{"id":159,"date":"2006-12-19T04:33:01","date_gmt":"2006-12-19T04:33:01","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=159"},"modified":"2011-12-28T17:29:53","modified_gmt":"2011-12-28T17:29:53","slug":"die-welle","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=159","title":{"rendered":"Die Welle"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">01.02.2003<\/div>\n<div align=\"left\">&nbsp;<\/div>\n<div align=\"left\">(Shakana &#8211; ich habs vergessen.<br \/>Georges und ich wandeln durch die K&auml;lte. Nur ein Gespr&auml;ch. Ich will von ihm lernen und meine es so, auch wenn ich verschiedene Dinge nicht von ihm lernen sollte, nicht wahr? Er ist gewillt, meine Saat zu verderben. Seine Meinung ist logisch korrekt. Das gef&auml;llt mir. Ich sehe ihm an, dass er Widerspruch erwartet h&auml;tte. Irgendwie. Dass ich ihm an den Kopf werfe, dass es Unrecht ist zu t&ouml;ten. Unfair! Gemein!! Aber ich habe immer nur mehr Fragen, f&uuml;r seine Art und Weise die Welt zu sehen. Kein Urteil. Nur Fragen.<br \/>Ich bitte darum, ihn beim Jagen begleiten zu d&uuml;rfen. In mir hat sich die Idee festgesetzt, ich k&ouml;nne viel &uuml;ber die Wesen lernen, wenn ich erlebe, wie sie&#8230;&#8230;agieren. Ich sah. Thomasso. Katinka. Ich werde Georges sehen. Und noch ein zwei andere bitten.<\/p>\n<p>Katinka.Durch die Fensterscheiben hindurch sehe ich sie schon. Neben dem Prinzen stehen. Ihr Harpyen Job. Sie liebt ihn! Unbedingt. Ich beuge fleissig das Knie, bis man mir gestattet das sein zu lassen. Es st&ouml;rt mich nicht. Es gibt immer wieder Kainiten, die sich weigern dem Prinzen die Ehre zu bezeugen [Christopher, ich bin versucht zu applaudieren]&#8230; Mal abgesehen von meiner Pers&ouml;nlichen Meinung, das ganze Getue, hat in meiner Rangliste den Stellenwert von Zehenn&auml;gel schneiden. Man tuts und gut. Eigentlich ist es nicht wichtig. <br \/>Malekin ist da. Aber Malekin nicht. Und Malekin sieht sich um, mit ganz neuen Augen. <br \/>Mit ganz neuen Gedanken. Noch bevor ich Josepha begr&uuml;&szlig;en kann und es ist erfreulich sie zu sehen, entdecke ich Lasall. Ach sieh an. Der Herzlose Gangrel heute ganz ohne Staffierung. Bis auf ein Gewehr. [Seltsam?]<br \/>&ldquo;Ah, Herr Lasall!&rdquo; Ich suche seinen Blick und l&auml;chle ihn, nur bedingt freundlich, aber daf&uuml;r breit an.<br \/>Er taxiert mich, wie er es immer tat und schnaubt.<br \/>&ldquo;Problem gel&ouml;st.&rdquo; <br \/>Seine Stimme f&auml;chert sich auf wie ein Gedicht. Kalt. Ich bin nur ein Ex-Problem nein? Aber die Trockenheit, mit der er spricht, die hat er mit Absicht rein gelegt &#8211; um l&auml;ssiger zu klingen&#8230;. Und ich k&ouml;nnte mich kringeln vor Lachen. Er bem&uuml;ht sich l&auml;ssig auf MICH zu wirken. Kann ja nicht wahr sein. Ich lese. Nat&uuml;rlich lache ich nicht. Ich werde ihm sicher nicht absichtlich auf die F&uuml;&szlig;e treten, dass k&ouml;nnte b&ouml;se f&uuml;r mich enden. Dennoch ist er es, der zuerst den Blick abwendet. <br \/>Ich nehme mir Zeit mich umzusehen. Wer neu? Wer bekannt? Wer wirkt jetzt anders auf mich? Welche B&uuml;cher lassen sich lesen? Viel geboten. Wo ist Thomasso?