{"id":161,"date":"2006-12-19T04:35:31","date_gmt":"2006-12-19T04:35:31","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=161"},"modified":"2011-12-28T17:29:53","modified_gmt":"2011-12-28T17:29:53","slug":"ringelreihen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=161","title":{"rendered":"Ringelreihen"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">01.03.2003<\/div>\n<div align=\"left\">&nbsp;<\/div>\n<div align=\"left\">Stichwort: Selektive Wahrnehmung.<\/p>\n<p>Was tats&auml;chlich geschah:<br \/>Dom&auml;ne M&uuml;nchen\/ Freising trifft sich zur Beratung, zwecks der Sabbath Bedrohung.<br \/>Sie Plauschen, wir lauschen, man entschlie&szlig;t sich, r&uuml;ckt aus&#8230;kommt mit 5 (kecksen) Sabbathianer wieder. Die Keckse sind erst unschuldig&#8230;doch in so nem Bannkreis der Tremere m&uuml;ssen sie Wahrheit sprechen.<br \/>Eine Befragung&#8230;mehr oder minder ergiebig. Ein Zettel mit allerlei info drauf.<br \/>Dann sitzten die in einer Ecke. Juri Kecks entpfl&ouml;ckt sich. Greift An. Heissa tralllala.&nbsp; Wird gestellt und verpufft zu Staub wie die Buffy Vampire. Poff.<br \/>Karl-Kecks der Nossi entfleucht<br \/>Der M&uuml;ncher Prinz erscheint. Fordert die Sabbathianer zu t&ouml;ten. Will sie t&ouml;ten. Aber Ranshid-kecks und Vergi&szlig;meinnicht-kecks ploppen weg. Schim&auml;ren liegen in der Luft. Nur Shakana zwei geht Hops.<br \/>Dann k&auml;mpfen noch Ponte und Vanderbilt&#8230; Sprechen Sachen aus die niemand von uns wissen will. Ponte stirbt eigentlich aber doch nicht. Der Prinz&#8230;..weil es heute ja so sch&ouml;n ist&#8230;verschwindet nicht mit Ach..aber daf&uuml;r mich Krach&#8230;und zur&uuml;ck bleiben wir. Planlos will ich sagen.. Ach ja&#8230;Der Freisinger Prinz hat noch das Handtuch geworfen.<\/p>\n<p>Was mir geschah:<\/p>\n<p>Malekin hat eingeladen. <br \/>Katinka und ich fahren zu diesem Haus. Sie spricht nicht viel, als w&auml;re sie in Gedanken schon woanders. Irgendwas f&uuml;hle ich, schon seit ich erwachte, aber&#8230;gute G&uuml;te&#8230;wenn ich mich auf jedes Gottverdammte Buch einlie&szlig;e&#8230; Egal. Wir steigen die Treppen hinauf zum Dachboden. Die Holzt&uuml;re quietsch Gruselfilmpreis verd&auml;chtig. Und dahinter&#8230;sitzt Malekin. Im Schneidersitzt. Seine H&auml;nde liegen auf seinen Knien. Die Luft knistert. Von seinen Augen ist nur das wei&szlig; zu sehen und ich bekomme unwillk&uuml;rlich G&auml;nsehaut. <br \/>Katinka weist mich an, die G&auml;ste zu empfangen und auch wenn ich eigentlich nicht den Gastgeber spielen will gebe ich keine Widerworte. Es ist notwendig.<br \/>Things have to be done&#8230;nein?<br \/>Sie geht zu ihm und wird zu seinem Spiegelbild. R&uuml;cken an R&uuml;cken. Und wenn ich auch keine Begriffe daf&uuml;r habe&#8230;wie und was sie tun&#8230;bin ich mir dennoch dar&uuml;ber bewu&szlig;t&#8230;warum. Sie haben ein Auge auf uns. Malekin Unser&#8230;der du bist im Dachboden&#8230;gef&uuml;rchtet werde dein Name&#8230;wenn dein Reich kommt&#8230; Ich sch&uuml;ttle mich..schlie&szlig;e die T&uuml;re hinter mir und steige die Stufen hinab.<br \/>Ein Child empf&auml;ngt die M&uuml;nchner und Freisinger Society.<br \/>Mann Mann Mann.<\/p>\n<p>Sie tr&ouml;pfeln ein. Und ich f&uuml;hre hundertmal diesen Dialog.