{"id":21,"date":"2007-02-12T14:07:47","date_gmt":"2007-02-12T14:07:47","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=21"},"modified":"2011-12-28T17:29:48","modified_gmt":"2011-12-28T17:29:48","slug":"adjenna-dostojewski-jagd","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=21","title":{"rendered":"Adjenna Dostojewski &#8211; Jagd"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\"> Object Z12: Caleb Thompson, 28 Jahre alt. Blondes Haar. Blaue Augen. 1,80 m gro&szlig;. ca. 74 Kg.<br \/>Sportliche Figur.<br \/>Beruf: Vizechef bei Human Dynamics einer erfolgreichen Werbeagentur. <br \/>Stammt aus gutem Haus, verdankt seinen beruflichen Erfolg seiner Disziplin und Zielstrebigkeit.<br \/>Hobbies: Tiefseetauchen, Bungee Jumping, Billiard, Sprachen, Operette<br \/>Sexuelle Motivation: Dominant, w&auml;hlerisch.<\/p>\n<p>Caleb stand mit einem Freund an der Bar seines bevorzugten Clubs. Angenehme Atmosph&auml;re, h&uuml;bsche Menschen und dennoch stank es nicht nach Snobs. Zumindest nicht nach diesen Snobs die ihn ankotzten. Der Abend verlief wie viele Anderen auch, er und Josh lachten viel, viele Frauen die ihm zwei oder auch eindeutige Blicke zuwarfen. Obwohl sie durch die Bank sch&ouml;n anzusehen waren, langweilte es ihn. Es gab so viele von ihnen. Zu viele.<br \/>Kurzfristig &uuml;berrascht war er, als ein Mann in einem schwarzen Anzug und Knopf im Ohr auf ihn zu trat und ihn h&ouml;flich zu einem Gespr&auml;ch mit seiner Arbeitgeberin einlud. Da sie sich einen Lakaien wie diesen leisten konnte, nahm Caleb an, dass sie wohl wichtig war &ndash; vermutlich sogar keine Sekunde daran zweifelte, dass seine Neugier ihn dieses Angebot annehmen lassen w&uuml;rde.<br \/>Er erkl&auml;rte dem Lackaffen, ebenso h&ouml;flich, dass er kein Hund w&auml;re, der angelaufen k&auml;me, wenn man nach ihm riefe &ndash; und er freute sich, so er diese Worte seiner Arbeitgeberin ausrichten w&uuml;rde.<br \/>Das kurze Zaudern des Lakaien lie&szlig; ihn vermuten, dass er eine derartige Abfuhr noch nicht oft &uuml;berbringen musste und dieser Umstand hob seine Laune nochmal um ein paar Nuancen. Als Josh den Laden verlie&szlig;, weil er zu m&uuml;de war, zog Caleb sich zu den Billiardtischen zur&uuml;ck. <br \/>Dort war der Andrang nicht &uuml;berm&auml;&szlig;ig hoch, die meisten begeisterten Billiardspieler zogen es sicherlich vor in ein richtiges Studio zu gehen &ndash; doch f&uuml;r Caleb waren diese Tische gut genug, um nach ein zwei Bier noch eine ruhige Kugel zu schieben. <br \/>10 Minuten nachdem er zu spielen angefangen hatte, besetzte eine Frau den Tisch neben ihm<br \/>Eine von diesen zahllosen unglaublich gut aussehenden Frauen. Sie trugt ein schwarzes Kleid mit spagetthi tr&auml;ger &#8211; h&uuml;bsch aber nicht billig. Ihr langes Haar war offen und sie bewegte sich auf eine Art und Weise die deutlich machte, dass sie um ihr gutes Aussehen wusste.<br \/>An diesem Punkt verlor er bereits das Interesse an ihr.<br \/>Vermutlich w&auml;re es nie wieder aufgekeimt, h&auml;tte sich nicht ein Anderer Mann dazu entschlossen sie anzusprechen. Bemerkenswert tumb.<br \/>Er z&ouml;gerte gute 15 Minuten, bis er sich schlie&szlig;lich an ihren Tisch wagte um sie mit den Worten.<br \/>&bdquo;Na sch&ouml;ne Frau, wollen wir ein Spielchen wagen?&ldquo; zu begr&uuml;&szlig;en.