<br \/>Christopher. Malekins Briefe und Emails. Ambrosius. Hagen. Tick. Tack. Ich erbiete dem Adepten vom Hause und Clan Tremere meine Ehrerbietung und erbitte etwas von seiner Zeit, wenn denn Zeit ist&#8230;.und er bejaht. [Sie ist ja so naiv]<br \/>Nach einer herzlichen Begr&uuml;&szlig;ung stellt mir Josepha ihr M&uuml;ndel vor. Shakana &#8211;&nbsp; ich habs vergessen. Von unserem Blute. Unsere Unterhaltung verl&auml;uft, etwas einseitig. Ich frage, und sie hats vergessen. Egal, was ich frage. Nur Schade das Vanderbildt heute nicht da ist.<br \/>Warum?<br \/>Weil es lustig w&auml;re.<br \/>Warum?<br \/>Shakana &#8211; sie wei&szlig; es nicht.<br \/>Ich glaube ihr nicht, aber steht es mir zu ihr Antworten aus der Nase zu ziehen? <br \/>Genau das sage ich ihr und lasse es darauf beruhen.[ Komisch?]<br \/>Die Torris gesellen sich zu den Verr&uuml;ckten. Das finde ich unterhaltsam. Besonders den Mann mir gegen&uuml;ber. Seinen Namen wei&szlig; ich nicht, aber er hat seinen Sire verloren. Ganz ehrlich. Mir sind auch schon mal Schl&uuml;ssel aus der Jacke gefallen&#8230; Aber seinen Sire&#8230;verlieren? [Eigenartig?]<br \/>Daf&uuml;r dass er erst seit kurzem ein Kainit ist gehts ihm ziemlich pr&auml;chtig. Aber das mag f&uuml;r jeden anders sein. Vielleicht ist es nur f&uuml;r unsereins so&#8230;.egal.<br \/>Auf alle F&auml;lle l&auml;sst er sich auf eine Diskussion mit Georges ein &#8230; Auch er wird lernen. Mittlerweile hat sich Katinka dazu gesellt. Ja. Sie LIEBT ihren Job! Sie nennt mir bereitwillig die Namen, derjenigen die mir kein Begriff sind. Warum frage ich eigentlich? Neugierde. Dass muss ich von ihr haben. Curiosity killed Katinka, sagt sie so gerne&#8230; Und ich dachte immer Malekin h&auml;tte ihr das Leben genommen&#8230;<br \/>Neugierde ist es auch, was mich den Nosferatu ansprechen l&auml;sst, der einfach nur da sitzt. Ohne sich mit jemanden zu unterhalten. Deibelstein. Hols der Deibel..oder Deifel? Egal. Ich erinnere mich Dunkel an das Elysium in Freising, dort sah ich ihn vor einem Jahr. <br \/>Er muss wohl schon &auml;lter sein, dennoch unterh&auml;lt er sich mit mir Kind, wie mit einem Gleichrangigen und das macht ihn sympathisch. Er l&auml;sst mich etwas teilhaben, an der Geschichte der Nosferatu, seine Gedanken zu der hie&szlig;igen Dom&auml;ne, warum er sich dennoch immer wieder mal hier einfindet und ich h&ouml;re ihm Aufmerksam zu. Wissen ist Macht. Seine Stimme kr&auml;chtz. Er r&ouml;chelt und es scheint, als w&auml;re es Schmerzhaft f&uuml;r ihn zu sprechen. Doch seine Worte sind von Charme und Witz gepr&auml;gt. Ein T&auml;uscher