<br \/>&ldquo;Wo ist Malekin?&rdquo;<br \/>&ldquo;Malekin ist hier&#8230;&rdquo;<br \/>&ldquo;Nein, ich meine Malekin Malekin.&rdquo;<br \/>&ldquo;Malekin..ist&#8230;ganz nah.&rdquo;<br \/>Dann l&auml;cheln sie seltsam und geben auf. Nicht dass ich absichtlich auf geheimnisvoll machen will&#8230;aber es ist ja nun mal wahr! Er IST ganz nah..und wo genau geht halt einfach niemanden was an. Wobei..ja&#8230;es am&uuml;siert mich. Und sie nehmen es hin. Niemand kommt auf die Idee&#8230;dem Child ohne Rechte einfach zu befehlen eine greifbare Aussage zu machen. Das finde ich lustig. Nicht dass ich auf einen Befehl hin geantwortet h&auml;tte. Schon alleine denjenigen zu liebe, die auf die Idee kommen k&ouml;nnten Malekin bei seinem Tun zu st&ouml;ren. Georges und Josefa erscheinen. Jetzt st&ouml;rt mich die Gastgeber T&auml;tigkeit umso mehr. Ich m&ouml;chte in Ruhe mit Georges reden. Der Begriff Nervenb&uuml;ndel haben sie f&uuml;r ihn geschaffen. Keine Frage. Wieder wird mir bewu&szlig;t, wie&#8230;flexibel meine Moralvorstellungen doch sind. Ich WEI&szlig;, Georges hat get&ouml;tet. Grausam. Absolut unmenschlich. Er IST gef&auml;hrlich. Aber ich z&ouml;gere keine Sekunde ihn zu umarmen. Ich ahne wie es ihm ergehen muss und will ihn f&uuml;hlen lassen, dass er nicht alleine ist. <br \/>Hier ist nicht der Ort und die Zeit um ihn aufzubohren. Leider. Aber wenn er mich nicht treffen will&#8230;nun&#8230;dann werde ICH ihn bei Gelegenheit aufsuchen. Ob es ihm nun passt oder nicht. Ich habe so viele Fragen gestellt. Und&#8230;tats&auml;chlich..einige Antworten erhalten. Ich habe b&ouml;se ungerechte Theorien..und ich MUSS herrausfinden..wie wahr sie sein k&ouml;nnten. Aber nicht jetzt. Obwohl der Prinz von Freising&#8230;die ja h&ouml;chste Priorit&auml;t hat..mich bat mit einer Begr&uuml;&szlig;ung zu warten&#8230;tu ichs einfach..noch w&auml;hrend sie spricht..und ich bin mir nicht sicher ob mich Katinka daf&uuml;r schelten oder loben w&uuml;rde. Aber ich finde&#8230;es hat keine Zeit mehr&#8230;zuviel Gerede..zu wenig Taten. <br \/>Und hach je, als ich das Wort an den Prinz weiter geben&#8230;noch viel mehr Gerede&#8230;noch schlimmer&#8230;der Scheriff! Er kann viel Reden&#8230;.ohne wirklich was zu sagen. Wenn es sich ergibt, werd ich ihm meine Meinung zum Thema Informationweitergabe erz&auml;hlen.<br \/>&#8230;..also..dem&uuml;tig nat&uuml;rlich.<br \/>Frau Reuter nennt Namen, die ihr bez&uuml;glich des Sabbaths bekannt sind.<br \/>Einer davon&#8230;findet&#8230;ganz betr&auml;chtliches Echo.<br \/>Gustav Adalbert Heinze.<br \/>Der Sire von Josefa und Georges. Oha. Die beiden ticken im Duett aus und begebe mich zu ihnen, einen jeden halten&#8230;mehr kann ich nicht&nbsp; tun. In mir&#8230;bl&auml;ttern sich Seiten um&#8230;ordnen sich Dinge ein&#8230; Ich wei&szlig; um Georges &lsquo;guten Freund&rsquo; und frage mich&#8230;..egal.