{"id":70,"date":"2008-01-19T22:49:10","date_gmt":"2008-01-19T22:49:10","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=70"},"modified":"2011-12-28T17:29:50","modified_gmt":"2011-12-28T17:29:50","slug":"dont-like-drugs","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.portrait-of-a-shadow.de\/?p=70","title":{"rendered":"Don&#8217;t like Drugs?"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">Atmen.<br \/>Ein Traum beginnt mit einem tiefen Einatmen. Dies allein ver&auml;ndert Alles.<br \/>Meine Augen sind geschlossen&#8230;ich entsinne mich noch Sekunden davor. Da war ein leises Knistern in der Luft, dann wurde es heiss&#8230;dann nah&#8230;und dann&#8230;<br \/>&#8230;atmen.<br \/>Ein tiefer Atemzug und meinen Leib &uuml;berzieht es mit einer G&auml;nsehaut. Es beginnt in meinem Nacken, f&uuml;hlt sich an, als z&ouml;ge jemand einen meiner unz&auml;hligen Nervenf&auml;den aus meiner Wirbels&auml;ule. Ein Gef&uuml;hl, dass mir durch und durch geht&#8230;dabei ist es doch nur ein Atemzug.<br \/>Kann denn atmen S&uuml;nde sein?<br \/>Ich kenne diesen Geruch. Erkenne ihn, doch das sind nur Eindr&uuml;cke im Hintergrund, obgleich essentiell ist es mir nichtig dar&uuml;ber nachzudenken. Ich muss nicht denken.<br \/>Ich muss nur erleben.<br \/>Mein Puls steigt, meine Wahrnehmung verschiebt sich&#8230;reduziert sich auf das was mich in diesem Augenblick bewegt.<br \/>Die Zeit ver&auml;ndert sich&#8230;meine Bewegungen sind langsamer&#8230;gesch&auml;hen sie schneller, best&uuml;nde die Gefahr, dass ich eine Einzelheit &uuml;bersehe&#8230;verpasse. Ein leises Schlucken, das Ger&auml;usch&#8230;wenn Lippen sich &ouml;ffnen und den n&auml;chsten Atemzug ank&uuml;ndigen.<br \/>I dont like the drugs?<br \/>Die echte Welt entzieht sich mir und es ist nur mehr diese Droge, die meinen Verstand einnimmt, die macht, dass ich mich fallen lasse&#8230;mich gebe ohne mich zu verlieren&#8230;wie absurd. Wie wundervoll berauschend absurd. <br \/>Ich atme ein. Odem ist ein Lebensgeist&#8230;nein? Ich schmecke ihn und er belebt mich und ich f&uuml;hle wie meine Fingerspitzen zu kribbeln beginnen. Ich kenne dieses Gef&uuml;hl&#8230;wenn ich mit den H&auml;nden sehen kann&#8230;f&uuml;hlen kann, was niemand gesprochen hat.<br \/>In meinem K&ouml;rper ver&auml;ndert sich etwas, beginnt etwas zu erwachen. Eingehauchtes Leben. Auch das ist mir altbekannt und ich heisse es Willkommen, wie eine lang vermisste Erinnerung.<br \/>Manchmal bedarf es eines Rausches, um klar zu werden. Paradoxe Welt.<br \/>Ich nehme mich in einer Intensit&auml;t wahr, wie schon lange nicht mehr, als h&auml;tte ich bis zu eben jenen Punkt in einer Traumwelt verbracht, um mich davor zu sch&uuml;tzen, die echte zu vermissen. Perfekt ausgekl&uuml;gelte Systeme, die beweisen, was der Denker denkt.<br \/>Sonnenklar ist mir in diesem Sinnesnebel, was richtig ist und falsch. Was sein darf und was nicht.<br \/>Einigkeit. Da ich atme und rieche und erlebe in aller Richtigkeit, bin ich mit mir im Reinen.<br \/>Als der Rausch abgeklungen ist, erz&auml;hlt mir die Uhr, wie verschoben die Welt ist.<br \/>Was mir in meiner Welt ein halbes Leben dauerte, war in der echten Welt nur eine halbe Nacht und diese halbe Nacht waren doch eigentlich nur Atemz&uuml;ge.<br \/>Echtes, intensives, atmen&#8230;macht den Kopf frei.<br \/>Ich f&uuml;hle mich wach und gut.<br \/>Alles beginnt und alles endet, zur richtigen Zeit am richtigen Ort, dass nennt man Schicksal..nein?<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Atmen.Ein Traum beginnt mit einem tiefen Einatmen. Dies allein ver&auml;ndert Alles.Meine Augen sind geschlossen&#8230;ich entsinne mich noch Sekunden davor. 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