Amaranth

Deine Seele, die ich wähle, quält mich nächtlich immerfort,
verdorrt ist , was ich aus mir schäle,
verdorben seit dem ersten Mord.

Deine Nähe, die ich sehe, wehe mir, denn du bist mein,
und ich dein, selbst wenn ich gehe
bin ich nie einsam und allein.

Deine Triebe, die ich liebe, schiebe ich in meinen Leib,
verbleib dort ewig, denn ich lüge,
nichts was mich von dir befreit.

…und die Moral aus der Geschicht'
was du nicht willst, dass friss auch nicht!

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Haut auf Haut (unvertont)

Haut an Haut, scheint so vertraut, geklaut und trügerisch zugleich,
wie weich und zärtlich muss es sein sich dieser Wärme hinzugeben,
nicht zu denken, nur zu leben,
obgleich ich dieses Sehnen kennen – tät – ich mich leicht darin verennen,
doch zu erkennen ist nicht schwer – für mich – denn leer und seltsam wär, was bliebe
– darum verliebe ich mich nicht

ICH kann es steuern. ICH kann es lenken
Wie oft will ich daran denken?
Wie oft lasse ich mich gehen?
Wohin das führt kann ich schon sehen…

Kenn die Gedanken, kenn die Gefühle,
wie strömendes Wasser eine Mühle weiter antreibt immerzu –
und im nu….
… Fühlt man sich hinweggerissen unfähig nicht zu vermissen was man niemals kostend war,
wie wunderbar stellt man sich vor, Ein Tor, wie dumm sowas zu glauben,
dabei zu rauben , den Verstand, den Schlaf, die Fähigkeit vernunft zu üben
– darum will ich mich nicht verlieben

ICH kann es steuern. ICH kann es lenken.
Wie oft will ich an dich denken?
Wie oft lasse ich mich gehen?
Wohin das führt ist leicht zu sehen…

Ich seh dich an und wünsche mir
Ich wär dir nah, so nah bei dir
Wie mein Bild in deinen Augen
Doch wieviel kann dies Wünschen taugen?

Haut auf Haut, scheint so vertraut –
so laut, unhörbar diese Gier, es schreit in mir die süße Qual,
ich hab dich Wahl – mich diesem Wünschen hinzugeben,
nicht zu denken – nur zu leben
Doch!
Wenn ich will, dann bin ich leer
Keine Gier, kein leiden mehr
Denn nichts von alledem ist wahr
Ich sehe klar was mir geschieht…
…ist nur eine illusion, die Fusion zweier Gedanken,
die mit beinah ernstlich krankem Trieb forcieren – was nicht sein darf
Ich bist kein Schaf und hab die macht mich zu Entscheiden…
Will ich leer sein oder leiden?

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Wahrheiten

Ich wünsche mir, nur einen…
Einen Blick von dir,
der alle Lügen weichen lässt,
der leis‘ sagt wer du wirklich bist
der meinen hält
der mir verfällt
der zeigt, dass du auch mich vermisst.

Ich wünsche mir, nur einen…
Einen Kuss von dir,
der alle Zweifel schwinden lässt
der sich nicht mit Andren misst,
der mich berührt,
der dich verführt,
der zeigt, dass du auch mich gern küsst.

Ich wünsche mir, nur ein…
Ein kleines Wort von dir,
das meinen Ketten endlich sprengt
das mich nicht länger an dich hängt
das mich befreit
das uns entzweit
und das mir neues Leben schenkt.

Was ich mein?
..
sag: „Nein.“

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Veränderung

Es kriecht hervor, aus meinem Leibe,
oh nein beneide mich nur nicht –
ich leide –
Und meide mein eignes Gesicht.
Verzicht! Es bricht mein Sinn,
Mein' Geist und ich beginn
Auf-zu-be-gehren
Ich werd mich wehren, mich nicht beugen
Gott und die Welt sind meine Zeugen.
Mein Verstand verdreht sich
Mein Denken bewegt sich. Versteh mich!
Ich und erkenn mich, bis ins kleinste Detail,
Verweil nicht, beeil mich,
Die Sekunde zu ergreifen,
mich Nicht zu versteifen, auf das, was einst war.
Vergangnes ist starr
Starrheit ist Stillstand
Und Stillstand ist Tod, bedroht mein fühlen
Ich will NICHT erkühlen und schreite nun ein.
Ich schreie , befrei’ mich, von diesen Ketten
Ich werd mich retten und Neuland betreten,
Mit steten Schritten, Stück für Stück
Und seh nicht zurück.