<br \/>Die Menge rafft sich schlie&szlig;lich auf. Diejenigen, die nicht k&auml;mpfen k&ouml;nnen, wozu ich mich eindeutig z&auml;hle&#8230;bleiben zur&uuml;ck. Mit Wachen, man rechnet mit einem Angriff. Connor dr&uuml;ckt mir eine Schusswaffe in die Hand&#8230;erkl&auml;rt mir Wort f&uuml;r Wort f&uuml;r Handgriff, wie ich sie Handhaben muss. Is ja eigentlich v&ouml;llig f&uuml;rsorglich von ihm. Womit habe ich das verdient? Andererseits bin ich zweifelsohne..die wehrloseste Person in diesem Raum. Ich sage ich nicht, dass die Waffe, diesen Umstand nicht wirklich verbessert, sonder nicke artig und nehme sie an mich. Zur Not kann ich ja damit zuschlagen. DAS k&ouml;nnt ich.<br \/>Daf&uuml;r, dass die Situation gar nicht so erfreulich ist, f&uuml;hle ich mich recht sicher. Nat&uuml;rlich.<br \/>Malekin Unser&#8230;<br \/>Ein Brujah, ich sah in das erstemal auf Schlayers Party in Hersching&#8230;ich meine&#8230;das Brujah Gedenk event. Er nennt sich Janus\/Jonas. Der ist&#8230;.seltsam&#8230;aber sympathisch..irgendwie..oder doch nicht. Als ich mich zwecks begr&uuml;&szlig;en vor ihm hinknie f&auml;hrt der mich beinah an&#8230;wie ich denn dazu komme&#8230; Mich hinzuknien..ob ich w&uuml;sste wer er sei. Ich wei&szlig; schon. Bin zwar nicht wichtig aber Ohren hab ich ihm Kopf und kleinigkeiten kann ich mir ganz gut merken. Gadomski nennen sie ihn. Und Malekin und er&#8230;haben da so&#8230;was. Aber&#8230;<br \/>&ldquo;Da ich keinen Status habe knie ich vor jedem mein Herr!&rdquo;&#8230;ist alles was ich sage und dass tuts als Antwort v&ouml;llig. Und ich habe nicht gelogen.<br \/>Der auf alle F&auml;lle, gibt mir&#8230;taktische Tips, wo ich mich im Raum aufhalten solle. Denn dort wo ich sitzt&#8230;schr&auml;g gegen&uuml;ber der T&uuml;r in einer Ecke, w&uuml;rde mich jeder sofort sehen. Und vice versa&#8230;darum sitzte ich ja da. Damit ich sehe wer rein kommt. Und Malekin wacht, also&nbsp; droht mir keine Gefahr. Aber er sagt es um..mich zu sch&uuml;tzen? Und ich will nicht widersprechen, sondern danke ihm und such mir einen anderen Platz zum warten.<br \/>Warten auf was?<br \/>Die Zeit steht still. Ich f&uuml;hle mich irgendwie&#8230;deplaziert. Josefa und Josef verbreiten eine Unruhe&#8230;auch ohne zu reden&#8230;die mich fast zappelig macht. Gute G&uuml;te. Schlie&szlig;lich &ouml;ffnet sich die T&uuml;re und die J&auml;ger kommen wieder. Mit Beute. 5 Leute. 5 Kinder. Ein jedes sorgsam mit einem Holzpflock best&uuml;ckt.<br \/>So einfach?<br \/>Rein..hops&#8230;krall..raus? Das scheint mir spanisch&#8230;oder auch hebr&auml;isch..jedenfalls&#8230;seltsam.<br \/>Man packt das Pack in eine Ecke&#8230;wie friedlich sie aussehen&#8230;. Georges wird lauter.<br \/>&ldquo;Blut an den W&auml;nden!<br \/>Wir sitzten in der Falle!<br \/>Seht nur!!! &ldquo; ruft er und kratz panisch an der Wand. Und er h&auml;tte die Begabung diese Panik v&ouml;llig unn&ouml;tig zu verbreiten. Josefa, die normalerweise daf&uuml;r Sorge tr&auml;gt, dass Georges..ruhig wird, wenn er unruhig ist. Scheint selbst zu glauben was er sagt. Langsam begreife ich&#8230; Die Vorstellung, dass ihr Sire zum Sabbath geh&ouml;rt&#8230;zieht sie in ganz neue Dimensionen des Wahns. Ich versuche zu verstehen.<br \/>Was w&auml;re, wenn Katinka zum Sabbath geh&ouml;rte? Was w&uuml;rde ich tun&#8230;.?<br \/>Verzweifeln? Sie nicht mehr lieben? Mich &auml;ngstigen? Davonlaufen? Schreien? Ausflippen?<br \/>Ich schnaube und sch&uuml;ttle f&uuml;r mich selbst den Kopf. Ich w&uuml;rde ihre Hand nehmen, sie anl&auml;cheln und die einzige Wahrheit aussprechen die es es gibt. Wir sind Malekin.