Buch. Aber ein gutes. <br \/>Di Arezzo, Freisinger Prinzregent und der heute Gastgeber verscheucht Deibelstein von seinem Platz. Mag er ihn nicht? Um einen Disput zu vermeiden lade ich meinen Gespr&auml;chspartner an den, von den Malkavianer besetzten Tisch ein. Was wohl die Torris dazu sagen sich den Tisch mit einem Stinker zu teilen? Er sagt zu und irgendwie &uuml;berrascht mich seine Offenheit. Ich lerne. Bucheinband lesen reicht nicht f&uuml;r Kritik.<br \/>Schleier betritt den Raum und ich bemerke ein L&auml;cheln auf meinen Lippen. Ich freue mich ihn zu sehen. Er rauscht an mir vorbei, ohne mich eines Blickes zu w&uuml;rdigen. Na ja. Schleier halt. Aber da ich heute schon so frei bin, und mich auch so f&uuml;hl, sch&auml;le ich mich ein weiteres mal aus meinem Stuhl und stelle ihm nach. Sozusagen. Ich wei&szlig; ja, dass er f&uuml;r einen gewissen Witz zu haben ist, strecke ihm mein Handgelenk entgegen und l&auml;chle ihn an.<br \/>&ldquo; Na ? Heute keine Pulskontrolle Herr Schleier?&rdquo; Und meine Augen blitzen schelmisch.<br \/>&ldquo; Also h&ouml;r mal&#8230;&rdquo; Sagt er. &ldquo; Ich war ja nu fast dabei!&rdquo;<br \/>&ldquo; Wie. Fast dabei?&rdquo; <br \/>Der Schleier nuschelt, winkt ab und ich spreche aus, bevor mir klar wird, wie recht ich damit hab.<br \/>&ldquo; Nanu, heute so salopp Herr Schleier?&rdquo;<br \/>&ldquo; Jetzt f&auml;ngst du auch noch an? Was habt ihr denn alle!&rdquo; Motz er, rollt die Augen und ich kann es nicht glauben. Wo ist DER Oberst Schleier?&nbsp; [Verr&uuml;ckt?]<br \/>Wer zum Teufel hat ihm den Besenstil aus dem Arsch gezogen? Ich muss mich tats&auml;chlich fragen, ob es an meiner ver&auml;nderten Wahrnehmung der Dinge liegt, oder an ihm. Er tr&auml;gt seinen Staubmantel nicht, er ist unrasiert und seine Sonnen brille sitzt schief. Drogen?<br \/>Ich bin irritiert. <br \/>In seiner N&auml;he bleibend, lausche ich seinen Gespr&auml;chen, mit dieser&#8230;welcher Clan auch immer&#8230;aus Innsbruck. Ich lese in ihrem Gesicht, dass auch sie seine Ver&auml;nderung wahr nimmt. Also bin nicht Ich es, die sich gedreht hat. So so.<br \/>Sp&auml;ter spreche ich sie darauf an. Aber mehr als, dass ich von nem echt krassen Clan bin erfahre ich nicht von ihr. Zum erstenmal heute Abend sehe ich mich beunruhigt.<br \/>Ich steige die Treppen hinauf, um die Dinge von oben zu betrachten, aber mit dem Ergebniss bin ich nicht zufrieden. Solange man drin steht, bekommt man keinen &Uuml;berblick. Also verlasse ich die R&auml;umlichkeiten und stelle mich hinter den Spiegel&#8230;ach was&#8230; Die Fensterscheibe mein ich.<br \/>Shakana, ich habs vergessen, wibbelt und zappelt. Ich sehe ihr bestimmt 15 Minuten zu. Keinen halben Meter von ihr entfernt, aber draussen. Sie tut das schon den ganzen Abend. Zappeln und sich an nichts erinnern.