<\/p>\n<p>Caleb z&ouml;gerte seinen Sto&szlig; etwas heraus um das Szenario unauff&auml;llig zu beobachten.<br \/>Die Dunkelhaarige Frau, die gerade auf unversch&auml;mt laszive weise &uuml;ber den Tisch gebeugt ihren Sto&szlig; vollendete, betrachtet die Kugeln auf ihren Tisch und erst als die letzte in ihrer Bewegung inne hielt, wandte sie sich an den Mann der sie angesprochen hatte.<br \/>&bdquo;&#8230;ist das alles was du an Kreativit&auml;t zu bieten hast, oder kommt da noch mehr?&ldquo; fragte sie &ndash; eher locker von der Zunge.<br \/>Der Mann war deutlich irritiert, sch&uuml;ttelte den Kopf und erwiderte.<br \/>&bdquo;..&auml;hm..entschuldigung&#8230;&ldquo;<br \/>Im Gegenzug, zog sie die Augenbraue hoch, ein Ausdruck von Langweile schlich sich in ihr Gesicht und die n&auml;chsten Worte waren deutlich k&uuml;hler.<br \/>&bdquo;&#8230;offebar nicht.&ldquo; damit wandte sie sich auch wieder ihrem Spiel zu ohne dem bedr&ouml;ppelt da stehendem Mann noch eines Blickes zu w&uuml;rdigen, als dieser bemerkte, dass er sich zum Idioten machte suchte er das weite.<br \/>Caleb schmunzelte und versenkte die schwarze Kugel auf seinem Tisch.<br \/>2 Spiele sp&auml;ter geschah, was eben manchmal geschieht, wenn von einem Billiardtisch zum n&auml;chsten nicht gen&uuml;gend Platz ist, als er mit dem Queue ausholte um Schwung f&uuml;r seinen Sto&szlig; zu nehmen, stie&szlig; er Hintern der guten Frau neben ihm zu sammen und versaute daraufhin geh&ouml;rig die Ablage. Dabei war der Abend so nett gelaufen. Und nur weil sie h&uuml;bsch war, musste sie nicht denken, dass er sie mit Samthandschuhen behandeln w&uuml;rde.<br \/>So fuhr er rum und sie an.<br \/>&bdquo; Herrgott, von einer h&uuml;bschen Frau wie dir, k&ouml;nnte man eigentlich erwarten, dass sie nicht wie eine Bauernmagd um den Tisch trampelt. Ohne Hirn und ohne Verstand.&ldquo;<br \/>Die Frau tat einen Augenblick lang nicht, dann drehte sie sich um und sah ihn k&uuml;hl an.<br \/>&bdquo;&#8230;und von einem jungen Mann wie dir, w&auml;re es wohl nicht zuviel verlangt, wenn er mit seinem Stecken umgehen k&ouml;nnte&#8230;&ldquo;<br \/>In ihrem Blick fand er die Zweideutigkeit, die man in ihre Worte interpretieren k&ouml;nnte nicht, aber die Art und Weise wie sie ihn ansah, regte sofort seinen Widerstand. Sie war nicht nur h&uuml;bsch, sondern ziemlich von sich eingenommen.<br \/>Er l&auml;chelte schal und seine Stimme klang dementsprechend abf&auml;llig.<br \/>&bdquo;&#8230;was ist der Spruch billig&#8230;&ldquo;<br \/>Ihre gr&uuml;nen Augen blitzen, es sah..h&uuml;bsch aus, dann sah er sich von ihr demonstrativ gemustert bis sie in seine Augen zur&uuml;ckfand.<br \/>&bdquo;..wenn ich dich so anseh, versteh ich auch gleich warum du dich mit billig so auskennst.&ldquo;<br \/>Gift.<br \/>Er begann sich zu am&uuml;sieren, obgleich es sich nicht in seiner Mimik widerspiegelte, stattdessen musterte er sie nun ebenso, wie sie es eben mit ihm tat.<br \/>&bdquo;&#8230;und wenn dein Rock noch ein St&uuml;ck k&uuml;rzer w&auml;r, w&auml;rst du genau meine Kragenweite.&ldquo;<br \/>Ihre Augen verengten sich eine Kleinigkeit, beinahe als wolle sie jetzt b&ouml;se werden, dann jedoch l&auml;chelte sie..nicht viel, aber sie l&auml;chelte und ihre Stimme klang samtweich und absolut selbstsicher, als sie erwiderte:<br \/>&bdquo;&#8230;das bin ich doch auch so.