<br \/>Wie verwerflich nicht wahr?<br \/>Licht an. Licht aus. Lass uns ein Spiel spielen. Sabbath. Sabbath.Sabbath. Shakana &#8211; Vergi&szlig;meinnicht. Eine wundervolle wahnsinnige Blume. Ein Bl&uuml;mchen. Steht das nicht auf dem Spasszettel der 5 Keckse? Warum Keckse? <br \/>Weil es Keckse sind. Die Elter haben sie auf ein silbernes Tablett gelegt, damit die Kinder die sie stehlen kommen werden, sie fressen und sich daran vergiften! Sieht das niemand?<br \/>Ich kann es f&ouml;rmlich riechen. Man l&auml;sst uns Dinge glauben, die wir glauben sollen! Es liegt in der Luft. Ich schlie&szlig;e meine Augen und mein Herz beginnt zu schlagen. Manchmal tuts das. Mein Herz. Vielleicht langweilt es sich. Unsereins kann das wohl auch mit Absicht. Aber meins tuts, wenn ihm die Nase danach steht. Witzig oder? Es schl&auml;gt. Und jeder Schlag zieht mich ein wenig aus der Wirklichkeit. Ich vergesse mich um Georges zu k&uuml;mmern und lasse mich ziehen. Erinnerungen&#8230; Es liegt wirklich was in der Luft. Ich atme bewu&szlig;t ein&#8230;sauge den Geruch in mich auf und beginne zu lesen&#8230;<br \/>&#8230;.eine Hand die auf meinen Wangen liegt,&nbsp; Wolfsaugen&#8230;N&auml;he&#8230;Vertrauen&#8230;ein Spiel&#8230;Sorgen&#8230;Angst&#8230;eine warme Stimme&#8230;der Geruch&#8230;dieser Geruch..er&#8230;<br \/>&#8230;kanns nicht fassen&#8230;wills nicht fassen? Langsam wende ich mich um und mein Blick&#8230;bahnt sich einen Gang&#8230;durch die Anwenden, egal ob sie ihm wegstehen oder nicht. Ich vergesse sie zu sehen&#8230;denn ich sehe nur&#8230;die Quelle. Den Ursprung dieses&#8230;Aromas.<br \/>Der Kecks im roten Hemd. Ich gehe auf ihn zu, als h&auml;tte er mich gerufen. Und mit jedem Schritt, schl&auml;gt mein Herz st&auml;rker&#8230;rieche nichts mehr anderes..h&ouml;re nichts mehr anderes&#8230;nehme nichts mehr anderes wahr.<br \/>Ich spreche ihn an, er antwortet nicht. Nat&uuml;rlich. In Torpor spricht sichs auch nicht so leicht. Dennoch, habe ich fast erwartet, dass er reagiert. Setzte mich neben ihn. W&uuml;rde am liebsten seine Hand nehmen&#8230; Aber er ist der Feind&#8230;nein? Also atme ich ihn nur.<br \/>So nah wie ich ihm bin. Ich falte meine H&auml;nde und blicke starr vor mich hin. Es mag wirken als w&uuml;rde ich beten. Aber ich bete nicht. Ich nehmen auf&#8230;wahr. <br \/>Das Buch Geruch. Aus der Luft&#8230;entfiltert&#8230;in mich kriechend&#8230;sich ausbreitend&#8230;mich einnehmend&#8230;andere B&uuml;cher aufschlagend&#8230;<br \/>Wie konnte ich vergessen? Wolfenstein. Er riecht nach Wolfenstein. Thomas schuf diesen Kainit&#8230;und mehr. Ich lese nicht nur&#8230;das es so ist&#8230;ich lese&#8230;wie der b&ouml;se Wolf f&uuml;hlt. Was er denkt &#8230;. Wie intensiv muss seine Welt sein, wenn ich es wahrnehmen kann, ohne dass er selbst anwesend ist? Nur durch jemanden, den er ber&uuml;hrte&#8230;es schaudert mich.<br \/>Er ber&uuml;hrte mich. Ich trug\/trage ihn in mir. Wie wahnsinnig kann ich sein? Ich will nicht mehr weiter lesen, aber je mehr ich mich bem&uuml;he, dass Buch zu zuschlagen&#8230;desto penetranter wird es.<br \/>Wolfenstein wollte immer nur dich!