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Zweifelhaftes Konstrukt

Ich zeig dir wie die Wahrheit klingt,
wie sie von reinem Denken singt,
wie sie sich vor dir biegt und windet
und dann in deiner Welt verschwindet.

Ich zeig dir wie die Wahrheit schmeckt,
wie sie dich leis' mit Zweifeln neckt,
wie sie sich teilt und neu entsteht
und sich in deinem Kopf verdreht

Ich zeig dir wie die Wahrheit scheint
wie sie Hass mit Liebe 'eint
wie unbewegt und starr sie schlicht
in tausend kleine Stücke bricht.

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Schneewittchen

Der Gaumen ist des Apfels Tod,

Komm mal mir meine Lippen rot,

Ach tünch mir meine Haut blass weiß

Lieb mich laut und töt mich leis‘

 

Ach gib mir noch ein Stückchen, Schneewittchen!

 

Vertrauen ist des Narren Tod

Komm küss mir meine Lippen rot!

Ach trink mir mir meine Seele leer

Lieb mich weiter, töt mich mehr

 

Ach gib mir noch ein Schlückchen, Schneewittchen!

 

Zweifel ist des Denkers Tod,

Komm reiss mir meine Lippen rot…

Ach friss mich auf, mein schwarzes Herz

töt mich nochmal, lieb mich im Schmerz.

 

Geh nur noch ein Schrittchen, Schneewittchen…

 

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Ein Wahn, kein Sinn (vertont)

 

Ein Wahn
Kein Sinn
Sieh was ich bin!
Ich lebe, ich bebe und du weißt ich will,
Ich kann mich nicht dagegen wehren,
Mich zu Verzehren
Dich zu Begehren, mich zu nähren an deinem Blut
Es tut so gut dich so zu schmecken
Das Salz von deiner Haut zu lecken,
Mich unter deine Haut zu graben und mich zu laben
An deinem Schmerz
Es schlägt dein Herz und meines im Takt
Ein kleines Keuchen aus deiner Kehle
Das verspeisen deiner Seele
Wähle! Was du geben willst, du spielst mein Spiel
Tu was ICH will! Ich tus für dich…
Verstehe mich!…
Das Leben in dir – eröffnet mir – eine neue Sicht der Dinge.
Das Leiden in dir – eröffnet mir – das Verstehen – was ich vollbringe.
Liebe mich! Sei mir nah! Ich gehör dir ganz und gar..
So wahr hab ich noch nie empfunden, dich geschunden, mich gefunden..
DEIN Empfinden gibt mir Gefühl und schenkt mir Macht.
Ich warte auf die nächste Nacht…..
Ach fass mich an und lass mich leiden, du sollst mich in den wahnsinn treiben
Ich fass dich an und lass dich leiden, ich werd mich an deinem wahnsinn weiden….

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Lichterloh

Erwacht in der Nacht und nach gedacht,
versonnen, mein Traum durch die Finger geronnen,
gerannt, verbrannt…

ich will mich verbrennen,
ich will dich berühren,
ich will dich erkennen.
Gebannt, erkannt, was in dir ruht, was in der lebt,
erbebt,
erbeben möcht ich unter deinen Lippen,
von deinem Wahnsinn will ich nippen,
von deinem Blute will ich sein und nehmen,
ich nahm,
genommen, meine Erkenntnis verschwommen,
verschwimmt und nimmt mich mit in Deinen Tod, so rot…

Lodernde Flammen, die an mir zehren.
Zarte Schnitte, die mich lehren.
Bücher die sich nicht verwehren,sich öffnen und mir Wissen schenken.
Mein Denken ganz von Neuem lenken, Mein Empfinden neu kreieren…

Als erstes muss ich mich verlieren
Als zweites muss ich haltlos fallen
Als drittes muss ich wieder finden und mich binden,
bin gebunden, hab mich in deinem Blut gefunden,
hab mich in deinem Netz verfangen. Mehr als Verlangen.
Mehr als Gier! Das Tier in Dir, dein bester Freund, der größte Feind? Vereint in Liebe, die nie vergeht,
verging,
vergehe…ich verstehe.
Verstehen!…

Ich will in deinen Abgrund sehen.
Ich will deiner Macht verfallen.
Ich will deinem Tier gefallen.
In mir hast du dich neu erschaffen.
So zieh' mich tiefer, zieh' mich hinein, ich will dir ein Engel sein,
Für diese und für jede Nacht.
Hab nachgedacht.
Bin aufgewacht.