<br \/>Auch dieses Treffen ist nur ein Buch und ich bemerke nach und nach, dass jemand zwischen den Zeilen geschrieben hat&#8230; Aber es fehlt noch an &#8230;.an&#8230;. Nachdruck meinerseits zu lesen?<br \/>Ich bin unzufrieden.<br \/>Auf dem Weg nach drinnen unterhalte ich mich noch &#8211; mal eben &#8211; mit Ponte und einem aus dem Innsbrucker Ph&ouml;nix Legat &uuml;ber Sabbath und Hunter und haste nicht gesehen. Alles ver&auml;ndert sich.<br \/>Katinka erz&auml;hle ich sp&auml;ter, was ich gelesen habe und ich stelle fest, dass wir &auml;hnlicher Meinung sind. Shakanas Augen leuchten so sch&ouml;n, wenn man das Wort Sabbath ausspricht. Wollen wir ein Spiel draus machen? Licht an Licht aus Licht an? Sabbath Sabbath Sabbath.<br \/>Warum wir nur Lachen und nicht weiter nachfragen? Vielleicht, weil man niemanden aufgrund einiger Kleinigkeiten beschuldigen sollte&#8230;<br \/>Dennoch. Beide riechen wir &Auml;rger und wieder wird mir bewu&szlig;t. Jetzt bin ich zwar tot, aber noch immer wehrlos. Nein?<\/p>\n<p>[One woman on a lonely platform <br \/>&nbsp;One case sitting by her side. <br \/>&nbsp;Two eyes staring cold and silent <br \/>&nbsp;Show fear as she turns to hide&#8230;. she fade to grey&#8230;.fade to grey<\/p>\n<p>Katinka lehrt mich tanzen und ich lese ein neues Buch.]<\/p>\n<p>&#8230;wir betreten wieder die R&auml;umlichkeiten. Das beginnende Verst&auml;ndnis f&uuml;r diese Dinge erf&uuml;llt mich mit Stolz? <br \/>Miss Thorndyke, v&ouml;llig aufgew&uuml;hlt&#8230;w&uuml;rde in unser Gespr&auml;ch platzen, w&uuml;rde sie denn platzen&#8230;aber sie schafft es, gleichzeit lautlos herbeizugleiten und dennoch die gesamte Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.<br \/>&ldquo; Ich kann dass garnicht verstehen, alle sind so ruhig, wo wir doch einen Sabbath Spion unter uns haben. Sollten wir nicht&#8230;etwas panisch sein?&rdquo; Erz&auml;hlt sie mit der angebrachten Aufregung&#8230;allerdings ohne unkontrolliert zu wirken.<br \/>Gleichzeitig huscht Katinkas und mein Blick auf Shakans Platz, der jetzt leer ist, nachdem Josepha sie vor einiger Zeit bat&#8230;mit ihr zu kommen.<br \/>Sabbath Sabbath Sabbath. Licht an. Licht aus.<br \/>Noch bevor wir uns ernstlich dar&uuml;ber auslassen k&ouml;nnen bringt Ponte Vergi&szlig;meinnicht herrein. Die ist gepfl&ouml;ckt. Er legt sie Quer &uuml;ber den Prinzentisch. Alles muss schlie&szlig;lich Stil haben.<br \/>Mein Weg f&uuml;hrt mit ein weiteres Mal die Treppen hinauf&#8230; um besser sehen zu k&ouml;nnen und&#8230;bei einem Angriff von Aussen, w&auml;re man hier vergleichbar Sicher untergebracht. Auch Miss Thorndyke und Katinka m&uuml;ssen wohl diese Idee haben.<br \/>Ich h&ouml;rte davon, dass Ponte&#8230; Sehr gut im Befragen sein soll&#8230;bzw&#8230;im erobern von Antworten.<br \/>Mein Blick klebt wie angenagelt an der jungen Frau.<br \/>Pflock raus.