{"id":164,"date":"2006-12-19T04:38:22","date_gmt":"2006-12-19T04:38:22","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=164"},"modified":"2011-12-28T17:29:53","modified_gmt":"2011-12-28T17:29:53","slug":"verlangen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=164","title":{"rendered":"Verlangen"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">03.05.2003<\/div>\n<div align=\"left\">&nbsp;<\/div>\n<div align=\"left\">Mondkinder nennen sie uns. Die Verr&uuml;ckten. Wahnsinnig w&auml;ren wir &#8211; sagen sie. <br \/>Doch sie wissen Nichts. Nichts. Sie plappern nach, was ihnen seinerzeit in den Mund gelegt wurde, ohne auch nur zu ahnen &#8211; ohne nur den kleinsten Schimmer davon zu haben, wie wahnsinnig es ist. Wie wahnsinnig intenvsiv, wie leben und sterben und alles dazwischen. <br \/>Aber wie k&ouml;nnten sie verstehen, was sie nicht erlebten, nicht mal sahen..niemals sehen? &#8211;&nbsp; also l&auml;chle ich das liebevolle z&auml;rtliche L&auml;cheln einer Mutter, wenn ich in ihre Augen blicke, wenn sie mir Fragen stellen.<br \/>&ldquo;Geht es dir gut Anna?&rdquo; Und ich sehe in ihren Augen, lese ihre Gedanken.<br \/>&#8230;.Sie sieht krank aus&#8230;.<br \/>&#8230;das Blut auf ihren Wangen&#8230;<br \/>&#8230;wie sie mich ansieht&#8230;<br \/>&#8230;.armes M&auml;dchen&#8230;<br \/>Und ich habe Mitleid mit ihnen, weil sie die Welt nicht mit meinen Augen sehen k&ouml;nnen.<br \/>Und ich schweige und l&auml;chle weiter, weil sie keine meiner Antworten h&ouml;ren wollten.<\/p>\n<p>Katinka hat gesagt, dass wir heute ein neues altes Spiel spielen. Guhlen ins Gewissen reden.<br \/>Der Abend heute ist eine Insel. Zumindest f&uuml;r mich. Ja nat&uuml;rlich kreucht der Sabbath herum..und ja nat&uuml;rlich kreucht Vanderbilt herum&#8230;Georges kreucht und&#8230;und was noch alles Kreucht, dar&uuml;ber will ich mal lieber erst gar nicht nachdenken. Aber ich gehe an der Hand meiner Mutter und bin mit meiner Welt seltsam zufrieden, als w&auml;r ich nicht gen&ouml;tigt in ihr zu leben.<br \/>Die meisten anderen Anwesenden sind auf keiner Insel. Gereizt bis beherrscht unwillig. Wobei..nein&#8230;Miss Thorndyke wirkt tats&auml;chlich immer&#8230;ehrlich bis raffiniert unbedarft. Und wenn hinter ihr der Teufel erscheint, w&uuml;rde sie nach einem kurzen Moment, in dem sie die Haltung gewahrt hat vermutlich etwas sagen wie:<br \/>&ldquo; Gute G&uuml;te sie haben mir aber einen Schrecken eingejagt&#8230;&#8230;darf ich ihnen einen Drink einschenken Herr&#8230;.wollen sie Satan genannt werden?&rdquo; Und Satan w&auml;re verwirrt. Ich bin sicher und muss diese Art und Weise tats&auml;chlich bewundern. Lernenswert.<br \/>Wir trinken unser Blut aus der Dose und ich male mir heimlich lustige Situationen aus in der&nbsp; Miss Thorndyke echt schlimme B&ouml;sewichte zur Weissglut treibt.<br \/>Apropos echt schlimme B&ouml;sewichte.<br \/>Herr Krell, der Prinz, zeigt uns ein Video. Von dem hab ich schon geh&ouml;rt. Es zeigt wie Vanderbilt, b&ouml;se Dinge sagt und b&ouml;se Dinge mit Herrn Blake tut. Ich bekomme G&auml;nsehaut. Vanderbilt kann sprechen, so dass er noch viel mehr als Worte sagt &#8211; sehr unheimlich. Und wenn er mir nicht so unsympathisch w&auml;re, m&uuml;sste ich ihm f&uuml;r dieses K&ouml;nnen huldigen. Er spricht so leidenschaftlich kalt. Mir ist ein wenig schlecht. Egal.