&ldquo;<br \/>Und sie hatte Recht damit. Caleb musste schmunzeln.<br \/>Er nahm sein Bier, trank einen Schluck, deutet mit der Flasche auf seinen Tisch und sagte:<br \/>&bdquo;Du schuldest mir ein Spiel meine Liebe, f&uuml;r den versauten Sto&szlig; von eben.&ldquo;<br \/>Daraufhin l&auml;chelte auch sie.<br \/>&bdquo;&#8230;sei froh, sonst h&auml;ttest du keine Ausrede noch ein wenig Zeit mit mir zu verbringen.&ldquo;<\/p>\n<p>Caleb verlegte sein Bier an ihren Tisch und w&auml;hrend er die Kugeln aufstellte erw&auml;hnte er ganz nebenbei: &bdquo; Du h&auml;ttest sch&ouml;ne Augen, wenn du sie nicht so ma&szlig;los &uuml;berschminken w&uuml;rdest..&ldquo;<br \/>Als h&auml;tte sie ihn nicht geh&ouml;rt ging sie ans Andere Ende des Tisches und beugte sich hinab um die Weisse Kugel f&uuml;r den Anstoss anzuvisieren. <br \/>&bdquo;&#8230;und du h&auml;ttest Charme&#8230;&ldquo; begann sie &#8230;nahm schwung und mit einem lauten &#39;klack&#39; stoben die Kugeln auseinader, dann stellte sie den Queue vor sich auf den Boden, dann sah sie Caleb an und vollendete ihre Erwiderung. &bdquo;&#8230;wenn du nicht so beschissene Komplimente machen w&uuml;rdest.&ldquo;<br \/>Und wieder war es an ihm zu schmunzeln und auch in ihren Blicken fand er ihr Gefallen, an diesen Dialogen. <br \/>Das Spiel jedoch verlief nahezu schweigsam. Er wollte sie nicht untersch&auml;tzt haben und er wollte keinesfalls verlieren. Nicht gegen diese Frau. Sie &ndash; sah zweifelsohne toll aus, in allerlei Posen an diesem Tisch, aber er hatte zuviele sch&ouml;ne Frauen gesehen um sich davon ablenken zu lassen und soweit er es nachvollziehen konnte, lie&szlig; sie sich nicht dazu herab besonders f&uuml;r ihn zu posieren. So als h&auml;tte sie es gar nicht n&ouml;tig.<br \/>Vielleicht h&auml;tte sie es doch tun sollen, denn schlussendlich gewann Caleb, wenn auch knapp. So war er es, der als Erstes seine letzte Kugel versenkte.<br \/>Und er lie&szlig; es sich nicht nehmen, etwas Salz in diese Wunde zu streuen. So l&auml;chelte er sie g&ouml;nnerhaft an.<br \/>&bdquo;&#8230;du spielst gut&#8230;&#8230;&#8230;..aber nicht gut genug f&uuml;r mich.&ldquo;<br \/>Sie sah auf und ihn an mit diesen gr&uuml;nen Augen und er musste kurz dar&uuml;ber nachdenken, dass man ihnen zuliebe vielleicht wirklich schwach werden k&ouml;nnte, doch wenn man einmal damit anfing.<br \/>Er beobachtet wie sie den Tisch umrundete &ndash; ein Gedicht, es machte Freude beim zusehen. Vor ihm blieb sie stehen. <br \/>Nicht zu nah.<br \/>Aber auch nicht weit.<br \/>Sie sah zu ihm auf und l&auml;chelte ein wenig geschlagen und doch auch garnicht. Ihre Stimme klang leise und dunkel, als spr&auml;che sie nur f&uuml;r ihn.<br \/>&bdquo;Ein jeder hat seine  Begabung &ndash; deine liegt offensichtlich &#8230;&#8230; auf dem Billiardtisch.&ldquo;<\/p>\n<p>Caleb musste&#8230;er musste antworten bevor er weiter dar&uuml;ber nachdachte, es war zu sch&ouml;n, er grinste jungenhaft und erwiderte.<br \/>&bdquo;&#8230;na auf dem Billiardtisch hast du bestimmt auch so deine Begabung&#8230;&ldquo;<\/p>\n<p>Ihr Blick war &ndash; beeindruckend kalt. Das Gr&uuml;n, so k&uuml;hl Diese Mimik voller unersch&uuml;tterlicher Selbst&uuml;berzeugung, verpackt in diesem K&ouml;rper. Es machte ihn an. <br \/>Sie l&auml;chelte schmal, sah ihm in die Augen und sagte:<br \/>&bdquo;..davon&#8230;tr&auml;umst du.