<br \/>Beine kaputt machen. Nicht mehr laufen k&ouml;nnen. Logisch. Seine Krallen stechen und ziehen sich liebevoll &uuml;ber ihre Haut&#8230;fast als w&uuml;rde er sie liebkosen und mein Drache regt sich.<br \/>&ldquo; Sieh gut zu!&rdquo; Fl&uuml;stert Georges.<br \/>&ldquo;Es ginge auch einfacher!&rdquo; Fl&uuml;stert Katinka.<br \/>Ich rieche Shakanas Blut. Sabbath Blut. Wolfensteins nein? Und mich bef&auml;llt der Drang dem Mann dort unten zu helfen. So widerlich es ist, was er tut.<\/p>\n<p>[Es erscheinen Engelchen und Teufelchen auf meiner Schulter. Engel links Teufel rechts. Lechtz<br \/>Nimm dir die Frau, sie will es doch auch, kannst du mir mal sag&rsquo;n wof&uuml;r man gute Sitten braucht?<br \/>Halt der will dich linken schreit mein Engel von von der Linken<br \/>Wei&szlig;t du nicht das sowas Scheisse ist und M&ouml;rder stinken?<br \/>Und so streiten sich die beiden, um mein Gewissen und ob ihrs glaubt oder nicht mir geht es echt beschissen. Und w&auml;hrend sich der Teufel und der Engel anschrein, entscheid ich mich f&uuml;r Ja<br \/>Nein.<br \/>Ich mein &#8230;Jein.]<\/p>\n<p>Ich falle beim vorn&uuml;ber beugen fast &uuml;ber die Br&uuml;stung, als ich eine Bewegung hinter mir wahrnehme. Der Torri der seinen Sire verloren hat torkelt herbei&#8230; So harmlos er scheint&#8230;ich empfinde es, als Bedrohung. Er spricht zu di Arrezo&#8230;ihre Stimmen sind irgendwie weiter weg von mir, obwohl sie neben mir stehen. Oder steh ich neben mir und h&ouml;re sie deswegen nicht&nbsp; richtig? So neben mir stehend betrachte ich alle hier oben Anwesenden und finde Ruhe bei Oberst Schleier, der mit verschr&auml;nkten Armen da lehnt und nicht zusieht was geschieht.<br \/>Tick. Tack. Ich vertraue ihm nicht. Tick. Tack. Wer spricht den eigentlich von einem Angriff von Aussen? In einem aberwitzigen Flash sehe ich ein Inferno losbrechen und Katinka und ich k&ouml;nnen nicht fl&uuml;chten, weil uns Schleier den Weg versperrt. An dem will ich nicht vorbei m&uuml;ssen!<br \/>Raus! Sofort! Ich mache mir Sorgen!<br \/>Katinka an der Hand, ziehe ich nach unten. <br \/>&ldquo;Ich habe gesagt ich will lernen und ich will nicht lernen!&rdquo; Fl&uuml;stert Katinka und wie fl&uuml;chten nicht, sondern n&auml;hern uns der Attraktion. In ihrem Gesicht zeichnet sich die Abscheu wider, vor dem was Ponte mit der Spionin macht. Shakanas Brustkorb ist ge&ouml;ffnet. Dieser allm&auml;chtig Geruch ihres Blutest macht mich ganz dumm im Kopf. Auch ich will nicht mehr gehen, auch wenn ich gehen m&ouml;chte.<br \/>&ldquo;Lerne!&rdquo; Fl&uuml;stert Georges.<br \/>F&uuml;r einige Sekunden stelle ich mir die Frage, ob Georges nicht vielleicht von Katinka lernen k&ouml;nnte&#8230;dann treten sie alle in den Hintergrund und in meiner Welt existiert nur noch der beebende leidende Leib vor mir auf dem Tisch. Ihre Haut vom Gesicht gezogen&#8230; Wie Abartig&#8230;ihr wimmern so s&uuml;&szlig;.