<br \/>Danach brechen Diskussionen los. Was man tun kann. Was man tun wird. Was man nicht tun wird. Was getan werden sollte. Welche Chancen wir ja eigentlich nicht haben.Und etliches mehr in dieser Richtung. Auch ich diskutiere mit. Ich m&ouml;chte schon helfen. Ich m&ouml;chte dass alle eine Insel haben auf der sie in Sicherheit sein k&ouml;nnen, wenn sie wollen.&nbsp; <br \/>Aber irgendwie bin ich kein Fuchs. Meiner Meinung nach w&auml;re es wohl am aller Kl&uuml;gsten, wenn man Vanderbildt davon &uuml;berzeugen w&uuml;rde sich dem ehrenvollen Suizid hinzugeben&#8230;aber ich habe den vagen Verdacht der Ex-Prinz ist f&uuml;r meine Ideen nicht offen.<br \/>Egal.<br \/>W&auml;hrend der Videovorstellung hat sich Uwe aus Heringshausen Krallen wachsen lassen. Und haste nicht gesehen, war der Raum voller H&uuml;hner. Soweit w&auml;re das noch lustig gewesen. Ich hatte mich ja auch erschreckt, aber dann haben die Gelehrten den mitgenommen und die Schreie aus dem anderen Raum waren wirklich nicht lustig. So recht will ichs nicht verstehen k&ouml;nnen. Zum einen achtet Krell sehr bedacht darauf, dass keinem Menschen ein Leid geschieht&#8230;wof&uuml;r ich ihn bewundere. Und zum Anderen l&auml;sst er es zu, das seinesgleichen misshandelt werden. &#8230; Und unsereins wird nachgesagt, wir w&auml;ren schizophren.<br \/>&#8230;and they got the fucking nerv to call me colored&#8230;<br \/>Egal.<br \/>Vanderbilt scheint eine gewisse Freude an Videobotschaften gefunden zu haben. Er l&auml;sst uns noch eine zukommen.<br \/>Schwupp sitzen wir alle vor dem Videoger&auml;t, nebst unseren Getr&auml;nken, gerade dass noch die T&uuml;te Popcorn fehlt. Ich bin neugierig. Vielleicht gibt es Hinweise zu finden. Irgendetwas was ich tun k&ouml;nnte. <br \/>Cinema News!<br \/>Es tut Fanfaren und ich h&ouml;re wie einige Lachen. Wahrscheinlich denken sie, sie w&uuml;rden h&ouml;hnisch lachen&#8230;aber in meinen Ohren klingt es nerv&ouml;s.<br \/>Vanderbilt sitzt am Tisch mit so einer Gesch&auml;ftstussi die Gesch&auml;ftsm&auml;&szlig;ig l&auml;chelt. <br \/>Er erz&auml;hlt uns Bla bla und wei&szlig;t auf den Mann neben sich, der hat ne T&uuml;te &uuml;berm Kopf. Irgendwie wirkt dieser Anblick ganz komisch auf mich, mir wird wieder schlecht und irgendwie zieht es mir den Boden etwas unter den F&uuml;&szlig;en weg. Ist nicht so schlimm, weil ich sitzt ja schon.<br \/>Vanderbilt spricht von einem speziellen Gift, extra f&uuml;r Vampire entwickelt und ich lausche aufmerksam. Was zum Teufel hat er vor?<br \/>&ldquo;&#8230;.sie werden es vielleicht schon bemerkt haben&#8230;.&rdquo;<br \/>WAH. Ich glaub ich krieg meine Tage. Verdammt. Ich kr&uuml;mme mich zusammen und halte meinen Bauch fest, ich glaube mein Magen will aus mir rauskriechen und davon laufen.<br \/>Kann man als Vampir noch Regelschmerzen haben? Ich bin verschoben und vergesse ganz dem Video zu zu sehen. Was geschieht hier?<br \/>&ldquo;&#8230;. Aber keine Sorgen&#8230;das wird noch schlimmer&#8230;&rdquo;<br \/>Nicht normal. <br \/>Endlich verstehe ich, dass diese stetig ansteigenden Schmerzen nicht nat&uuml;rlich sind.