&ldquo;<\/p>\n<p>Eigentlich w&uuml;rde er etwas lockeres antworten, wie &#39; ja klar&#39; oder &#39; wer nicht&#39; , aber die Art und Weise wie sie diese Worte betonte, machten ihm klar, dass es ihr absoluter Ernst war. Keine Show, kein Spiel &ndash; sie war der ernsthaften &Uuml;berzeugung, dass er &#8211; niemals in die Verlegenheit kommen w&uuml;rde sie zu nehmen.<br \/>Das war der Moment, in dem ihm klar wurde, dass er diese Frau wolle &ndash; diese und keine Andere.<br \/>Demensprechend gestatte er seiner Mimik den n&ouml;tigen Ernst, als er einen Schritt um den Anderen vorw&auml;rts ging &ndash; ein Schritt um den Anderen den sie zur&uuml;ckwich. Nicht wie in Angst, er wusste sie hatte keine Angst. Es war ein Tanz und er hatte soeben begonnen die F&uuml;hrung zu &uuml;bernehmen. Als die Wand in ihrem R&uuml;cken sie stoppte, dr&auml;ngte er sie mit seinem Leib daran.<br \/>Sie holte Luft, als ringe sie um Haltung. Seine Muskulatur spannte sich, bereit sie mit Nachdruck an der Wand zu halten.<br \/>&bdquo;&#8230;tu nicht so, als w&uuml;rde ich dich nicht anmachen..&ldquo; raunte er ihr zu und ihm war, als w&uuml;rde sie sich unter seinen Worten leise winden.<br \/>&bdquo;&#8230;oder willst du mir wei&szlig; machen, ich gefiele dir nicht?&ldquo;<br \/>Seine rechte Hand legte sich an ihre H&uuml;fte&#8230;bestimmend, als w&auml;re sie bereits sein.<br \/>Ihre Stimme klang leise aber deutlich.<br \/>&bdquo;&#8230;du gef&auml;llst mir&#8230;&ldquo; bejahte sie und dennoch war in diesen Worten nicht das zu finden, wonach er strebte, obwohl er es vielleicht doch lieber nicht finden wollte. <br \/>Er konnte ihr Aufgeben nicht heraush&ouml;ren.<br \/>So stellte er seinen Kopf schr&auml;g, beugte sich n&auml;her, bis er ihre Worte von ihren Lippen h&auml;tte trinken k&ouml;nnen, ohne sie jedoch g&auml;nzlich zu ber&uuml;hren. Ihr Atem ging merklich und er fl&uuml;sterte.<br \/>&bdquo;..willst du mich nicht k&uuml;ssen?&ldquo; Und bei jedem Worte striffen seine Lippen an den ihren vorbei. Wieder holte sie Luft. Ihm schien es wie die Suche nach Halt, das schinden von Zeit. Dann legte sich auch ihr Kopf schr&auml;g, als w&uuml;rde sie sogleich der Versuchung unterliegen und ihm einen Kuss rauben. Doch stattdessen glitt ihr Kopf seitw&auml;rts, ihre unterlippe striff an seiner Wange vorbei, bis sie schlie&szlig;lich an seinem Ohr angelangt war.<br \/>&bdquo;..nein&#8230;&ldquo; fl&uuml;sterte..nein..hauchte sie. &bdquo;&#8230;k&uuml;ssen&#8230;&#8230;..will ich dich nicht&#8230;&ldquo;<br \/>Es war die Option, die sie mit diesen Worten er&ouml;ffnete, die seinen K&ouml;rper Verrat an ihm &uuml;ben lie&szlig;. Ohne dass er es unterbinden h&auml;tte k&ouml;nnen zeichnete sich einer ob ihrer N&auml;he nur schwer zu ignorierende Erektion ab. <br \/>Caleb schloss f&uuml;r einen Augenblick die Augen und hasste sich f&uuml;r sein Mann sein, daf&uuml;r &ndash; dass sie jetzt zweifelsfrei wusste&#8230;.<br \/>Und wie er es nicht anders erwartete, wich sie zur&uuml;ck und als er die Augen &ouml;ffnete sah er sie l&auml;cheln. Ihm verdeutlichend, dass sie nicht einmal so tun w&uuml;rde, als h&auml;tte sie es &uuml;bersehen.<br \/>Er l&auml;chelt selbstsicher.<br \/>&bdquo;&#8230;ich freu mich immer wieder, fest zu stellen, dass ich nicht schwul bin..