<br \/>[Dein h&uuml;bsches Gesicht, interessiert mich nicht, es ist nur halb so sch&ouml;n, ohne Haut anzusehen]<br \/>Die Gest&auml;ndnisse die Ponte ihr entlockt h&ouml;re ich nicht&#8230;sie verschwinden in der Musik ihres K&ouml;rpers.<br \/>Ich will ber&uuml;hren. Ich will verstehen. Sie stirbt. Beinah zaghaft, als h&auml;tte ich Angst ihr weh zu tun lege ich meine Hand auf ihren Oberschenkel. Shakana. Shakana blickt mich f&uuml;r eine Sekunde aus ihrem noch sehenden Augen an&#8230; Ich lese Angst darin&#8230; Angst vor noch mehr s<br \/>Schmerzen&#8230;ich m&ouml;chte kichern..ich m&ouml;chte weinen. Aber Ponte ist ein grimmiger Liebhaber&#8230; Er vereinahmt Shakanas gesamte Aufmerksamkeit, w&auml;hrend er sanfte Worte spricht&#8230;und ihre Gelenke bricht&#8230; <br \/>Ich bin gefangen &#8230;bezaubert&#8230;das vibrieren ihres Leibes&#8230;ich lese&#8230;.ihr Leid&#8230;ihren Hass&#8230;ihre Angst..ihren Widerwillen..ein jedes f&uuml;r sich ein eigenes Buch&#8230;ich lasse mich fallen..um darin zu versinken..um zu verstehen ..um zu erleben&#8230;<br \/>Mir ist als k&ouml;nnte ich f&uuml;hlen&#8230;wie der Foltermann&#8230;nicht nur ihre Gelenke bricht&#8230;sondern auch ihren Willen&#8230;. [ Ob man das bei einem Mondenkind tun sollte?]..die Welle die sich dahinter aufbaut&#8230;und ihn einer absurden Ahnung weiche in zur&uuml;ck, als h&auml;tte ich einen Stromschlag bekommen.<br \/>Dann &ouml;ffnen sich die Himmelstore und jedes Gott verdammte Buch..auf dieser Gottverdammten Erde f&auml;llt herab und begr&auml;bt mich unter sich. Tilt.)<\/p>\n<p>Grelles Licht.<br \/>Meine Augen geschlossen.<br \/>Bum-Bum-Bum-ba-Bum. Mein Herzschlag tut was er will.<br \/>Schmerz in meine Kopf. Was ist geschehen?<br \/>Ich wage nicht mich zu bewegen, habe das Gef&uuml;hl keine Luft mehr zu bekommen. Beklemmung. Egal was gerade geschehen ist, ich warte einfach, bis es ganz ganz sicher vorbei ist. Ich erkenne wieder. Ich bin auf dem Malk Elysium Nein? Ich zittere, will nicht denken..will nicht f&uuml;hlen. Deja vue?<br \/>Wenn ich die Augen &ouml;ffne, sehe ich dann Malekin und Malfeis? Will ich das sehen? <br \/>Da sind Katinkas sch&uuml;tzende H&auml;nde&#8230;das ist gut. Aber sehen will ich noch nicht. Sie stellt besorgte Fragen. Ich f&uuml;hle mich tot. Wie erschlagen. Jemand hat mich erschlagen, ich bin ganz sicher.<br \/>Ich liege auf dem R&uuml;cken, auf dem Boden, &uuml;ber mir Gesichter&#8230;Geister..alles Geister nur Katinka nicht. Aber reden will ich noch nicht. Ich habe Kopfweh. Alles so hell&#8230;.und wo zum Teufel&#8230;.bin ich hier?<br \/>Tausend Jahre sp&auml;ter richte ich mich auf&#8230;schlage ziellos nach allem was mich ber&uuml;hrt und sich nicht nach Katinka anf&uuml;hlt<br \/>Wo ist sie? Hat sie mich allein gelassen? Doch sie ist schon wieder da&#8230;hat Getr&auml;nke f&uuml;r mich.