ich bin Toth, ich war tot bis zu der Nacht in der ich starb und als Malekin wiedergeboren wurde.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hold me, kiss me, thrill me, kill me!Tick.Tack.TickTack.Once upon an time&#8230;Tick.Tack.Tick.Tack.&#8230;the time runs &#8230;TickTack.Take a look into my world.TickTack.Killed by Death.TickTack.Angel, come to me&#8230;Tick.Mirror Mirror on the wall..Tack.Was einst war, vergeht, zerf&auml;llt, verfliegt&#8230;Tick.&#8230;durchdringt&#8230;Tack.&#8230;erkennt&#8230;Tick&#8230;verbindet sich&#8230;Tack.&#8230;zerbricht daran&#8230;..und dann&#8230;Tick.&#8230;keine Erl&ouml;sung&#8230;keine Rettung..&#8230;zu lange&#8230;Tack.&#8230;Zerissen in &hellip; <a href=\"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=151\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[],"class_list":["post-151","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-die-tagebucher-der-anna-t"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/151","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=151"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/151\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":355,"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/151\/revisions\/355"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=151"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=151"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=151"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}