<br \/>Gift.<br \/>&ldquo;&#8230;..bei manchen mag es nicht sofort einsetzten&#8230;&rdquo;<br \/>Ein Spezielles Gift &#8230;<br \/>Ich begreife was geschehen ist und kann es nicht mehr aussprechen. Ich bin schweigend, weil ich keine Worte habe f&uuml;r das was ich f&uuml;hle. Von Innen heraus zerkratzt zu werden&#8230;aufgeschabt. Blut das aus Ohren und Augen und Lippen dringt, meine Sicht vernebelt&#8230;oder ist das die aufkeimende Gier die alles rot werden l&auml;sst? Katinka ruft immerzu meinen Namen.<br \/>Anna. Anna. Anna. A n N a.. JA!! Ich winde mich lautlos. Alles um mich herum verschwindet in unwichtigkeit. Nur dieses kratzen\/brennen\/gieren\/zehren. Irgendwann liegt Katinkas Handgelenk auf meinen Lippen und ich trinke artig, aber der Hunger wird nur gr&ouml;&szlig;er nicht weniger und ich h&ouml;re Malekins Stimme in meinem Kopf, wie er sagt.<br \/>&ldquo; Kannst du aufh&ouml;ren Anna? Hast du die Kontrolle?&rdquo;&#8230;und ich spucke aus was ich mir w&uuml;nsche und presse meine Lippen auf einander, was alles noch schlimmer macht. So nah ist was ich will und ich kanns nicht nehmen. Ich wills nicht nehmen&#8230; Dann wird alles &uuml;berm&auml;chtig und ich falle in mich selbst zur&uuml;ck und beobachte wie ich zu schreien beginne. Aus Leibeskr&auml;ften. Ich schrei hinaus, dass dieses Leid mich t&ouml;tet. Dass ich meine Mutter trinken will, dass ich alle trinken will, dass dieses Rot mich verr&uuml;ckt macht, dass es b&ouml;se spitze Freddy-the-Nightmare-Krallen sind, die sich von Innen nach Aussen arbeite, dass ich alle Hasse, dass ich sie alle t&ouml;ten will, dass ich zerreisse und dass ich den n&auml;chstbesten zerreissen werde..<br \/>In einer absurden Vision sehe ich wie sich meine Bauchdecke &ouml;ffnet und ein Monster daraus hevorkriecht und ich schreie vor Angst, weil es drin bleiben muss.<br \/>Dann wird es anders.<br \/>Wei&szlig; nicht so recht, ob ich wache oder tr&auml;ume. Alles recht verschoben. Der Schmerz wird immer noch schlimmer, aber ich kann ihm keinen &auml;usserlichen Ausdruck mehr verleihen. DAS ist GRAUSAM!<br \/>In der ersten Sekunde lese ich Chaos.<br \/>Das Buch Chaos. Das gibt es nicht. Es ist ein Buch aus allen B&uuml;chern. Und ein jedes schreit nach Blut und mehr. Irgendwo in einer entfernten Anna-Ecke h&ouml;re ich Katinka, wie sie zu ihr spricht, ganz behutsam. Eine Mutter am Kindsbett. Kindstot. <br \/>Ich sterbe. Aber nein. Ich sterbe nicht. Ich t&ouml;te. Ich werde t&ouml;ten. Zweifelsohne. Lasst mich raus aus diesem Gef&auml;ngnis und ich werde &#8211; egal wen &#8211; egal was trinken, bis nichts mehr von ihm &uuml;ber ist..und dann den n&auml;chsten und den n&auml;chsten und den n&auml;chsten und den n&auml;chsten&#8230;alles dreht und wendet sich, ohne Anfang ohne Ende und irgendwie warte ich &#8230;tick&#8230;tack..auf die Feuer von Innen die mir Leben geben.<\/p>\n<p>&#8230;. In der zweiten Sekunde wird es tausendfach schlimmer&#8230;<br \/>Dann bin ich wieder in mir und bereit alles zu zerfleischen. Ich kann mich bewegen, aber nicht richtig. Man h&auml;lt mich fest, aber sie werden in jedem Augenblick schw&auml;cher und ich mit jedem Augenblick st&auml;rker, dann werde ich sie erlegen und fressen. Ohne Grund. Nur weil sie da sind und ich nichts anderes will. Und ich habe noch garnicht angefangen sie anzugreifen. Noch ein paar Sekunden und ich werde sie mit meinem blosen Willen von mir schleudern.