<br \/>Was ist passiert? Ich will fragen&#8230;aber Katinka k&ouml;nnte antworten. <br \/>Wiso liege ich hier am Boden, mit Schmerzen und f&uuml;hle mich krank? Wieso wirkt alles so fremd? Wiso macht mir alles, was ich betrachte gerade noch mehr kopfweh? Der Boden schl&auml;gt nach mir&#8230; Das Licht schl&auml;gt nach mir&#8230; In diesem Wahnsinn sehe ich mich um und finde mich in der Fensterscheibe wieder&#8230;wie so oft&#8230;und sehe mich an. Am Boden kauernd. Zittern. Mein Herzschlag und mein Atem beruhigt sich langsam. <br \/>Langsam entsinne ich mich&#8230;der Umst&auml;nde&#8230;.irgendwie. Wo ich bin. Aber es ist ungenau. <br \/>Ich trinke gierig was Katinka mir gebracht hat und bin so unendlich dankbar daf&uuml;r, dass sie auf mich achtet.<br \/>Ein T&ouml;lpel sitzt bei uns&#8230; Er ist es, der mich l&auml;cheln l&auml;sst. Noch nie sah ich einen Nosferatu, der das Pr&auml;dikat niedlich verdient h&auml;tte. Wir reden und das Gespr&auml;ch ist so kindlich sch&ouml;n, dass ich&nbsp; mich wieder wohler f&uuml;hle.<br \/>Sp&auml;ter&#8230;ich halte mich noch immer an Katinka geschmiegt&#8230;.sie hat Sorgen. Das macht mich traurig. Ich will nicht dass sie sich sorgen macht.<br \/>Josef. Mindlein. Josef. Das Tagebuch. Josef und Regensburg. Joseph hat sie gesagt&#8230;sagt Katinka. Wer? Sie die Spionin. Shakana. <br \/>Sabbath &#8211; Shakana &#8211; Josef &#8211; Regensburg &#8211; Malekin &#8211; Katinka &#8211; Anna&#8230; <br \/>Langsam nicke ich&#8230;verstehe ich.<br \/>Christopher ist greifbar und Katinka spricht ihn an. Wir sollen mit ihm reden hat Malekin gesagt. Nein?<br \/>Ich hatte mir vorgenommen, mit Christopher zu reden, wenn ich ihn sehe. Aber jetzt, da er so vor mir sitzt&#8230;bringe ich keinen Ton raus. F&uuml;hle mich so schwach und verletztlich. <br \/>Aber Katinka ist stark. Katinka wei&szlig; wohin sie gehen soll und geht.<br \/>Haben sie Verbindungen nach Hagen?<br \/>Nein. Aber er k&ouml;nnte wohl, wenn er wollte. Aber warum&#8230;sollte er?<br \/>Vielleicht, weil wir uns gut verstehen? Weil er einst Primogen der Malkav war? Weil Katinka ihn mag.<br \/>Christopher l&auml;chelt nur. <br \/>Ich&nbsp; h&ouml;re zu und mein Blick eilt zielos umher&#8230;f&uuml;hle mich eigenartig..als w&auml;re ich garnicht hier&#8230; Da f&auml;llt ein Blitzen in meine Augen&#8230;und ich sehe&#8230;diese gl&auml;nzende..scharfe Scherbe&#8230;an einer Kette, um den Hals des Zauberes h&auml;ngen.<br \/>&ldquo;Ist das eine Spiegelscherbe?&rdquo; Frage ich leise.<br \/>Er nickt.<br \/>&ldquo;Ist das nicht Grund genug&#8230;&#8230;&#8230;..?&rdquo; Wage ich auszusprechen. Jemand in mir nickt, nat&uuml;rlich ist es Grund genug&#8230;er wei&szlig;, dass auch Christopher das wei&szlig;. Ich blinzle und blicke in diesen zweigeteilten Blick. Ein Helles und ein Dunkles Auge. Ich muss seinen Blick nur halten, dann kann ich darin sehen, ob er uns helfen wird. Dann werde ich Antwort erhalten.