<br \/>Wolfenstein WILL dich immernoch!<br \/>Wolfenstein lebt!<br \/>&#8230;nur die Spitzte des Eisberges!<br \/>Er ist in M&uuml;nchen um sich zu r&auml;chen!<br \/>&#8230;.um euch zu brechen!<br \/>..wir sind unvorsichtig. (dumme Kinder die von verbotenen Kecksen naschen)<br \/>Wolfenstein ist nah.<\/p>\n<p>Ich schlie&szlig;e meine Augen. Lass mich nimmer lesen. Kontrolle. Ruhe.<br \/>Ich springe auf und sprech laut aus.<br \/>Wolfenstein lebt!! <br \/>Und nochmal lauter.<br \/>WOLFENSTEIN LEBT!<br \/>Aber kaum einer nimmt es zur Kenntnis. Sehen sie denn nicht? Wolfenstein der Sabbath spion! Der so lange unter uns weilte! Soviel &uuml;ber uns wei&szlig;! Uns kennt! Vielleicht versteht! Der um unsere Verd&auml;chtigungen &uuml;ber den Prinzen wei&szlig;. Unsere Schw&auml;chen kennt. Unser Misstrauen einander gegen&uuml;ber. Der Spieler. Der geduldig wartet bis wir uns selbst so geschw&auml;cht haben, dass er nur noch vorbei zu spazieren braucht um die Reste vom Boden aufzuheben.<br \/>Verdammt nochmal!<br \/>Sind sie alle so blind?????????<br \/>Oder bin ich doch nur eine Verr&uuml;ckte die plappert und Blut an den W&auml;nden sieht, wo nichts ist?<br \/>Josefa und Georges sind die Einzige die gewillt sind mir zu lauschen&#8230;aber ihre Gedanken folgen mehr ihren eigenen Sorgen und ich will es ihnen nicht verdenken. Ich verschlie&szlig;e mich diesem Buch&#8230;bewu&szlig;t. Es macht mir Angst. ( Es lockt dich nein?)<br \/>Die Befragung ist im vollen Gange. Ich ziehe mich in die b&ouml;se&#8230;hier kann dich jeder sehen Ecke zur&uuml;ck und konzentriere mich auf die Worte. Fragen Fragen..nur nichts sagen. Nur nicht wagen..noch ein Leidchen mehr zu tragen. Juri, der Russe. Antwortet. Genervt aber artig. Ja Sabbath ist er. Ja. Den Schneemann kennt man. Ja Koslawski kennt man. Oh wie grausam sie sind. Oh wie b&ouml;se. Ja. M&uuml;ndlein&#8230;M&uuml;ndlein&#8230;legte ihm Worte ins M&uuml;ndlein..nein? Ja&#8230;ihre Auftrageber schickten sie. &lsquo;&rsquo;Dogs of War.&rdquo; Ja ja.Nein&#8230;keine Hintergr&uuml;nde. Mehr von Vanderbilt. Sollen ihn hier treffen. Der Dom&auml;ne M&uuml;nchen Schwamm saugt begierig auf. Das falsche Wasser.<br \/>Dumm und blind..wie wir sind.<br \/>Josefa befragt Vergi&szlig;meinnicht. Die Blume w&auml;chst in dem Bannkreis der Zauberer und &uuml;ber ihre Lippen d&uuml;rfen nur wahre Worte flie&szlig;en. Um die Zeichen stehen sie..die Kainiten, begierig zu erfahren&#8230;aber sie schweigen, stellen keine Fragen. In einer anderen Ecke die restlichen Keckse. Das Licht ist ged&auml;mpft. Unruhe liegt in der Luft. Ich f&uuml;hle sie. Unruhe in mir. Gerade versuche ich noch, selbst die richtige Frage zu finden, denn die Gestellten sind unrichtig. Nicht wichtig. Und w&auml;hrend ich innehalte mit den h&ouml;ren, und vergesse zu sehen und mein Denken mir davonl&auml;uft beginne ich zu wieder zu lesen. Falsch. Ich h&ouml;re nie auf zu lesen. Ich bemerke es nur nicht mehr&#8230;nicht immer. Aber dieses Buch schl&auml;gt sich von selbst auf&#8230;. Das Licht, die Wesen, die Gef&uuml;hle, die gesprochenen Worte, werden zu farblosen Buchstaben auf unsichtbaren Pergament. Verschwommen..wie eine Fata Morgana und sich drehend&#8230;in sich