<br \/>Geht weg!<br \/>GEHT&nbsp; WEG!!<br \/>Jemand spricht die Worte in meinem Kopf aus und ich bin frei.<br \/>Frei zu t&ouml;ten.<br \/>Durch den Schleier meiner Wahrnehmung f&uuml;hle ich Malekin und die Worte, die ich schon so oft h&ouml;rte bekommen auf einmal Sinn. Diese Erkenntnis ist derart erschlagend, dass ich f&uuml;r den Bruchteil eine Sekunde innehalte um das Hoheitsgef&uuml;hl zu genie&szlig;en.<br \/>Nur Malekin frisst seine Kinder.<br \/>Und niemand anderes h&auml;tte es verdient von mir gefressen zu werden.<br \/>JA! JA! JA!<br \/>So nehme ich mein Geschenk zum zweiten Mal.<br \/>Der Moment des Innehaltens ist vorbei und ich schlage meine F&auml;nge in sein Fleisch und ich trinke, fernab jeglicher Kontrolle. Ich schmecke Malekin. Und ich schmecke wie Malekin weniger wird und ich noch lange lange nicht satt bin. Aber als ich ihn schon lange lange ausgetrunken habe, ist da immernoch Malekin, und er gibt mir immernoch. Ich sehe nicht was er tut, aber ich f&uuml;hle es. Er trinkt Malekin und gibt ihr die Gier, w&auml;hrend ich Malekin trinke und ihm die Gier gebe.Mein Leid, wird sein Leid, wird ihr Leid. DAS ist Liebe!<br \/>Und just in dem Moment, in dem ich f&auml;hig bin dies zu denken, muss ich ablassen. Obwohl ich noch tausend Jahren lang weiter trinken k&ouml;nnte. <br \/>Beide zittern meinen Schmerz und mein Verlangen&#8230;das&#8230;..ertr&auml;glich geworden ist. Ich sehe in ihre Augen und wei&szlig; was sie f&uuml;hlt, weil ich es f&uuml;hle und dieser Gedanke macht mich schwindelig und ich will sie k&uuml;ssen und weiter von ihr kosten, aber die Kraft, die mir noch vor einer Minute..(hundert Jahre)&#8230;gegeben war, hat mich verlassen. Ich bin schwach und hilflos. Fast wollen meine Beine nicht tun was ich ihnen sage.<br \/>Wir sitzten auf einer Bank, irgendwie ineinander gekrallt. Malekin war da und hat uns gehalten und mit uns gebeebt&#8230;und auch wenn er gerade irgendwo ist&#8230;ist er ganz nah&#8230;durch meine Adern flie&szlig;end&#8230;beide und ich muss absurd kichern, weil ich das so abartig sch&ouml;n finde.<br \/>Wir sehen uns um und denken die gleichen Gedanken. Ohne Frage. Komm n&auml;her Frau Viscardi, wir haben ein Geschenk f&uuml;r dich. Der Torri z&ouml;gling von di Arrezo sitzt neben uns&#8230;nur ein kleines St&uuml;ck..hin&uuml;ber ger&uuml;ckt&#8230;keine Chance h&auml;tte er. Nicht gegen unseren Hunger.<br \/>Gr&ouml;&szlig;enwahnsinnige parasiten und ein Raum voller vor&uuml;bergehender Wirte.<br \/>Lass uns spielen gehen Mutter.<br \/>Lass uns tanzen!<br \/>Gib dem Affen Zucker und werf Holz ins Feuer.<br \/>&ldquo; Was hat dir geholfen?&rdquo; Fragt Irgendwer.<br \/>&ldquo; Mutterliebe!&rdquo; Antworte ich irgendjemanden.<br \/>Und dann blicken wir auf und haben irgendwen zum fressen gern&#8230;der geht.<br \/>Wir kichern. Mutter und Kind. So nah. Wir sind uns so nah.<br \/>Mein K&ouml;rper erinnert sich immernoch ans gerade sterben und ich bin &uuml;berflutet mit wirren lustigen Gedanken die alle ganz unartig sind. Nein. Satt bin ich noch lange nicht.