&nbsp; F&uuml;r eine Sekunde glaube ich zu erkenne, dass er es erwartet, dass er es erhofft&#8230; Dass ich mein Schwachsein fallen lasse und zu meiner Aussage stehe.<br \/>Aber auch, wenn ich l&auml;nger in die Augen des Hexers sehe..als jemals zuvor&#8230;muss ich meinen Blick doch senken und mich erb&auml;rmlich f&uuml;hlen. Kleine dumme Anna.<br \/>Katinka und Christopher sprechen noch, aber ihre Worte dringen nich bis zu mir. <br \/>Christopher geht.<br \/>Ein Mann mit Pfeil und Bogen kommt.<br \/>Es fallen so viele W&ouml;rter dass mir der Kopf zu platzten droht.<br \/>Kowalski? Koslawski? Schneemann. Ist Koslawski der Schneemann.. Josef? Ne. Nicht hier. Wer ist Koslawski? Sabbat F&uuml;hrer. Grausam. Shakana sagte seinen Namen?<br \/>Shakana wer? (Shakana- ich habs vergessen) Ah. Sie sagte diesen Namen. Und sie sagte Josef. Ob wir uns erkundigen k&ouml;nnen&#8230;ob diese Namen zusammen geh&ouml;ren.<br \/>Ich ziehe mein Notizbuch raus, schlage es auf und notiere den Namen&#8230;unter nen Haufen anderer Notizen&#8230; Ein kurzer Adrenalin schub, weil ich mich nicht auf Anhieb entsinnen kann&#8230;wann ich das geschrieben hab&#8230;ich kritzel die Namen hinein und schlage das Buch zu. Ich hab genug. Genug f&uuml;r heute. Ich werde gehen.<br \/>Ich schnappe mir meinen Mantel und verziehe mich, so schnell, dass mich niemand aufh&auml;lt.<br \/>W&auml;hrend ich mir eine Zigarette anz&uuml;nde und schnurstracks einfach nur weg laufe, f&auml;llt es mir wieder ein, wann ich was schrieb&#8230; das beruhigt mich.<br \/>(Und w&auml;hrend ich meine toten Lungen mit wertlosem Nikotin bef&uuml;lle, wird mir auch klar, warum in mir alles verdreht ist.<br \/>Dementation.<br \/>Shakana. Ihre Welle und ich an der Quelle.<br \/>Ich bleibe stehen.<br \/>Das ist&#8230;.eine faszinierende Sache. Sie sah nicht so alt aus. Wobei, dass nat&uuml;rlich relativ ist.<br \/>Ich werde mich da erkundigen m&uuml;ssen. <br \/>Ich wollte nach Hause, aber Katinka hab ich nicht dabei. Bl&ouml;dsinn.<br \/>Auf dem Absatz mache ich kehrt und gehe zur&uuml;ck, der agytisch angehauchte T&uuml;rsteher kommt mir schon entgegen, um mich zur&uuml;ck zu scheuchen. Wegen der Sicherheit. Is klar. <br \/>In aller Ruhe rauche ich zu Ende und geselle mich wieder zu Katinka. W&auml;hrend ich mit ihr Rede, sortiere ich Gedanklich all die Dinge die ich heute erfahren habe, ohne dass meine Aufmerksamkeit f&uuml;r ihre Worte darunter leidet&#8230; B&uuml;cher lesen macht Multi-Tasking f&auml;hig&#8230; Und ich l&auml;chle.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>01.02.2003 &nbsp; (Shakana &#8211; ich habs vergessen.Georges und ich wandeln durch die K&auml;lte. Nur ein Gespr&auml;ch. Ich will von ihm lernen und meine es so, auch wenn ich verschiedene Dinge nicht von ihm lernen sollte, nicht wahr? 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