selbst drehend&#8230;sich verlierend&#8230;eine Schlange die sich selbst in den Schwanz bei&szlig;t ..tausendmal&#8230;aber ohne Anfang und ohne Ende..fortw&auml;hrend..ohne stillzustehen&#8230;und auch wenn dieser Sog sich kaum ver&auml;ndert, f&uuml;hle ich doch, dass er intensiver wird&#8230;undendlich langsam. Ich entsinne mich. Erkenne wieder. Habe dieses Buch schon gelesen. Es hat sich nicht neu aufgeschlagen. Es liegt schon die ganze Zeit so da&#8230;hab nur nicht mehr hineingesehen, weil die Dinge, die st&auml;ndig deine Aufmerksamkeit erfordern, leicht zur Gewohnheit werden&#8230;aber jetzt lese ich. Und ich wei&szlig; wann ich es zum erstemal las&#8230; Laurel&#8230;<\/p>\n<p>Mir wird fast schwindelig. Rei&szlig; mich zusammen. Versuche den Anfang zu finden. Nein. Den Ursprung. Die Quelle dieses Buches. Aber ich finde nicht. Es macht mich v&ouml;llig dumm im Kopf. Verflucht nochmal! Ich beobachte Schattenspieler hinter einer wei&szlig;en Leinwand und kann doch nicht erkennen zu welchem Profil sie geh&ouml;ren.<br \/>Die Befragung verfolge ich. Mehr oder Minder aufmerksam. Alles Bl&ouml;dsinn. Alles Politik. Alles toternst und wichtig und ich habe keinen Durchblick. Ein Mixer&#8230;ich bin ein Mixer&#8230;jeder darf was in mich hinein werfen, dann dr&uuml;cke jemand den Knopf und ich vermansche alles zu einem gro&szlig;en Brei&#8230;der ungenie&szlig;bar sein wird&#8230;und ich werd mich daran verschlucken.<br \/>Flucht. Frische Luft. Ha ha. Alte Gewohnheiten..bla bla bla.<br \/>Rauchen. Alte&#8230;egal.<br \/>Sie stehen draussen. Sich beratend. Mir egal. <br \/>Liegt es an dem was Malekin tut, dass alle meine Eindr&uuml;cke so ER-dr&uuml;ckend sind?<br \/>Finde keine Ruhe und keinen roten Faden in all dem&#8230;.<br \/>Ein Wahn, ich will&#8230; Sieh nur wie ich bin. Ich bebe, ich schwebe..und finde keinen Sinn.<br \/>Mein Blick hebt sich in den Himmel. Suche den Mond. Aber der wird bald neu entstehen und sein Licht l&auml;sst auf sich warten.<br \/>Annah.<br \/>&nbsp;Ich wende mich um und sehe die Anwesend fragend an. Keiner von ihnen beachtet mich.<br \/>Annah!<\/p>\n<p>( Alice fand ein Fl&auml;schchen und um den Hals des Fl&auml;schchens war ein Zettel gebunden, mit den Worten &quot;Trink mich!&quot; wundersch&ouml;n in gro&szlig;en Buchstaben darauf gedruckt&#8230;.<br \/>Alice fand einen sehr kleinen Kuchen , auf welchem die Worte &quot;I&szlig; mich!&quot; sch&ouml;n in kleinen Rosinen geschrieben standen.<br \/>Anna fand ein B&uuml;chlein, auf dem Nichts stand, aber es fl&uuml;sterte leise &ldquo;Lies mich!&rdquo;)<\/p>\n<p>Also lasse ich meine Zigarette fallen und kehre zur&uuml;ck zu&#8230; Ranshid heisst der der Sabbath Ravnos mit dem rotem Hemd. Lasse mich neben ihm nieder. Niemand h&auml;lt mich davon ab.<br \/>Die beste Verdunkelung ist zweifelsohne, nicht als wichtig erachtet zu werden. <br \/>Er ist unschuldig..irgendwie. War zur falschen Zeit am falschen Ort. Thomas hat ihn einfach genommen. Ich war nicht da. It&rsquo;s just a substitute? Der Wolf wird nimmermehr von mir lassen und weiter unschuldige werden sterben! Ranshid ist unschuldig..nein? Wolfenstein wird alle t&ouml;ten, die ihn verraten k&ouml;nnten. Viele sind schon gestorben. Auch sein Kind wird sterben. Noch ein unschuldiges Kind das stirbt. <br \/>Ich f&uuml;hle Mitleid. Verst&auml;ndnis. Es ist schon grausam, wenn Thomas dir zugeneigt ist. Wie ist es, wenn er es nicht ist?