&ldquo;<br \/>..und sie erwiderte sein L&auml;cheln.<br \/>&bdquo;&#8230;mich freut das ebenso&#8230;&#8230;&#8230;ich m&ouml;chte jetzt mit dir allein sein.&ldquo;<\/p>\n<p>An einem Anderen Tag, w&auml;re ihm das vielleicht zu schnell gegangen, doch sein Wille diese Frau zu haben, war ihm mehr, also l&auml;chelte er als sie ihn sacht weg schob. Er bezahlte die Rechnung und folgte ihr nach draussen in eine schwarze Limousine. Der Typ der ihr und ihm die T&uuml;r &ouml;ffnete kam im bekannt vor, aber er konnte es auf Anhieb nicht einordnen.<br \/>Die Fahrt verlief &auml;hnlich wie das Billiardspiel. Vorwiegend schweigend um dem jeweils Anderen nicht vielleicht einen Vorteil zu verschaffen.<br \/>Der Wagen brachte sie zum Excelsior Hotel, es war keines der g&uuml;nstigeren Hotels in New York. Aber es wunderte ihn nicht, eine Frau mit einer derartigen Selbstsicherheit, war zweifelsohne auch im Beruf erfolgreich.<br \/>Es irritierte ihn, dass er nicht mit ihr allein ging, sondern im Abstand von wenigen Schritten von zwei M&auml;nnern die offenbar Leibw&auml;chter Charakter hatten verfolgt wurden. Sie sprach nicht dar&uuml;ber, er fragte nicht danach.<br \/>Mit ins Zimmer w&uuml;rden sie schon nicht kommen.<br \/>Und wie erwartet bezogen die beiden vor der Suite Stellung.<br \/>Die Suite war luxuri&ouml;s eingerichtet, eigenes Wohnzimmer, eigenes Schlafzimmer, ein gro&szlig;es Bad und ein eigenes kleines Arbeitszimmer. Es war nur so verdammt altbacken, dass er &ndash; niemals ein Zimmer hier genommen hatte. <br \/>Die Dunkelhaarige, ihm fiel auf, dass er immernoch nicht nach ihrem Namen gefragt hatte, stand an der T&uuml;r zum Schlafzimmer und sah ihn auf eine Art und weise an, die er nicht einsch&auml;tzen konnte. Es verunsicherte ihn sogar und tats&auml;chlich genoss er es. Er w&uuml;rde sie nicht nach dem Namen frage, stattdessen kam er zu ihr, sie schob die T&uuml;r auf, ihn anl&auml;chelnd und als er in der T&uuml;r stand und ins Schlafzimmer blickte &ndash; wunderte er sich dann doch.<\/p>\n<p>Am Boden des Schlafzimmers kniete eine &uuml;beraus attraktive Blondine, schlanker Natur mit &uuml;ppigen festen Br&uuml;sten und einem breiten Halsband umgelegt.<br \/>Er schalt sich selbst einen Narren. Es war so gut gelaufen, dass er damit h&auml;tte rechnen m&uuml;ssen, dass noch ein Haken k&auml;me. Vielleicht war sie ein Domina, der Gedanke allein&#8230;. oder sonst auf irgendwas verkorkstes Scharf.<br \/>So klang seine Stimme deutlich abwertend.<br \/>&bdquo;&#8230;was wird das wenns fertig ist?&ldquo;<br \/>Er f&uuml;hlte die Finger seiner Begleitung auf seinem R&uuml;cken, angenehm, als spielte sie ein Instrument. Die Finger glitten in den Kragen seines Hemdes und zogen ihn etwas runter &ndash; weich und dennoch irgendwie unanst&auml;ndig, die Blondine kroch auf ihn zu.<br \/>&bdquo;..wohohoa&#8230;macht halblang ihr zwei&#8230;&ldquo; widersprach er, doch seine Stimme klang rauh. Er wollte nicht einfach weglaufen, wie ein kleiner Junge, der sich von zwei Frauen den Schneid abkaufen lie&szlig;, doch wollte er ebenso nicht, Teil eines Theaterst&uuml;ckes sein, &uuml;ber das nicht er die Kontrolle hatte. <br \/>Die H&auml;nde der Dunkelhaarigen glitten unter seinen Armen nach vorne- die Kn&ouml;pfe seines Hemdes &ouml;ffnend. Ihre Fingern&auml;gel hinterlie&szlig;en ein angenehmes Kribbeln auf seiner Haut, das nach mehr verlangte. Im gleichen Augenblick machte sich das blonde Gesch&ouml;pf daran seine Hose zu &ouml;ffnen und ihm dienlich zu sein, so wie es viele M&auml;nner m&ouml;gen.