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Ein Liebeslied (unvertont)

ich träume mich wie's mir gefällt
nacht für nacht in meine welt
dort tu' und lass' ich was ich will
verlass' mich ganz auf mein gefühl
in meiner welt sind wir uns nah
meine wünsche werden wahr
meine welt, das ist ein spiel,
in dem auch du tust was ich will

Also schließ ich meine Augen….

so seh' ich dich wie du neben mir stehst
und anstatt wie es wirklich geschah
nicht gehst,
sondern meinen blicken standhälst
meine hand wie aus verseh'n
die deine streift und ich kann seh'n
wie du erzitterst und dich nicht rührst
und ich mir wünschte du erführst
wie sehr meine denken um dich kreist
und die kontrolle mir entreißt

…fühle und erinnere mich…

und als ich dir so nah, dass ich schon fast
dein herzens schlag mein eigen nannte –
mir was als ob auch du den atem still hälst
ich erkannte, dass auch du mein beisein schätzt
doch wär's auch möglich das ich irre
mit meinem wunsch mein geist verwirre
und mir nur scheinte das es so sei
am ende ist es einerlei

… wähle meinen Wunsch und Willen…

vermiss mich, wie ich dich vermisse
küss mich, wie ich dich gern' küsste
denk an mich, wie ich an dich
beginn das spiel, ich darf es nicht

stell dir vor, mich zu berühren
stell dir vor, mich zu verführen
dein denken sei erfüllt von mir
SO SEI ES, denn ich wünsch es mir

…und handle…

also steh' ich vor dem spiegel anbei meinem bild
des vollen mondes schein, erfüllt von der stärke
meines willens, bin ich alle und allein
so denk ich die worte
so schreib ich die worte
so sprech ich die worte

Mit Liebe erdacht
erfüllt mich die Macht
vom Herzen ersehen
so wird es geschehen
mit Wort
mit Feuer
mit Blut versiegelt
dieses ist mein Wunsch und Wille
So Sei Es besiegelt

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Vertrauen (unvertont)

Erkenne, daß es ich bin was Du willst,
denn ich werd' nicht mehr gehn.
Erkenne, daß Du mir ausgeliefert bist
und lerne mich zu versteh'n.
Ich schenk Dir Frieden ein sanfter Traum
Ich werd' Dir helfen, schenk mir Dein Vertrauen,
schenk mir Dein Vertrauen.

Ich weiß, Du würdest gerne bei mir sein,
doch Du hast keinen Mut.
Ich weiß, wie sehr Du Dich alleine fühlst
und ich versteh' Dich gut.
Du bist oft traurig, erfüllt von Grau'n;
ich werd' Dir helfen, schenk mir Dein Vertrauen,
schenk mir Dein Vertrauen.

Vergesse, daß Du jemals glücklich warst,
denn das ist lange her.
Glaub' nicht, daß Du noch eine Chance hast,
denn das wär viel zu schwer.
Ich bin alles was Dir noch bleibt
Du mußt mir trauen, dann bist Du bereit, -ja
dann bist Du bereit.

Komm jetzt zu mir, ich will Dich leiten,
Dich bis zum Ende im Licht begleiten,
Du siehst die Klinge silbrig schön,
ich helf' Dir diesen Weg zu gehn,
vergiß den körperlichen Schmerz,
nie wieder krampft die Angst im Herz,
Du hast mir voll und ganz vertraut,
jetzt stech das Messer durch die Haut
und schlitz Dir sauber mit Genuß
die Pulsader auf bis zum bitteren Schluß.
Schließ Deine Augen, lehn Dich zurück,
aus Deinem Körper fließt Dein Weg ins Glück.
Seeliger Frieden, das war doch Dein Traum
Ich habs Dir versprochen, es lohnt sich mir zu trau'n.

Armes Menschlein bist Du allein?
Keiner der sich sorgt um Dich?
Weißt Du –
Ich bin hier um für Dich da zu sein,
ich werd' Dir helfen – vertrau' auf mich.

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