<br \/>Hilf mir, und ich werde dir helfen dich von ihm zu befreien&#8230;&#8230;..<\/p>\n<p>Herzklopfen!<br \/>Kann ich? Darf ich ? Soll ich? &#8230;aber die wichtigeste Frage&#8230;will ich?<br \/>Ich blinzle. Sehe mich um. Irgendwas ist im Gange und niemand beachtet mich.<br \/>Hilf mir, und ich werde dir helfen. Du hast nicht mehr viel Zeit.<br \/>Neben mir steht Horus. Des Prinzen Leibw&auml;chter. <br \/>Sei wachsam Horusauge!<br \/>Ich erhebe mich, gehe an Ranshid vorbei&#8230;bin unartig&#8230;und tanze zu einem kleinen Lied auf meinen Lippen.<br \/>One Woman on a lonley plattform&#8230;..<br \/>&#8230;and i fade to grey&#8230;<br \/>Und niemand hats gemerkt. Ich lasse fallen, was mir nicht geh&ouml;rt und gehe weg, als ob nichts geschehen w&auml;re. Und nichts hat sich ver&auml;ndert. Augenscheinlich. Jeder sitzt dort wohin er geh&ouml;rt. So wie es sein sollte. Nur&#8230;mein kleines B&uuml;chlein ist verschwunden.<br \/>Ob ich einen Fehler gemacht habe?<br \/>Tu was du willst.<br \/>Bin nicht kl&uuml;ger geworden. Vertraue immernoch. B&ouml;se Anna. Menschliche Anna.<\/p>\n<p>Katinka ist schon da. Malekin wird es bald sein. Habe ihr&#8230;ein wenig erz&auml;hlt, von den Dingen die geschahen. Meine B&uuml;cher vergessend. Zuviel lesen ist ungesund! Der M&uuml;ncher Prinz erscheint um zu richten. Mal eben! Und ordnet den Tod der Keckse an. Wolfenstein wird alle vernichten die ihn verraten k&ouml;nnten und ich frage mich, ob er Vanderbilts Platz eingenommen hat. Aber Vanderbilt ist Vanderbilt&#8230;sagt Josefa. Hat in sein Innerstes gesehen. Und w&uuml;rde ich es nicht merken&#8230;w&auml;re er nah?<\/p>\n<p>Der Rest?<br \/>Vanderbilt und Ponte k&auml;mpfend. Stand im &uuml;brigen auch auf den Spasszetteln.<br \/>Vanderbilt hat diablariert..und schau einer guck&#8230;Ponte wohl auch&#8230;w&auml;hrend sie sich mit Worte bek&auml;mpfen&#8230;sagt es der Prinz&#8230;5 Seelen schlagen in der Brust des ehemaligen&nbsp; Archonten&#8230; <br \/>Der Kampf ist&#8230;.f&uuml;r meinen Geschmack&#8230;zu Macht-lastig. Vanderbilt&#8230;.erschreckend..zu was er in der Lage ist. Beunruhigend&#8230;egal ob er f&uuml;r oder wider dich ist.<br \/>Ponte beugt&#8230;eher unfreiwillig das Knie. Der Prinz entfleucht. Und irgendwo am Ende geraten noch Schlayer und der Herr Gadomski aneinander. Sich halb zerfleischend. Beide haben getrunken&#8230;ausgetrunken&#8230; Ja darf denn hier jeder?&#8230; Aber Schlayer steckst bei weitem Besser weg&#8230;als &#8230;Janus. Und Majella weint.<br \/>Armer Herr Gadomski<br \/>Arme Majella.<br \/>Beide sind so wunderschmerz.<br \/>Nein?<br \/>&nbsp;<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>01.03.2003 &nbsp; Stichwort: Selektive Wahrnehmung. Was tats&auml;chlich geschah:Dom&auml;ne M&uuml;nchen\/ Freising trifft sich zur Beratung, zwecks der Sabbath Bedrohung.Sie Plauschen, wir lauschen, man entschlie&szlig;t sich, r&uuml;ckt aus&#8230;kommt mit 5 (kecksen) Sabbathianer wieder. 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