<\/p>\n<p>Irgendwo in ihm regte sich noch Protest, aber etwas anderes in ihm fragte, was er wohl zu verlieren h&auml;tte und da er darauf keine richtige Antwort hatte, entschloss er sich, dieses eine mal, die Dinge einfach geschehen zu lassen.<br \/>Ein folgenschwerer Entschluss.<br \/>W&auml;hrend er noch das Tun der Blonden genuss, f&uuml;hlte er die Lippen der Dunkelhaarige an seinem Hals &ndash; dann verlor er seine Welt.<\/p>\n<p><em>Ein Mann mit einem schwarzen Anzug und einem Knopf im Ohr trat zu Adjenna die sich in einem Separee etwas abseits des allgemeinen Getummels befand. Sie trug ein Cocktailkleid, lange schwarze Handschuhe auf welchen das Diamantene Armband sehr gut zur Geltung kam. Ihre Haare waren wie so oft hochgesteckt. Sie wirkte elegant. <br \/>Als sich ihr Leibw&auml;chter n&auml;herte sah sie zu ihm, erwartungsvoll.<br \/>Dieser z&ouml;gerte kurz, r&auml;usperte sich.<br \/>&bdquo; Verzeihung, Miss Dostojewski &ndash; ich soll ihnen ausrichten, er w&auml;re kein Hund der gelaufen k&auml;me, wenn man ihn ruft&#8230;&ldquo;<br \/>Seine Stimme klang belegt, wohl weil er bef&uuml;rchtet, die Strafe w&uuml;rden den &Uuml;berbringer dieser Nachricht treffen und er wollte nicht, dass seine Herrin ungelaunt w&auml;re. Doch diese l&auml;chelte.<br \/>Nicht boshaft, oder kalt &ndash; nein es wirkte erfreut.<br \/>&bdquo;Sehr sch&ouml;n&#8230;&ldquo; erwiderte sie, und entledigte sich ihrer Handschuhe, den Diamanten und den Haarnadeln die ihr Haar beieinander hielten.<br \/>&bdquo;Warten sie draussen auf mich, ich werde in knappen eineinhalb Stunden in  seiner Begleitung zum Wagen zur&uuml;ck kehren.&ldquo;<br \/>Der Mann im schwarzen Anzug nickte und zog sich zur&uuml;ck.<\/em><\/p>\n<p>Als Caleb am fr&uuml;hen Abend des n&auml;chsten Tages erwachte f&uuml;hlte er sich wie ger&auml;dert. Alles an ihm tat weh, er hatte Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, jede Muskelfaser seines K&ouml;rpers war verspannt. Sein Kreislauf beim Teufel als h&auml;tte er seit Tagen nichts getrunken. Die M&uuml;digkeit war gro&szlig;, aber ein Blick auf die Uhr lie&szlig; ihn wissen, dass er aufstehen musste.<br \/>Es dauert einige Zeit bis er sich orientiert hatte.<br \/>Er lag im Schlafzimmer dieses Hotels, in das ihn gestern die Dunkelhaarige gebracht hatte. Doch von ihr war keine Spur.<br \/>Nicht von ihr und auch nicht von der Blonden?<br \/>Ihm war so &uuml;bel, dass er sogar in Betracht zog das alles getr&auml;umt zu haben.<br \/>Es lag auch nichts in den R&auml;umen dass auch nur einen Hinweis darauf gegeben h&auml;tte, dass er nicht absolut allein in dieser Suite gewesen w&auml;re.<br \/>Eine gute Stunde sp&auml;ter hatte er sich soweit zu den Lebenden durchgek&auml;mpft, dass er es bis zur Rezeption hinab schaffte, um sich dort nach der Frau zu erkundigen, mit der er gestern Abend hier angekommen war.<br \/>Doch niemand konnte sich an so eine Frau erinnern. Das Zimmer, war auf ihn selbst gemietet, bezahlt mit seiner Kreditkarte und auf der Rechnung fand er seinen Unterschrift.