<br \/>Es ist ein Funke Vernunft, der mich davon abh&auml;lt &#8230; So ne Tradition nicht zu brechen.<br \/>Und diese absurde Lust an diesem Gef&uuml;hl, dieser Rausch in dem wir schwelgen. <br \/>Gef&auml;hrliches Spielchen.<br \/>Da stehen wir drei wieder beisamm&rsquo;.<br \/>Jagen gehen.<br \/>Lasst uns jagen gehen, spricht er und die Vorstellung mit diesen beiden, die wir sind zu laufen zu hetzen zu erlegen uns zu suhlen und zu s&auml;ttigen&#8230; Ist erregend, macht mich krank und wird mich heilen&#8230;. Wir eilen nach draussen.<br \/>Wir tanzen, rennen&#8230;bleiben stehen und warten, auf dass wir komplett sind&#8230;und spielen.<br \/>Kann sie riechen&#8230;ihren Hunger&#8230;von mir geschenkt&#8230;ihre helle Haut&#8230;wir fl&uuml;stern uns Dinge zu&#8230;kleine unanst&auml;ndige Geschichten, wie wir einander trinken, graumsame Versprechen in jeder Silbe&#8230;ich lese die Vibrationen ihrer Stimme, wenn sie lacht&#8230;meine Sinne umgarnend&#8230;mich ein lullend und ich schenke ihr jedes Streichen, jedes Kratzen zur&uuml;ck&#8230;es IST Wahnsinn&#8230;aber anders als sie alle denken&#8230;wundervoll&#8230;ich will mich nicht halten, aber ein jeder von uns dreien, die wir sind hat nur gerade genug f&uuml;r sich&#8230;gerade genug um nicht zu fallen&#8230; Nicht den Verstand zu verlieren&#8230;.So nah&#8230;nur millimeter von meinen Lippen&#8230;dann k&ouml;nnt ich nippen&#8230;ich bebe..ich lebe&#8230;wir leben&#8230;vibrieren&#8230;Worte die nicht mehr gesprochen werden&#8230;Verf&uuml;hrung in einer anderen Dimension&#8230;wollen, nicht d&uuml;rfen..das Denken, richtig lenken, aber sich verirrend&#8230;wir verwirren uns, das Denken verliert sich und ich will und werde nachgeben, so liebend und z&auml;rtlich wie nur ein Kind k&uuml;ssen kann, versinke ich in ihr, und sie in ihm und er in mir und wir sind nicht mehr drei sondern nur noch Malekin&#8230;<\/p>\n<p>&#8230;.Hand in Hand in Hand&#8230;Malekin zieht durchs Land&#8230;ein Verstand, eine Seele, in einem Blut, vereint&#8230;ziellos die Stra&szlig;en entlang&#8230;durch die Nacht&#8230;<br \/>&#8230;ein Innenhof&#8230;.ein Pavillion&#8230;.ein Brunnen&#8230;Malekin sitzt und wartet sich&nbsp; in seiner Einheit liebkosend&#8230;dann &ouml;ffent sich eine T&uuml;r..dann &ouml;ffnet sich ein Tor&#8230;und sie quellen hervor&#8230;schlafwandelnd&#8230;einer nach dem anderen&#8230;wir sind die G&ouml;tzen und sie bringen uns den Blutzoll den sie uns schulden&#8230;eine Million&#8230;ein jeder gibt von sich in diesen Brunnen und wir warten geduldig, bis sie beendet haben und unsere Zeit beginnt&#8230;in diesem Blut will ich ertrinken und darin baden und es dann saufen&#8230;wie die Tiere&#8230;gierig ..haltlos&#8230;vorn&uuml;bergebeugt suhlen wir uns in dieser roten Pracht und stillen unsere Gier&#8230;<\/p>\n<p>Mondkinder nennen sie uns. Die Verr&uuml;ckten. Wahnsinnig w&auml;ren wir &#8211; sagen sie. <br \/>Doch sie wissen Nichts. Nichts.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>03.05.2003 &nbsp; Mondkinder nennen sie uns. Die Verr&uuml;ckten. Wahnsinnig w&auml;ren wir &#8211; sagen sie. Doch sie wissen Nichts. Nichts. 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