<br \/>Etwas in seinem Hinterkopf lie&szlig; ihn wissen, dass etwas, ganz und gar schief gelaufen war.<br \/>Auch wenn er sich an nichts nach der Blondine erinnern konnte.<\/p>\n<p><em>Er war Mann. Ob er wollte oder nicht war er Mann. Und als Sklave seiner Gene, sagte er nicht nein, als Sybill zu seinen F&uuml;&szlig;en begann ihn von Adjennas treiben abzulenken. Nicht das es notwendig gewesen w&auml;re, er h&auml;tte wohl auch so still gehalten.<br \/>Doch Adjenna mochte den Geschmack von Erregung im Blut, sie war sich nur bei weitem zu gut, sich daf&uuml;r von einem Menschen ber&uuml;hren zu lassen. So lie&szlig; sie Sybill einen Vorsprung und trieb dann ihre F&auml;nge unter seine Haut um einen, vielleicht zwei Schlucke zu trinken. Nicht mehr. Denn es w&auml;re nur der Anfang.<br \/>Gel&auml;hmt und bet&auml;ubt von dem Rausch der Ekstase, konnte sich der junge Mann nicht wirklich wehren als zwei weitere Personen die Szene betraten, den Arm des Junges fachm&auml;nnische abbbanden und ihm eine Injektion verpassten.<br \/>Heroin.<br \/>Nicht soviel, dass der Schuss golden w&uuml;rde.<br \/>Aber sicherlich auch nicht zu wenig.<br \/>Schlie&szlig;lich war es Adjennas erkl&auml;rtes Ziel, den heutigen Abend mit einer Besonderheit zu zelebrieren, die sie sich manchmal g&ouml;nnte.<br \/>Sie mochte die wenigen Momente in ihrer Existenz, in welcher sie sich es erlaubte die Kontrolle sinken zu lassen.<br \/>Sie mochte den Geschmack von Erniedrigung und Scham.<\/em><\/p>\n<p>Als Caleb sich abwandte machte ihn der Portier darauf aufmerksam, dass man ein etwas f&uuml;r ihn hinterlassen hatte. Offenbar ein Geschenk, eingewickelt in schwarzem papier und umwickelt mit einer roten Schleife. Es war nicht sonderlich gro&szlig;, wie eine DvD H&uuml;lle oder ein Computerspiel. Etwas an diesem Geschenk beunruhige ihn, auch wenn er es nicht ganz fassen konnte. Er bezahlte die Rechnung und lie&szlig; sich mit einem Taxi zu dem Club zur&uuml;ck fahren. Dort stieg er in seinen Wagen, fuhr nach Hause. Er warf sich ein paar Vitamine ein, trank einen Saft. Er nahm eine Aspirin und heissen Bad mit kalter Dusche hinterher.<br \/>Dann, als all dies getan war, begab er sich zu seinem Dvd Player. Neben ihm lag eine schwarze Schatulle.<br \/>Er h&auml;tte nicht erkl&auml;ren k&ouml;nnen, warum es ihm so widerstrebte die kleine Scheibe einzulegen.<br \/>Die ersten zwei Minuten war alles schwarz, dann h&ouml;rte er seine eigene Stimme leise St&ouml;hnen. Genussvoll, aber auch etwas dass ihm den Magen verdrehen wollte lag darin.<br \/>Als das Bild mit einem Mal an sprang sah er eine lackierte Kirschholzfarbene Fl&auml;che, die er auf Anhieb nicht einordnen konnte. Nur die Laute die seiner Kehle entsprangen.<br \/>Die Kamera schwenkte ein wenig nur, auf sein Gesicht, das von Lust, aber auch Schmerz verzerrt war, mit dem Kinn auf der Fl&auml;che liegend, die sich als eine Art schreibtisch darstellte.<br \/>Caleb bekam ein mulmiges Gef&uuml;hl im Bauch.<br \/>&#8230;..&ldquo;&#8230;Willst du mehr&#8230;Caleb?&ldquo; fragte eine dunkel Frauenstimme, und er sah sich nicken und h&ouml;rte sich betteln &ndash; um mehr. Dann begann sein Kopf vor und zur&uuml;ck zu rucken, die Kamera zoomte weg und gestattete Caleb den Blick auf sich im Ganzen.<br \/>Er war nackt, auf einem Schreibtisch dargelegt und hinter ihm, stand&#8230;<br \/>Caleb st&uuml;rzte weg vom Fernseher, stolperte in die Toilette und &uuml;bergab sich.<\/p>\n<p><em>Adjenna sa&szlig; in dem &uuml;beraus bequemen Sessel, der zu diesem Schreibtisch geh&ouml;rte. Eine Hand lag auf der lehne des Sessels, als m&uuml;sse dieser festgehalten werden.<br \/>In der Anderen Hand hielt sie einen kleinen d&uuml;nnen Schlauch, wie eine Zigaretten spitze. Das Ende des Schlauches m&uuml;ndete in einer kleinen Kan&uuml;le und die Kan&uuml;le endete im Hals Calebs, der vor&uuml;bergebeugt vor ihr auf dem Schreibtisch lag und die Behandlung ertrug die sie ihm angedeihen lie&szlig; um die geschmacklichen Nuancen zu erschaffen, die sie so sch&auml;tzte.<br \/>Es war nur wenig Blut, dass durch den Schlauch kam, das war n&ouml;tig um die Halsschlagader lange verwenden zu k&ouml;nnen. War man zu gierig, nahm man zuviel schlossen sie sich um massiven Blutverlust zu vermeiden. Doch Adjenna war gen&uuml;gsam.<br \/>Sie w&uuml;rde es Stundenlang genie&szlig;en, sein Leid zu Kosten, seine Scham, seine Tr&auml;nen, seine Hilflosikeit und den Hass auf sich selbst, dass er trotz alledem immernoch Lust empfand.<br \/>Sie sa&szlig; ihm gegen&uuml;ber, sein Gesicht stets im Blickfeld, und wann immer er ausah, als w&auml;re er gerade noch ein wenig mehr bewegt als eben, f&uuml;hrte sie den Schlauch zwischen ihre Lippen und sog sich seine Gef&uuml;hle in ihre Kehle.<br \/>Irgendwann, wurde er m&uuml;de, ob den Drogen, den Blutverlust und der Anstrengung &#8211; er schloss die Augen und verpasste so den Moment, in dem auch Adjenna erlag.<br \/>Der Augenblick indem ihr Kopf nach hinten sank, &uuml;ber die Lehne des Sessels hinweg. Ihr Haar darum bem&uuml;ht den Boden zu greifen. Ihr K&ouml;rper wand sich etwas, als w&uuml;rde sie liebkost von unsichtbaren H&auml;nden &ndash; der Augenblick in dem Adjenna die Augen schloss und sich der Droge in seinem Blut hingab, in dem wissen, dass es lange lange Zeit vorhalten m&uuml;sste.<\/em><\/p>\n<p>Nachdem Caleb sich die Seele aus dem Leib gekotzt hatte, nahm er angewidert die DVD aus dem Player und wollte sie in die H&uuml;lle zur&uuml;ck stecken um beides daraufhin zu vernichten. Als eine kleine Karte aus dem Inlay fiel.<br \/>Obwohl er es nicht wollte, &ouml;ffnete er sie uns las.<\/p>\n<p>&bdquo;Ein jeder hat seine  Begabung &#8230;&ldquo; <\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Object Z12: Caleb Thompson, 28 Jahre alt. Blondes Haar. Blaue Augen. 1,80 m gro&szlig;. ca. 74 Kg.Sportliche Figur.Beruf: Vizechef bei Human Dynamics einer erfolgreichen Werbeagentur. Stammt aus gutem Haus, verdankt seinen beruflichen Erfolg seiner Disziplin und Zielstrebigkeit.Hobbies: Tiefseetauchen, Bungee Jumping, &hellip; <a href=\"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=21\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[],"class_list":["post-21","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-vampire"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=21"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":238,"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21\/revisions\/238"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=21"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=21"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=21"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}